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Die Schwierigkeit, Poker zu erklären

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Die Schwierigkeit, Poker zu erklären - 05-08-2008, 11:27
(#1)
Benutzerbild von Adaletos
Since: Sep 2007
Posts: 311
Irgendwie klappt das Editieren nicht, bitte den 1. Post löschen und warum falsches Forum? Storys und Berichte bin ich doch richtig, oder?

Dieses Wochenende hatte ich das zweifelhafte Vergnügen (oder auch nicht ) mich mit einem Poker-Laien (hatte früher wenigstens mal 5 Card Draw gespielt) zu unterhalten und versucht, ihn davon zu überzeugen, dass sein antiquiertes Pokerbild nicht mehr up to date ist. Ein sehr schwieriges Unterfangen, da man selbst mit den besten Argumenten auf dermaßen starken Widerstand stößt, dass es fast schon zum Heulen ist. Und, zumindest ich, verfällt man in den Fachjargon-Modus und verkompliziert das Ganze unnötig. Wenn Fachbegriffe wie Bankrollmanagment oder +EV oder Outs und Odds zum Beispiel fallen, die für uns ja absolut geläufig sind, dann wird die Diskussion noch schwieriger, obwohl es dadurch leichter werden sollte.

Was will ich damit sagen? Habe zum ersten Mal festgestellt, wie schwierig es eigentlich ist, Pokergegner, selbst mit den besten Argumenten, davon zu überzeugen, dass die Zeiten rauchiger Nebenzimmer vorbei sind. Sie mag es vielleicht noch geben, aber das ist nicht das Poker von dem wir hier sprechen. Und solide Argumente unter Zuhilfenahme von Fachbegriffen, brêngt gar nichts, es verschlimmbessert die Diskussion nur ... so meine Erfahrung von diesem Wochenende.

Ein paar Anektoden, sprich Argumente der Gegner.

BLUFFS

Pokern ist doch nur Bluffen, wer das am besten kann, der gewinnt auch. Sieht man doch auf dem DSF, da wird doch nur geblufft.

Mein Argument, dass im Fernsehen nur Zusammenschnitte eines kompletten Turniers, welches über mehrer Tage gehen kann, gezeigt werden, rufte folgende Aussage hervor:

"Glaube ich nicht, wer hat schon Zeit tagelang Zeit und Lust ein Turnier zu spielen?"

Äh ... Profis beispielsweise??!!
(Unglaublich, oder??!!)


BANKROLLMANAGEMENT

Nach meinem Versuch, den Glücksfaktor zu erörtern, bzw. zu entgegenen, dass Pokern kein reines Glücksspiel, sondern eher ein Strategiespiel sei und Können durchaus eine Bankroll (ich nannte mich als positives Beispiel) aufbauen kann, hörte ich folgendes:

Wenn ich so toll Poker spielen kann, warum spiele ich dann nicht um Tausende von Dollars, sondern krebse auf den Low-Limis rum?

Weil ich nach einem strikten Bankrollmanagement verfahre und mögliche Verluste durch die Varianz (schon wieder ein zu erklärender Fachbegriff, echt mühsam ) eben so auffangen kann etc pp.
Die Antwort darauf:

"Jetzt wirds lächerlich, jetzt soll man auch schon Glück managen können. Ich bleib dabei. Poker ist ein Glücksspiel!"


GEWINN

Zum Ende der Diskussion oder wie immer man die Unterhaltung auch bezeichnen mag, dann folgende Aussage:

"Am Ende verlieren doch alle und nur die Bank (sprich das Casino) gewinnt alles. Das weiß man doch vom Roulette. Das ist beim Poker nicht anders und auch du wirst damit auf die Schnauze fallen und früher oder später bist du ganz tief in den Schulden"

Das man nicht gegen die Bank spielt (sieht man mal vom Rake ab) und ich persönlich nur gewonnenes Geld "verspiele", habe ich mir dann gespart ... arrghhhh!!! ... und somit bin ich nun am Ende der Diskussion der spielsüchtige Zocker, der Hab und Gut verspielen wird und mein Diskussionspartner fühlt sich bestätigt, dass Poker reines Glücksspiel ist, bei dem man am Ende nur verlieren kann.

Echt echt schwierig ... vorerst lasse ich solche Unterhaltungen oder habt ihr einen Tipp, wie man das besser hinbekommt bei solchen schwierigen Fällen?

*bei mir ging das editieren-weissnich*

Geändert von Gelöschter Benutzer (05-08-2008 um 14:26 Uhr).
 
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05-08-2008, 11:43
(#2)
Benutzerbild von 6Ze6ro6
Since: Nov 2007
Posts: 10.537
Don't teach teh fish pls.

Niemand muss akzeptieren was ich mache, hauptsache ich bin mit mir zufrieden. Ich rede mit meinen Freunden/Bekannten (die nicht pokern) nicht über solche Dinge. Sie vertehen sie nicht und werden sie nicht verstehen, weil sie sie nicht verstehen wollen. Auch meinen Eltern erklär ich nix mehr, bin schließlich weit über 18. Die maulen nämlich immer noch rum, ich wäre spielsüchtig und würde noch Haus und Hof verspielen etc. Das übliche halt, Eltern machen sich Sorgen, kennt man ja.


Team: "Gamble Knights"
Zitat:

JEDER SOLLTE IN SEINE KARTEN GUCKEN UND NICHT AUF ANDERE!!!
 
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05-08-2008, 12:12
(#3)
Benutzerbild von andi-GEORGE
Since: Aug 2008
Posts: 10
BronzeStar
viel interessanter wird es wenn z.B. irgendwann die freundin auf ein zukommt und sagt "kannst du mir das jetzt bitte mal erklären ?? was machtihr da eigtl. immer !?"

?
 
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05-08-2008, 12:16
(#4)
Benutzerbild von Webmarf
Since: Aug 2007
Posts: 1.769
Falsches Forum

*move* ==> Allgemeines


★★★
Team: The Clique of Diamonds
★★★
 
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05-08-2008, 14:00
(#5)
Benutzerbild von lehner88
Since: Jun 2008
Posts: 385
BronzeStar
allgemein würde ich sagen, dass deine erklärungen halt ein wenig einfacher sein müssen. geh den von dir genannten begriffen wie varianz, odds, outs, bankrollmanagement usw. so lange aus dem weg wie es geht. wenn es nicht mehr möglich ist, musst du die begriffe halt so kurz & verständlich wie möglich definieren, so dass sie auch laien verstehen (immer daran denken: man versteht ein thema erst dann komplett, wenn man in der lage ist, es jemand anderem beizubringen )
in diesem fall ist mein rat aber eindeutig: LASS ES SEIN!
es gibt einfach leute, welche ihre weltanschauung nicht verändern oder erweitern wollen. wenn es keine klimaerwärmung gibt, kannst du auch mit den neusten studien nicht das gegenteil beweisen. wenn der mensch von gott erschaffen wurde, dann gilt die evolutionslehre einfach nicht. und wenn poker für jemanden ein glücksspiel ist, dann bleibt es das auch PUNKT!
 
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05-08-2008, 14:07
(#6)
Benutzerbild von Adaletos
Since: Sep 2007
Posts: 311
Zitat:
Zitat von lehner88 Beitrag anzeigen
... man versteht ein thema erst dann komplett, wenn man in der lage ist, es jemand anderem beizubringen )

So so, habe den Wink mit dem Zaunpfahl verstanden

Ne, im Ernst, was mich da so überrascht hat, ist die Hilflosigkeit, mit der man dann, besser ... mit der ich, versucht habe, den Sachverhalt zu erläutern. Die Flucht in die Fachbegriffe war ein Resultat ob der Engstirnigkeit des Gegenüber. Auch erstaunlich war eben, das jemand wie ich, der rhetorisch wirklich nicht auf den Kopf gefallen ist, teilweise argumentiert hat, wie ein gehirnamputierter Bananenschachtelzähler. Mann mann ...
 
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05-08-2008, 14:13
(#7)
Benutzerbild von GGMuh
Since: May 2008
Posts: 429
manche menschen sind in ihren ansichten einfach so festgefahren, dass sie auch mit rationalen argumenten nicht zu überzeugen sind. ansonsten würde es sowas wie den djihad nicht geben.

aber was solls? kann dir doch egal sein?
 
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05-08-2008, 14:22
(#8)
Benutzerbild von tscheggor
Since: Jul 2008
Posts: 146
Du kannst halt nicht die ganze Welt retten!!

Außerdem sei doch froh, solche Leute lassen schließlich deine BR anwachsen, weil sie konsquent nichts dazulernen wollen....
 
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05-08-2008, 14:29
(#9)
Gelöschter Benutzer
tja da kann man nur sagen.. wozu die liebesmüh??? und..

wozu der post hier

da ich beides nicht raffe und in ner erörterung keinen sinn sehe...

*close*


bei weiteren anregungen oder fragen gern hier: Klick eine PM an mich senden – weissnich
 



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