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Strategie bei großen Qualifikationstunieren/Tunieren

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Strategie bei großen Qualifikationstunieren/Tunieren - 27-08-2008, 11:44
(#1)
Benutzerbild von johnzon
Since: Jul 2008
Posts: 4
Wollte mal fragen mit welcher Strategie ihr bei großen Tunieren (3000 - 5000 Spieler) die besten Erfahrungen gemacht habt. Generell hört man ja immer eine gute Hand pro Stunde und möglichst tight, da man so länger durchhält. Ich persönlich der gerade erst mit größeren Tunieren beginnt, habe die Erfahrung gemacht, das man öfter mitgehen muss um möglichst kontinuierllich Chips anzuhäufen, sonst ist man schnell nichtmehr fähig mitzuhalten. Inwieweit ändert ihr eure Strategie währen des Tuniers, die Spieler am Tisch und deren Stil mal außen vor gelassen, das das ja immer individuell ist. Jedoch kann man generell sicher eine grobes Verhalten definieren.

Gestern bin ich 75/4123 geworden Jedoch leider kam ich wiedermal nicht unter die bezahlten Ränge, daher dieser Thread und meine Fragen. Villeicht habt ihr ein paar hilfreiche Tipps.

Gruss John
 
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27-08-2008, 15:21
(#2)
Benutzerbild von zittr
Since: Jan 2008
Posts: 42
Ich bin der Meinung, möglichst schnell an Chips zu kommen. Dann kann man auch öfters mal 'nen draw callen. Ein ganzes MTT Turnier durch am Existenzminimum zu sein, bringt es IMO überhaupt nicht. Lieber paar Chips scheffeln oder am Anfang rausfliegen. Komme allerdings auch dauernd sehr weit, aber fliege kurz vor ITM raus, das nervt schon gewaltig.
 
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27-08-2008, 15:33
(#3)
Benutzerbild von powerhockey
Since: Dec 2007
Posts: 4.723
ähm so infos wie buyin, blindstruktur, auszahlungsstruktur, rebuy ja/nein find ich nich ganz unwesentlich...

bei nem freeroller geh ich mit AQs nach raise und reraise schon gern mal allin,
bei nem normalen turnier würd ich (ausgenommen der reraiser ist ein maniac) verdammt schnell folden...
 
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27-08-2008, 15:38
(#4)
Benutzerbild von meisenmister
Since: Nov 2007
Posts: 313
Gute Frage.
Hab mir gestern beim German Open auch so meine Gedanken darüber gemacht.
Ich hab wirklich sehr tight gespielt.(20 % der Hände)
Bin gerade so ITM gekommen.
Außerdem bin ich im Mitteteil des Turniers ziemlich kartentot gewesen.
Ich bezweifle inzwischen auch, daß man es mit der tighten Strategie deep in the money schafft.
Für ITM reicht es meistens, aber nicht groß weiter.

Man muß wohl wirklich am Anfang ultra-agressiv spielen und Chips sammeln, ansonsten wird es hinten raus wirklich eng.
 
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27-08-2008, 15:47
(#5)
Benutzerbild von passscal
Since: Sep 2007
Posts: 248
BronzeStar
Zitat:
Zitat von meisenmister Beitrag anzeigen
Gute Frage.
Hab mir gestern beim German Open auch so meine Gedanken darüber gemacht.
Ich hab wirklich sehr tight gespielt.(20 % der Hände)
Bin gerade so ITM gekommen.
Außerdem bin ich im Mitteteil des Turniers ziemlich kartentot gewesen.
Ich bezweifle inzwischen auch, daß man es mit der tighten Strategie deep in the money schafft.
Für ITM reicht es meistens, aber nicht groß weiter.

Man muß wohl wirklich am Anfang ultra-agressiv spielen und Chips sammeln, ansonsten wird es hinten raus wirklich eng.
du musst das genau anders herum machen zum anfang tight und später zb. vor der bubble aggressiv weil da doch meistens keiner fliegen will. und wenn du kaum was hast denn musst du halt push or fold machen nützt ja dann nichts...
 
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27-08-2008, 15:48
(#6)
Benutzerbild von Karlotius
Since: Nov 2007
Posts: 361
Zitat:
Zitat von meisenmister Beitrag anzeigen
Man muß wohl wirklich am Anfang ultra-agressiv spielen und Chips sammeln, ansonsten wird es hinten raus wirklich eng.
Ich würd Dir empfehlen es anders rum zu machen
Am Anfang tight-aggressive und dann nach und nach aufmachen.
Und mti den Draws "öfters mal mitzugehen" bringt auch nicht viel, ausser du hast halt mal Glück.
Draws müssen auch aggressiv gespielt werden, also mit Bets und Raises.
Wer immer nur called wird sich in großen Turnieren schwer tun weit zu kommen.
Wer am Anfang des Turniers alle Chips mit TopPair Topkicker reinstellt kommt noch weniger weit


ββφ - Τακτικες Ελληνε
 
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27-08-2008, 15:53
(#7)
Benutzerbild von meisenmister
Since: Nov 2007
Posts: 313
Das Problem ist doch, daß man bei der tighten Spielweise an der Bubble meist einen sehr kleinen Stack hat.
Das mit Push oder Fold ist schon klar.
Aber ich bin lieber in der Position des Bigstacks, um abzuwarten und die Small Stacks zu callen.
Und diesen Stack muß man sich halt vorher in der Early Phase des Turniers schon aufgebaut haben, ansonsten wird es sehr schwierig und ein verlorener Coinflip bedeutet fast automatisch das Aus.

Das sieht man doch auch bei so super agressiven Spielern wie Gus Hansen.
Entweder er verabschiedet sich schon frühzeitig aus dem Turnier oder er kommt mit einem Riesen-Stack in den nächsten Tag.

Geändert von meisenmister (27-08-2008 um 15:57 Uhr). Grund: Ergänzungen vorgenommen
 
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27-08-2008, 15:58
(#8)
Benutzerbild von SirKnick
Since: Feb 2008
Posts: 240
es kommt drauf an was für turnier ob es nur freerolls für nen preinspool von insgesamt 100 doller geht oder ob es turniere sind an dem man echt was erreichen kann. je mehr zu gewinnen ist desto besser die spieler und desdo mehr fällt auf wenn du nur KK und AA spielst. außerdem steigen die blinds und du kannst dan nicht nur die Monster spielen
 
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27-08-2008, 16:01
(#9)
Benutzerbild von meisenmister
Since: Nov 2007
Posts: 313
Zitat:
Zitat von Karlotius Beitrag anzeigen
Ich würd Dir empfehlen es anders rum zu machen
Am Anfang tight-aggressive und dann nach und nach aufmachen.
Es ist doch so, daß genau genommen die meisten Spieler so vorgehen.
Und deswegen sollte man doch eigentlich genau deswegen eine gegenteilige Strategie verfolgen.
Nur mal so als Denkanstoß...
 
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27-08-2008, 17:13
(#10)
Benutzerbild von powerhockey
Since: Dec 2007
Posts: 4.723
ich denke, entgegen der oftmals geäußerten meinung, dass man anfangs sehr tight spielen muss,
dass durchaus beide varianten anfangs erfolgreich sein können, beim loosen spiel muss man halt postflop noch wesentlich besser drauf sein, wann ist weitere aggression notwendig, wann soll man chipse sparen usw.
nur befürchte ich, dass die meisten, die sich denken, ach heut geh ich es mal wie Gus Hansen an,
1. nicht die postflop-qualitäten haben
2. in der späten mittleren phase auch nich wirklich die qualität haben, die leute rumzuschubsen
ich jedenfalls hab es nicht.

ein besipiel zur obigen these:
spielte vor paar tagen, ein turnier
11+ insgesamt waren nach der rebuyphase etwa 2100 leute noch am start preispool war ca. 77K
blindsanstieg alle 15min

spielte lange zeit neben dem gleichen, der sehr tight spielte, ich hab es eher loose versucht (alle angaben zählen erst nach rebuyphase, davor gelten sowieso andere gesetze)
und wir hatten mit varianz zumeist etwa gleich viel chips
er spielte kaum einen pot, und wen dann hat er einiges gewonnen,
und ich hab da und dort gewonnen, und da und dort verloren, aber die tendenz blieb gleich...

also bei MTT´s ist der spruch "tight is right" mMn ned allgemeingültig
 



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