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outs bei Backdoor- Flush-Draw

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outs bei Backdoor- Flush-Draw - 02-09-2008, 17:22
(#1)
Benutzerbild von Holmes88
Since: Jul 2008
Posts: 7
ist es ok bei einem Backdoor-Flush-Draw mit 1,5 outs zu rechnen?
Habe gelesen, dass man ausserdem bei einem Backdoor-Straight-Draw mit 0,5 bis 1,5 outs rechnen kann. (Mit 2 Lücken 0,5; mit einer Lücke 1,0; ohne Lücke 1,5).

Geändert von Holmes88 (02-09-2008 um 17:27 Uhr).
 
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02-09-2008, 17:47
(#2)
Benutzerbild von TheKillerAD
Since: May 2008
Posts: 2.690
Ja.



IP Community Battle - Neu: Sonntags "Players Choice"
Die Karten sind nur dazu da, damit die schwachen Spieler denken, sie hätten eine Chance!
 
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02-09-2008, 18:11
(#3)
Benutzerbild von Holmes88
Since: Jul 2008
Posts: 7
Es ging mir darum alle meine outs mit einzubeziehen, wenn ich mich verbessern muß. Nur auf Backdoor-Flush-Draw zu setzen ist bei 1.5 outs natürlich wahnsinnig.
 
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02-09-2008, 20:41
(#4)
Benutzerbild von oekostar
Since: Nov 2007
Posts: 105
gibt es da auch eine mathematisch-logische begründung? was ist beim backdoor-straight-draw?
 
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08-09-2008, 03:43
(#5)
Benutzerbild von Capt. Mario
Since: Apr 2008
Posts: 125
BronzeStar
Zitat:
Zitat von oekostar
gibt es da auch eine mathematisch-logische begründung? was ist beim backdoor-straight-draw?
W(backdFlush) = W(herzTurn) * W(herzRiver)
W(backdFlush) = 9/48 * 8/47
W(backdFlush) = 0.032 = 3 %

100%... 48outs // <-- etwa
3%....x

x = 48*3/100
x = 1,44 outs

müsste ca hinkommen^^


beim backdoor straightdraw wird das ein wenig komplizierter. hab jetzt keine lust die ganzen varianten durchzurechnen. brauchst du auch nicht wirklich für praxisorientiertes poker.
außerdem bild ich mir ein, schon einmal einen beitrag hier im forum gesehen zu haben, in dem jemand die verschiedenen backdoor-straight-draw-wahrscheinlichkeiten durchgerechnet hat.

Geändert von Capt. Mario (08-09-2008 um 03:51 Uhr).
 
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11-09-2008, 16:37
(#6)
Benutzerbild von mafi1968
Since: Mar 2008
Posts: 246
Mit wieviel Outs man eine bestimmte Situation - z. B. Backdoor-Draws - bewerten sollte, lässt sich relativ gut mit einem Poker-%-Rechner ausrechnen, wenn man verschiedene Situationen ausrechnen lässt und dann die Prozente vergleicht.

Beispiel: eine Hand einmal in Rainbow-Farben und einmal mit den gleichen Karten, aber diesmal mit Backdoor-Flush-Farben, durchrechnen lassen und vergleichen.

Jetzt muss man den veränderten %-Wert der Hand nach den bekannten Formeln nur noch in Outs umrechnen.
 
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19-09-2008, 14:03
(#7)
Benutzerbild von sgerrard4
Since: Nov 2007
Posts: 2
Hallo!

Kein guter Spieler macht seine Entscheidung auf dem Flop von der Möglichkeit eines Backdoor-Draws abhängig. Folglich ist die Berechnung nur eine Spielerei. Die Wahrscheinlichkeit eines Backdoorflush ist einfach 10/47 * 9/46. Von Outs zu sprechen ist unlogisch, denn outs bezeichnen die Karten mit der man sich auf der nächsten Gemeinschaftskarte verbessert und nicht auf den nächsten beiden gemeinsam......
 
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19-09-2008, 15:49
(#8)
Benutzerbild von oekostar
Since: Nov 2007
Posts: 105
Zitat:
Zitat von sgerrard4 Beitrag anzeigen
Hallo!

Kein guter Spieler macht seine Entscheidung auf dem Flop von der Möglichkeit eines Backdoor-Draws abhängig. Folglich ist die Berechnung nur eine Spielerei.
Das sieht Sklansky aber anders. Er rechnet Outs für Backdoordraws immer mit. Ist ja auch logisch.

Vielleicht ist Sklansky aber auch "kein guter Spieler"?
 
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19-09-2008, 23:55
(#9)
Benutzerbild von powerhockey
Since: Dec 2007
Posts: 4.723
ähmm wird der backdoor nicht nur dann gerechnet,
wenn man den nutflush bekommen würde
(oder zumindest mit king high?)
 
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22-09-2008, 16:40
(#10)
Benutzerbild von mafi1968
Since: Mar 2008
Posts: 246
Zitat:
Zitat von sgerrard4 Beitrag anzeigen
Hallo!

Kein guter Spieler macht seine Entscheidung auf dem Flop von der Möglichkeit eines Backdoor-Draws abhängig. Folglich ist die Berechnung nur eine Spielerei.
Richtiger sollte es wohl heißen: Kein guter Spieler macht seine Entscheidung auf dem Flop allein von der Möglichkeit eines Backdoor-Draws (BDD) abhängig. Da ein guter Spieler aber sehr wohl mit "discounted outs" rechnet, wird er auch im Kopf haben, wie ein BDD den Wert einer Hand beinflusst. Eine Berechnung ist dann gar nicht mehr notwendig (s. u.)

Zitat:
Die Wahrscheinlichkeit eines Backdoorflush ist einfach 10/47 * 9/46. Von Outs zu sprechen ist unlogisch, denn outs bezeichnen die Karten mit der man sich auf der nächsten Gemeinschaftskarte verbessert und nicht auf den nächsten beiden gemeinsam......
Wie bereits erwähnt wurde, rechnen auch "schlechte" Spieler wie Sklansky mit Extra-Outs für BDDs. Rein rechnerisch bedeutet das, man trifft mit einer Wahrscheinlichkeit von 10/47 seinen echten Flushdraw. Somit entspricht ein BDD etwa 10/47*9 Outs, also ca. 1,9 Outs. Da aber nicht alle ankommenden Draws gewinnen (Stichwort Full-House), muss man wieder etwas discounten. Sklansky hat, glaube ich, als Richtwert mit 1,5 Outs für einen BDD gerechnet.

Wenn man, wie ich weiter oben bereits beschrieb, ein paar Hände mit einem Odds-Calculator durchrechnet, sollte man ein relativ genauen Wert ermitteln können. Für die Praxis sollte der Sklansky-Richtwert von 1,5 Outs ausreichen.

Geändert von mafi1968 (22-09-2008 um 16:44 Uhr).
 



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