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wie rechnet man % aus

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wie rechnet man % aus - 09-09-2008, 14:37
(#1)
Benutzerbild von Nakuk
Since: Aug 2008
Posts: 6
BronzeStar
Hi ich kapier das einfach nicht wie man richtig prozent ausrechnen kann und was sie als odds oder outs meinen gibt es vll einen wo es mir mal kurz zusammen fassen kann

ich danke schonmal im voraus
 
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09-09-2008, 15:19
(#2)
Benutzerbild von TheKillerAD
Since: May 2008
Posts: 2.690
Ok, steht zwar auch im Ausbildungscenter, aber ich will mal nich so sein und versuchs mal einfach, ohne Formeln.

Beispiel1:

Der Pot ist 300, Du musst 100 zahlen.

-> macht PotOdds von 3zu1.

Zu zahlst also einen Teil, um drei weitere zu gewinnen, das sind zusammen 4 Teile.

Du zahlst also ein Viertel (einen von 4 Teilen), das sind 25%.
.............................................

Bei Odds ist das genauso.

Beispiel2:

Der Flop liegt, Du kennst somit 5 Karten und 47 Karten nicht.

Jetzt hast Du angenommen 15 Outs, also 15 von 47 Karten helfen Dir, 32 helfen Dir nicht.

Vereinfacht, ein wenig gerundet, entspricht das einem Verhältnis von 1zu2. (1x15 helfen, 2 x15 helfen nicht). Sind zusammen drei Teile -> ein Teil von drei entspricht 33%.
................................................

Man muss hier nicht auf den Punkt genau rechnen; eine grobe Einschätzung reicht aus. Du kannst Dir eine Tabelle machen, mit Verhältnissen von 1:1,5 bis sagen wir 1:7, und die Prozentwerte daneben schreiben. Dauert nur ein paar Spiele, bis man das auswendig kennt.



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09-09-2008, 16:09
(#3)
Benutzerbild von GGMuh
Since: May 2008
Posts: 429
hier gibts eine genaue und sehr auführliche erklärung, aber auch ne einfache formel:

http://de.wikipedia.org/wiki/Pot_Odds

wenn man odds and outs bei google sucht kommt man auch zu nem konkurrenzangebot, das eine tabelle mit den prozentzahlen zu den outs aufgestellt hat.
 
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10-09-2008, 14:04
(#4)
Benutzerbild von kamikulli
Since: Aug 2007
Posts: 37
... wichtig sind zunächst die eigenen outs, die gezählt werden müssen. hierbei ist es wichtig, nicht nur die outs zu sehen die die eigene hand verbessern, sondern auch die outs, welche die hand des gegners entwerten.
rechenfehler gilt es auf jeden fall zu vermeiden.
gerade deshalb kann ich nur sagen: an spielgeld tischen sich die zeit nehmen (auch wenn die anderen, die sowieso gleich wiedr ALL IN gehen wollen im Chat schon vor Wut platzen) und in Ruhe zählen.
... dann die Odds berechnen, Gegenüberstellung Outs : Nicht Outs
... Pot-Odds berechen, was muss ich bringen um wieviel zu gewinnen.

Leute mit guten Gefühl für Verhältnismäßigkeiten können sich diesen Weg nach einiger Erfahrungen fast schon sparen. Jedoch sollte man immer mal wieder den rechenschieber bei kritischen situationen anschmeißen.

Es gibt allerdings auch Pokerprofis, die auf solche rechnungen keinen wert legen, das ist allerdings für anfänger nicht empfehlenswert.
 
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10-09-2008, 14:18
(#5)
Benutzerbild von Papierknödel
Since: Aug 2008
Posts: 19
BronzeStar
Hmm das kann man doch einfach haben. Du zählst einfach deine outs (ich denke das kannst du bestimmt).
Auf dem Flop nimmst du einfach deine outs mal 4 und wenn man schon auf dem turn ist einfach mal 2.
Mal ein Beispiel: Auf dem Flop hast einen open ender (sagen wir mit KQ) und jedes As oder ein 10er bringen dir die Nuts. Somit 8 outs (4 Asse und 4 Zehner).
Also einfach 8 mal 4 sind 32%. Diese Werte stimmen meist zu ca. +/-1,5% genau.
Wenn du auf dem Turn nicht getroffen hast darfst du deine outs nur noch mal 2 nehmen. Somit 16% Chance um noch die Nuts zu bekommen.
Diese Werte setzt du einfach in den Bezug wie viel du bezahlen mußt um im Pot zu bleiben (oder selbst anzuspielen). Hilft dir das?
 
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10-09-2008, 18:44
(#6)
Benutzerbild von MullMurmel
Since: Nov 2007
Posts: 544
Zitat:
Zitat von Papierknödel Beitrag anzeigen
...
Auf dem Flop nimmst du einfach deine outs mal 4 und wenn man schon auf dem turn ist einfach mal 2.
...
Hoffentlich macht er das nicht so. Es ist nämlich falsch.
Du darfst nicht einfach auf dem Flop die Outs mit 4 multiplizieren. Das wäre ein großer Fehler und niemals profitabel.
Das Vierfache der Outs darf auf dem Flop nur verwendet werden, wenn du All-In pusht. Sonst darfst du auf dem Flop die Outs auch nur mit 2 multiplizieren.
 
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11-09-2008, 16:50
(#7)
Benutzerbild von Nakuk
Since: Aug 2008
Posts: 6
BronzeStar
ok danke an alle habs jetzt so einigermassen verstanden bloß was mich jetzt wieder zu überlegung bringt ich kann ja nur die prozente ausrechnen wenn ich nicht der spielende bin oder nur der von ausen zuschaut den sonst würde ich ja gar nicht wissen was für karten der gegner hat und somit könnte ich ja auch nicht sagen das ich gegen den anderen sagen wir mal 70% gewinnwarscheinlichkeit habe.

Also kann ich nur grob ausrechnen was für karten kommen könnten was meine hand oder indirket meine hand verbessern oder??
 
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11-09-2008, 19:54
(#8)
Benutzerbild von TheKillerAD
Since: May 2008
Posts: 2.690
Hm, ich versteh den Text nicht ganz, interpretiere aber, daß Du annimmst, daß man die Win% nur ungefähr ausrechnen kann...?

Falls ich das richtig verstehe... geb ich Dir recht:


Deshalb ist es sehr wichtig, Informationen zu bekommen, damit man dem Gegner eine bestimmte HandRange zuordnen kann. Dazu gehört auch, daß man ihn stets aufmerksam beobachtet, um gewisse Setzmuster erkennen zu können. Wenn der Gegner zu 90% eine C-Bet abfeuert, wenn er PF geraist hat, sagt Dir das in der jeweiligen Situation gar nichts über seine Stärke. Durch einen Call erhält man auch keine Info, sodaß man hier nur anhand der Position, aus der er geraist hat, Rückschlüsse ziehen kann - oder aber selber die C-Bet raist.

Man sollte auch beachten, daß nicht jedes Out die Gewinnerhand garantiert, weshalb man Outs, die einem nicht sicher helfen, discounten muss. Wenn man also einen Str8Draw auf einem 3-Flush-Board hat, muss man diejenigen Outs abziehen, die einen Flush vervollständigen würden. Ein Grund, warum niedrige Draws sehr gefährlich sein können.

Im Endeffekt kann man also ohne "Read" nur selten die absolute WinChance ausrechnen, sondern immer nur die Wahrscheinlichkeit, seine Hand zu verbessern - es sei denn man drawt auf die Nuts. Versteht sich also von selbst, daß man umso profitabler spielen kann, je besser man den Gegner "lesen" kann.

Im P/F sieht das etwas anders aus. Hier errechnet man ausschließlich PF die Wahrscheinlichkeit, mit einer Hand gegen eine bestimmte Range Favorit zu sein. Weitere Einzelheiten zur Equityberechnung/ICM/NASH erspar ich mir hier - die SuFu wird Dir da weiterhelfen können.

Hoffe ich hab den Punkt getroffen...



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12-09-2008, 12:07
(#9)
Benutzerbild von OneCrazyBeat
Since: Nov 2007
Posts: 182
ich hab mir einfach ne tabelle gemacht, da muss ich garnichts lernen einfach immer ablesen
 
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12-09-2008, 15:41
(#10)
Benutzerbild von staanie
Since: Oct 2007
Posts: 33
Zitat:
Zitat von TheKillerAD Beitrag anzeigen
Ok, steht zwar auch im Ausbildungscenter, aber ich will mal nich so sein und versuchs mal einfach, ohne Formeln.

Beispiel1:

Der Pot ist 300, Du musst 100 zahlen.

-> macht PotOdds von 3zu1.

Zu zahlst also einen Teil, um drei weitere zu gewinnen, das sind zusammen 4 Teile.

Du zahlst also ein Viertel (einen von 4 Teilen), das sind 25%.
.............................................

Bei Odds ist das genauso.

Beispiel2:

Der Flop liegt, Du kennst somit 5 Karten und 47 Karten nicht.

Jetzt hast Du angenommen 15 Outs, also 15 von 47 Karten helfen Dir, 32 helfen Dir nicht.

Vereinfacht, ein wenig gerundet, entspricht das einem Verhältnis von 1zu2. (1x15 helfen, 2 x15 helfen nicht). Sind zusammen drei Teile -> ein Teil von drei entspricht 33%.
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Man muss hier nicht auf den Punkt genau rechnen; eine grobe Einschätzung reicht aus. Du kannst Dir eine Tabelle machen, mit Verhältnissen von 1:1,5 bis sagen wir 1:7, und die Prozentwerte daneben schreiben. Dauert nur ein paar Spiele, bis man das auswendig kennt.
naja...ne bet von 100 auf nen 300er pot sind 4:1 potodds. (kostet dich 100, um um einen pot von dann 400 weiterzuspielen)
 



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