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Moneybookers, neue AGB´s??

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Moneybookers, neue AGB´s?? - 15-09-2008, 13:33
(#1)
Benutzerbild von AsSGirl123
Since: Nov 2007
Posts: 74
BronzeStar
Hey,
ich wollte mich eben auf meinem Moneybookers Konto anmelden und dann kommt da son Text, wo im westenlichen ( nach meiner Übersetzung, kein Gewär auf Richtigkeit ) drinsteht, dass wenn sie Insolvent sein sollten, mein kein Recht auf das Geld hat dass da liegt und es vllt. wertlos werden wird.

Hab ich das richtig verstanden?
Ist dass dann schonmal ein Anzeichen dass sie wohl kurz vorm Bankrott stehen??

Also ich glaube ich ziehe erstmal meine Auszahlung von Pokerstars zurück..

Wär nett wenn sich jemand äußern könnte der ein wenig Ahnung hat, was da jetzt genau vorgeht.
 
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15-09-2008, 14:17
(#2)
Benutzerbild von AsSGirl123
Since: Nov 2007
Posts: 74
BronzeStar
Ja, mein Problem ist, dass Pokerstars diesmal sehr schnell mit der Auszahlung war, gestern Abend beantragt, heute schon drauf...

Habs mir jetzt gleich auf mein Konto überweisen lassen, ich hoffe es funktioniert noch Aber geh mal von aus...

Mal schaun welchen Weg der Auszahlung ich jetzt wähle, aber MB ist mir dann doch n bisschen zu unsicher...

Entweder Netteller, oder doch direkt, wobei dadran ja dann das Problem ist, dass die Bank dann sofort weiß woher das Geld kommt..
 
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15-09-2008, 14:18
(#3)
Benutzerbild von EnNoCleWe
Since: Oct 2007
Posts: 930
Jede Bank oder Sparkasse hat vergleichbares in ihren AGB stehen, mit dem kleinen Unterschied das hier in Deutschland Geldanlagen bzw. Kontoguthaben bis zu einer (meine ich so verstanden zu haben)bis zu einer Höhe von 20000 Euro pro Person durch eine spezielle Versicherung abgedeckt sind. Darüber hinaus müsste man sich mit dem Insolvenzverwalter rumschlagen.

Ich würde dieser Ankündigung von MB lediglich entnehmen das sie sich, für den Falle das es passiert, rechtlich absichern wollen.

Würde es ihnen tatsächlich so schlecht gehen das dieser Vertragszusatz notwendig ist wäre es genau die Mitteilung, die MB in den Ruin treiben würde. Wenn jetzt jeder deswegen auscasht dann könnten sie ja tatsächlich in Schwierigkeiten kommen.
Sie wären ein schlecht geführtes Finanzunternehmen wenn sie nicht, neben den Gebühren fürs Handling, auch mit den Geldern anderweitig arbeiten würden.

Ich würde das Ganze nicht so verbissen sehen. Ich habe jetzt nicht nachgesehen was bei den diversen Pokerrooms in den AGB steht, also wie sie im Falle der Insolvenz mit den Guthaben der Spieler verfahren, denke mal das Geld wäre ebenso futsch.


ICH HABE KEINE SIG MEHR
 
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15-09-2008, 14:23
(#4)
Benutzerbild von Chephren
Since: Nov 2007
Posts: 389
Ist zwar ein etwas älterer Artikel vom Feb.08, zeigt aber dass es MB derzeit sehr gut geht. Keine Angst, die werden nicht allzu schnell in die Insolvenz müssen...

http://www.asearch.de/news/news.php?id=4930
 
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MB - 15-09-2008, 14:34
(#5)
Benutzerbild von Imperator333
Since: Sep 2008
Posts: 11
WhiteStar
Ich will mal hoffen das das Geld dann nicht weg ist aber ich kann mir auch nicht vorstellen das sie pleite gehen die bekommen an den ganzen Tischen immer so viele Rakes, die müssen ziemlich reich sein
 
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15-09-2008, 14:41
(#6)
Benutzerbild von monnemma
Since: Nov 2007
Posts: 645
Der Teil der AGB ist nicht neu, der stand schon vor 2 Jahren drin - übrigens auch bei Neteller.

Moneybookers steht unter Aufsicht der britischen Regulierungsbehörde und die sieht eben keine Einlagensicherung vor.

Sollte MB wirklich mal pleite gehen, ist das Geld weg. Das Risiko besteht.

Der AGB Zusatz ist aber kein Indiz dafür, dass es MB nun schlecht gehen würde, sondern einfach eine Verpflichtung zur Aufklärung der Möglichkeit.

Im übrigen braucht keiner diesen Zusatz zu bestätigen, kann dann allerdings nicht mehr als ein paar 100 Euro bei MB parken ( genauen Betrag weiss ich im Moment nicht ).

Bei deutschen Banken sind übrigens die meisten ( risikolosen )Einlagen komplett abgesichert und nicht nur bis 20.000 Euro.

Die 20.000 Euro ist die Mindestabsicherung, die ausländische Banken leisten müssen, wenn sie Sparanlagen auf dem deutschen Markt anbieten möchten.


In Wirklichkeit ist die Realität ganz anders
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15-09-2008, 15:14
(#7)
Benutzerbild von Grimmy2000
Since: May 2008
Posts: 16
Zitat:
Zitat von EnNoCleWe Beitrag anzeigen
Jede Bank oder Sparkasse hat vergleichbares in ihren AGB stehen, mit dem kleinen Unterschied das hier in Deutschland Geldanlagen bzw. Kontoguthaben bis zu einer (meine ich so verstanden zu haben)bis zu einer Höhe von 20000 Euro pro Person durch eine spezielle Versicherung abgedeckt sind. Darüber hinaus müsste man sich mit dem Insolvenzverwalter rumschlagen.
Das stimmt nicht ganz. Es kommt immer ganz auf die Beschaffung der Bank an. Generell sind zum Beispiel die Anlagen bei der Sparkasse zu 100% abgesichert. Die Summe die du erwähnst spielt eher bei kleinen Banken, die allerdings auch mit sehr sehr guten Anlagezinsen werben, eine Rolle. Oftmals sind deine erwähnten 20.000 € angegeben aber auch 0,00 €! Ähnlich wie bei MB...

Und solange Sie ganz unten den folgenden Satz verwenden, bin ich beruhigt.

Reguliert von der Financial Services Authority (FSA) Großbritanniens

Gleiches gilt übrigens auch für Neteller! Als kurze Zwischenstation würde ich dennoch MB oder Neteller empfehlen... grade um die unterschiedlichen Bonuse zu clearen, falls du Sitehopping machst!
 
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15-09-2008, 15:34
(#8)
Benutzerbild von B!gSl!ck3r
Since: Aug 2007
Posts: 13.075
(Moderator)
Zitat:
Zitat von Grimmy2000 Beitrag anzeigen
Das stimmt nicht ganz. Es kommt immer ganz auf die Beschaffung der Bank an. Generell sind zum Beispiel die Anlagen bei der Sparkasse zu 100% abgesichert. Die Summe die du erwähnst spielt eher bei kleinen Banken, die allerdings auch mit sehr sehr guten Anlagezinsen werben, eine Rolle. Oftmals sind deine erwähnten 20.000 € angegeben aber auch 0,00 €!
Wenn die Bank in Deutschland Geldanlagen vertreibt, muss sie im Einlagensicherungsfond vertreten sein, der bis 20.000€ absichert.

Die Einlagen bei der Sparkasse sind übrigens auch nicht zu 100% abgesichert, absolute Sicherheit gibt es nirgendwo. Für den (zugegebenermassen sehr unwahrscheinlichen) Fall, dass unser Landesbankensystem komplett zusammenbricht, sagen wir mal LBBW, BayernLB, WestLB, Helaba melden morgen alle zeitgleich Insolvenz an, würde ich nicht mehr davon ausgehen, dass meine Einlagen vollständig sicher sind. Dann sehen wir einen klassischen Bankrun..

Klar gibts dann noch den "to big to fail" Faktor, den darf man in die Betrachtung aber nicht einbeziehen.
 
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15-09-2008, 16:45
(#9)
Benutzerbild von Grimmy2000
Since: May 2008
Posts: 16
Zitat:
Zitat von B!gSl!ck3r Beitrag anzeigen
Die Einlagen bei der Sparkasse sind übrigens auch nicht zu 100% abgesichert, absolute Sicherheit gibt es nirgendwo.
Stimmt!
Aber sollte dein Szenario eintreten, würden wir sowieso kein Geld mehr benötigen.

Bzgl. der 20.000 € und 0,00 € habe ich mich vertan! Hatte es anders in Erinnerung! Danke für den Hinweis B!gSl!ck3r
Zitat:
Zitat von wiki
Bei Geldinstituten, die nicht Mitglied im Einlagensicherungsfonds sind, greift im Fall der Insolvenz nur die gesetzliche Entschädigung. Diese beträgt maximal 20.000 Euro; entschädigt wird nur mit 90 % der betroffenen Summe.
 
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15-09-2008, 17:07
(#10)
Benutzerbild von AsSGirl123
Since: Nov 2007
Posts: 74
BronzeStar
Achso okay, dann bin ich ja beruhigt

Naja habs mir gleich überweisen lassen auf mein Konto vorhin, dachte mir sicher ist sicher
 



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