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outs/odds - 16-09-2008, 14:51
(#1)
Benutzerbild von bernie0303
Since: Sep 2008
Posts: 111
moin!

ich verstehe das kapitel im großen und ganzen, bin auch sehr von zahlen fasziniert.
ABC hab ich natürlich gelesen

also:
outs sind die karten, die ich brauche um eine bestimmte hand zu bekommen.
ich halte A 10s, im flop liegen 2 weitere karten. somit habe ich 9 outs auf einen flushdraw. da jede karten ~2% wahrscheinlichkeit hat, bekomme ich am turn/river mit jeweils ~18% den flush (leicht vereinfacht)

die odds:
die odds werden so berechnet, dass die negativen ereignisse den positiven gegenüber stehen. sprich ich habe auf einen flush am turn eine chance von (47-9):9, oder ~4,2:1
anders ausgedrückt: ich habe mit etwa jedem 5ten mal einen flush, ODER zu etwas weniger als 20%
wenn jetzt jemand in den pot setzt, dann sollte ich callen, wenn der pot dann etwa 4,2 mal so hoch ist, wie der call selbst, bzw folden, wenn der bet größer ist.

gehe ich jetzt richtig der annahme, dass ich auch einfach mit den % von outs weiter rechnen kann? sprich wenn der call etwas weniger als 20% vom pot ausmacht?
wenn ja, wofür brauch ich dann eigentlich genau die odds?
is in meinen augen der selbe rechengang, nur etwas schneller.
 
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16-09-2008, 15:10
(#2)
Benutzerbild von Tbbi
Since: Nov 2007
Posts: 578
Du kannst auch mit den Wahrscheinlichkeiten rechnen.
Schneller geht aber das andere (mit Odds und Pot-Odds), da du, wenn du ein wenig Erfahrung hast, die Odds jeder Situation kennst.
Als Anfänger kannst du sie einfach in einer Tabelle ablesen.
Und die Pot-Odds sind einfacher zu erkennen als dein Setzanteil in Prozent.
Beispiel: Pot x$, call y$ liefert Pot-Odds von y:x.
Aber im Grunde ist es egal, wie man es macht.
Im Pokern hat sich eben die Darstellung mit Odds und Pot-Odds durchgesetzt. Du brauchst dann keine Prozentrechnung.
 
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16-09-2008, 15:32
(#3)
Benutzerbild von bernie0303
Since: Sep 2008
Posts: 111
bin mir nicht sicher, ob es wirklich so viel leichter geht.
wie dem auch sei, dann bleib ich (vrerst) bei den %ten, vlt versuch ichs später nochmal mit den odds.

herzlichen dank.

@dem mod, der hier gleich zumacht
werden dankeschön-posts als spam gewertet?
 
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16-09-2008, 15:45
(#4)
Benutzerbild von Seawood1986
Since: Jul 2008
Posts: 1.044
Mit den Wahrscheinlichkeiten zu rechnen fällt mir auch einfacher. Da muss man nicht beachten wieviele karten und so noch im Deck sind. Aber in deinem Beitrag haste alles korrekt beschrieben. Dann kann die erfolgreiche Pokerkarriere ja starten.
 
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16-09-2008, 15:56
(#5)
Benutzerbild von Tbbi
Since: Nov 2007
Posts: 578
Für Anfänger mag das richtig sein, aber dann wird man sich nie an die Odds gewöhnen, die man später im Kopf hat.
Und die Pot-Odds sind definitiv einfacher als der Call-Anteil, weil du nicht erst deinen Einsatz noch dazu rechnen musst. Für die Pot-Odds nützen aber keine Tabellen, da sie immer anders sind.
Dennoch viel Erfolg beim Pokern.
 
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16-09-2008, 16:12
(#6)
Benutzerbild von LAGWAG0N
Since: Jan 2008
Posts: 78
outs sind die anzahl der karten die deine hand verbessern. odds ist das selbe in prozent ausgedrückt. und pot-odds brauchst du, wenn du wissen willst ob ein call sinnvoll ist. angenommen der pot ist 2$ und der gegner setzt 1$. dann sind deine pot-odds 1:4 ( du mußt 1$ bezahlen um nen 4 $ pot zu holen) und du solltest callen wenn du ne 25% chance hast den pot zu gewinnen.
 
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16-09-2008, 17:02
(#7)
Benutzerbild von RuFF97
Since: Jan 2008
Posts: 89
Zitat:
Zitat von LAGWAG0N Beitrag anzeigen
outs sind die anzahl der karten die deine hand verbessern. odds ist das selbe in prozent ausgedrückt. und pot-odds brauchst du, wenn du wissen willst ob ein call sinnvoll ist. angenommen der pot ist 2$ und der gegner setzt 1$. dann sind deine pot-odds 1:4 ( du mußt 1$ bezahlen um nen 4 $ pot zu holen) und du solltest callen wenn du ne 25% chance hast den pot zu gewinnen.
Falsch!

Wenn $2 im Pot sind und der Gegner $1 setzt, sind $3 im Pot, somit bekommt man odds von 1:3

Deinen Dollar, der in den Pot wandert WENN du callst, darfst nicht mit einberechnen

mfg

ruff
 
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16-09-2008, 17:31
(#8)
Benutzerbild von Jallabar
Since: Jul 2008
Posts: 195
wenn du dir bestimmte outs nicht merken kannst, dann schreib sie dir einfach auf einen zettel und leg sie neben den rechner, so dass du sie anfangs immer parat hast und nicht aufgeflogen bist
 
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16-09-2008, 18:43
(#9)
Benutzerbild von bernie0303
Since: Sep 2008
Posts: 111
Zitat:
Zitat von Tbbi Beitrag anzeigen
Und die Pot-Odds sind definitiv einfacher als der Call-Anteil, weil du nicht erst deinen Einsatz noch dazu rechnen musst. Für die Pot-Odds nützen aber keine Tabellen, da sie immer anders sind.
also das macht schon sinn.
wenn man da drüer ein bissi nachdenkt, merkt mn, dass es dann doch ned so genau is mit den prozenten

naja, werds dann mal ausprobieren´mit den pot odds.

jetz kann dann aber wirklich zu
 
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16-09-2008, 18:56
(#10)
Benutzerbild von LAGWAG0N
Since: Jan 2008
Posts: 78
Zitat:
Zitat von RuFF97 Beitrag anzeigen
Falsch!

Wenn $2 im Pot sind und der Gegner $1 setzt, sind $3 im Pot, somit bekommt man odds von 1:3

Deinen Dollar, der in den Pot wandert WENN du callst, darfst nicht mit einberechnen

mfg

ruff
das ist 100% korrekt. was denkst du denn wie hoch seine chancen bei ner halben potsize-bet sein müssen um profitabel callen zu können?
etwa 33% weil die pot-odds deiner meinung nach 1:3 sind?
nein, er braucht odds von mind. 25% weil die pot-odds 1:4 sind.

Geändert von LAGWAG0N (16-09-2008 um 19:00 Uhr).
 



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