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SHG-Spieler für - wirklich - kurzen Fragebogen gesucht

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SHG-Spieler für - wirklich - kurzen Fragebogen gesucht - 07-10-2008, 22:47
(#1)
Benutzerbild von geln0r
Since: Jun 2008
Posts: 524
BronzeStar
Wenn einer von euch das SHG vom 19.10. spielt wäre ich sehr dankbar, wenn ihr kurz die Umfrage ausfüllen könntet. Das einzige,
was ihr angeben müsst, ist eure PokerStars ID.
Das ganze ist im Rahmen einer Maturarbeit (ähnlich wie Facharbeit, nur Schweiz) und wird natürlich streng vertraulich behandelt. Alle Resultate, die ich verwende, werden anonymisiert
(also PokerStars ID: KidPoker --> bei mir in der Arbeit steht "Hans").

Vielen Dank bereits mal im voraus!

http://www.fragebogen-tool.de/f.php?i=4093&c=dqtbr
 
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07-10-2008, 22:51
(#2)
Benutzerbild von Dölli89
Since: Apr 2008
Posts: 1.630
BronzeStar
Was ich an der ganzen Sache etwas kritisch sehe, wozu wird die PokerStars ID benötigt?
 
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07-10-2008, 22:55
(#3)
Benutzerbild von geln0r
Since: Jun 2008
Posts: 524
BronzeStar
Ich werte die HH vom Turnier aus, um so Rückschlüsse auf den Nutzen von rein mathematischen vs. psychologisch+mathematischen modellen zu ziehen. Ich kann dir mal das abstract schicken wenn du willst...

EDIT: Ich kann das abstract/die einleitung auch gleich hier posten



Rein rechnerisch gesehen sind Maschinen den Menschen in jeder Hinsicht überlegen. Das Nervensystem, aus dem unser Gehirn besteht, ist störungsanfällig, langsam, beschränkt. Es vergisst, und es macht Fehler. Und doch sind wir, trotz unserer kapazitätsbedingten Unterlegenheit, Herr über die Maschine. Denn es gibt eine Eigenschaft, die allein dem Menschen vorbehalten ist. Er kann denken. Eine Maschine mag die Arbeit von fünfzig gewöhnlichen Menschen leisten. Oder auch hundert. Doch sie kann nicht einen einzigen außergewöhnlichen ersetzen.
Damit befinden wir uns sogleich bei der zentralen Problematik dieser Arbeit. Denn Poker ist ein Spiel, dessen Verlauf erheblich durch das Denken der einzelnen Spieler beeinflusst wird. Ein mathematisches System, aufgebaut durch wahrscheinlichkeitstheoretische Elemente mag, bezogen auf die eigene, bekannte Hand, den statistisch höchsten Gewinn erspielen. Doch um erfolgreich zu pokern wäre eine Überlegung hinsichtlich der möglichen Reaktionen des Gegners notwendig. Da diese Reaktion jedoch nach der eigenen Handlungsphase eintritt und der Gegenspieler nie vollends rational handelt, ist eine exakte Voraussage durch prädefinierte Algorithmen unmöglich. Erforderlich wäre eine Transferleistung, die ein stets logisches System unmöglich erbringen kann, da zu diesem Zwecke ein gewisses Maß an Empathie erforderlich wäre. Daher gibt es auch, anders als beispielsweise im Schach , keinen perfekten Pokercomputer und keine perfekte Strategie .
Allerdings gewinnt Empathie alleine genauso wenig ein Spiel wie reine Stochastik. Der Erfolg liegt, wie in allen Dingen, in einer vernünftigen Kombination von Kalkül und Instinkt. Und dies führt uns zum Thema dieser Arbeit. Selbstverständlich beanspruche ich nicht die Erfindung eines vollständigen, in sich geschlossenen Gewinnsystems. Mein Ziel war vielmehr, in bestimmten Situationen und unter Einbezug klar definierter Rahmenbedingungen eine Methodik auszuformulieren, welche die emphatischen Fähigkeiten des Menschens gezielt in mathematische Elemente einbindet und so eine im Vergleich zu Standardmodellen deutlich optimierte Strategie bildet.

Geändert von geln0r (07-10-2008 um 22:58 Uhr).
 
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07-10-2008, 23:24
(#4)
Benutzerbild von p0kertante
Since: Oct 2007
Posts: 186
BronzeStar
wenn ichs ausnahmsweise einmal spielen werde, fülle ich den bogen aus.

ich habe übrigens auch vor, meine maturaarbei über poker, oder spieltheorie zu machen. konnte mich aber noch auf keine thema festlegen (noch 2 monate zeit)...
 
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07-10-2008, 23:27
(#5)
Benutzerbild von McPorck
Since: Oct 2007
Posts: 2.879
Finds hier besser aufgehoben.

*move*


Waaaghbozz über Pros:
Die meisten von ihnen können mindestens 5 verschiedene Varianten sehr gut spielen. Doyle Bruson kann sogar mindestens 30. Doch du als SSS-Spieler kannst leider noch nicht mal eine richtig.
 
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07-10-2008, 23:36
(#6)
Benutzerbild von geln0r
Since: Jun 2008
Posts: 524
BronzeStar
Zitat:
Zitat von p0kertante Beitrag anzeigen
wenn ichs ausnahmsweise einmal spielen werde, fülle ich den bogen aus.
recht herzlichen dank

Zitat:
Zitat von p0kertante Beitrag anzeigen
ich habe übrigens auch vor, meine maturaarbei über poker, oder spieltheorie zu machen. konnte mich aber noch auf keine thema festlegen (noch 2 monate zeit)...
ganz spontan fällt mir mal ein

-unterschiede zw. live und online poker (bissn dull aber was solls)

-so ne art einfaches handbuch - also mit dem deutschlehrer - anstelle von roman halt pokerbuch

-gemeinsamkeiten und unterschiede zw. FL, PL und NL auf fortgeschrittener ebene
 
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08-10-2008, 00:03
(#7)
Benutzerbild von jblum4802
Since: May 2008
Posts: 1.431
BronzeStar
ich kapier nich immer nicht was du genau damit sagen willst.
willst du etwa einen computer erfinden der besser ist als ein mensch?

na klar kann man das nicht.
ich kann dir auch sagen warum weil poker ein spiel unvollständiger informationen ist.
im schach sehe ich ganz genau was vor sich geht was mein gegner oder der com macht.
aber im pokern geht das nicht und ein com kann sich diese unvollständigen informationen nicht holen.

ein guter pokerspieler kann das er beobachtet die gegner und kann somit rückschlüsse darauf ziehen was der gegner ev auf der hand hält oder warum er sich so verhält wie er es eben macht.
 
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08-10-2008, 00:27
(#8)
Benutzerbild von p0kertante
Since: Oct 2007
Posts: 186
BronzeStar
Zitat:
Zitat von geln0r Beitrag anzeigen
im Vergleich zu Standardmodellen
auf was für standardmodelle beziehst du dich?

@jblum steht eigentlich in der einleitung...

Zitat:
Zitat von geln0r Beitrag anzeigen
Mein Ziel war vielmehr, in bestimmten Situationen und unter Einbezug klar definierter Rahmenbedingungen eine Methodik auszuformulieren, welche die emphatischen Fähigkeiten des Menschens gezielt in mathematische Elemente einbindet und so eine im Vergleich zu Standardmodellen deutlich optimierte Strategie bildet.

Geändert von p0kertante (08-10-2008 um 00:30 Uhr).
 
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08-10-2008, 09:39
(#9)
Benutzerbild von geln0r
Since: Jun 2008
Posts: 524
BronzeStar
Zitat:
Zitat von p0kertante Beitrag anzeigen
auf was für standardmodelle beziehst du dich?
Einerseits klare Strategien wie SSS oder BSS, andererseits die tight-agressive Spielweise im allgemeinen. Ich versuche halt aufzuzeigen, in welchen Situationen gegen welchen Typ Spieler man zum Teil "unlogische" Spielzüge anwenden soll. Einerseits gehts da natürlich um Bluffs/Semibluffs etc., andererseits um so Sachen wie "Soll ich meine Hand am Showdown zeigen wenn ich verloren habe?"

Geändert von geln0r (08-10-2008 um 09:58 Uhr).
 



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