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Welcher Virenscanner erkennt welche Schadsoftware?

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Welcher Virenscanner erkennt welche Schadsoftware? - 22-10-2008, 13:28
(#1)
Gelöschter Benutzer
Der Thread "Betrugsversuche beim Pokern" hat mich auf folgende Frage gebracht. Wir alle wissen, daß es Schnüffelprogramme gibt, die sich auf Rechnern einnisten und uns Pokerspielern in verschiedener Hinsicht schaden können.

Was mich interessieren würde: Wer hatte schonmal tatsächlich solche Programme auf dem Rechner, wie heißen sie, wie erkennt man sie und -vor allem- welche Virenkiller bzw. Antispywareprogramme identifizieren und beseitigen sie zuverlässig?
 
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23-10-2008, 14:34
(#2)
Benutzerbild von Rabbaduck
Since: Nov 2007
Posts: 40
So einfach geht das natürlich nicht zu beantworten, denn ein Virus, Trojaner, Sniffer usw., der sagen wir mal jetzt grade fertig programmiert ist, wird von den Antivirenprogrammen erstmal gar nicht entdeckt (obwohl es Ausnahmen gibt, für näheres bitte Ausbildung zum Netzwerkadministrator o.ä. machen).
Ein Virus kann von deinem Antivirenproggi nur entdeckt werden, wenn er in deinen Antivirendatenbanken auch aufgelistet ist. Dies kann nur durch ein Update erfolgen. Folgedessen ist man auf seinen Anbieter angewiesen, dass der halt ne gute Arbeit macht. Ich nutze Kaspersky und bin damit sehr zufrieden. Wenn man sich an die unten aufgeführten Regeln hält minimiert man das Risiko extrem.

Die 10 goldenen Regeln:
1. System immer auf dem neusten Stand halten
2. Internetprogramme überprüfen
3. Neugier zügeln
4. Virenprogramm immer aktuell halten
5. Sichere Passwörter verwenden (so komplex wie möglich Klein-Grossbuchstaben, Zeichen, Zahlen, keinen Sinn)
6. Rechte einschränken, d.h. nicht mit Administratorrechten rumsurfen
7. Leistungsfähiges Dateisystem verwenden; erst mit NTFS ist Datensicherheit durch Vergabe von Zugriffsrechten auf Betriebssystem-Ebene möglich.
8. unnötige Dienste ausschalten und Ports schliessen
9. Firewall
10. Backup

Es ist zwar eigentlich schon unter Punkt 3, aber "Onlineverhalten überdenken" ist immer gut.
Wenn man den Rechner mit Bedacht durchs Inet führt, wird ein Freeware Proggi reichen. Treibt man sich eher auf unseriösen Seiten rum (welche das sind, müsste ja jeder wissen), sollte man eher auf ein Leistungstarkes setzen, die man eigentlich nur gekauft bekommt.

Rabba
 
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23-10-2008, 17:50
(#3)
Benutzerbild von Tommaxx
Since: Jul 2008
Posts: 76
Könntest du bitte Punkt 7 erklären? Was ist NTFS?
 
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25-10-2008, 19:19
(#4)
Benutzerbild von Pyraton2210
Since: Oct 2007
Posts: 898
SilverStar
Zitat:
Zitat von Tommaxx Beitrag anzeigen
Könntest du bitte Punkt 7 erklären? Was ist NTFS?
NTFS = New Technology File System

Es ist ein/das Dateisystem von Windows.

Ein älteres Dateiformat ist das FAT ...


Bei weiteren Fragen, die vielleicht etwas tiefer gehen, schicke ruhig eine PM
 
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25-10-2008, 23:04
(#5)
Benutzerbild von mehr Glück
Since: Jul 2008
Posts: 58
WhiteStar
Ich beuge auch lieber mit verschiedenen Benutzerkonten vor.
Wenn kein Schadcode ins System geschreiben werden kann, ist man sehr sicher.

Und wenn ich ein Programm aus dem Internet starten möchte, lade ich es erst auf Virustotal.com hoch.
Dort wird die Datei mit allen gängigen Virenscannern geprüft.
 
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25-10-2008, 23:07
(#6)
Benutzerbild von hohertamrat
Since: Dec 2007
Posts: 251
BronzeStar
Zitat:
Zitat von Rabbaduck Beitrag anzeigen
..................

Es ist zwar eigentlich schon unter Punkt 3, aber "Onlineverhalten überdenken" ist immer gut.
Wenn man den Rechner mit Bedacht durchs Inet führt, wird ein Freeware Proggi reichen. Treibt man sich eher auf unseriösen Seiten rum (welche das sind, müsste ja jeder wissen), sollte man eher auf ein Leistungstarkes setzen, die man eigentlich nur gekauft bekommt.

Rabba
Nun Rabba, es gibt eine absolut kostenlose Lösung, wenn man die Kosten für einen DVD/CD-Rohling nicht rechnet.
Trojaner, Viren und all die anderen Schadprogramme haben eins gemeinsam, sie sind alle für Windows geschrieben. Das ist natürlich klar, da Windows weit verbreitet ist.
Mit Linux geht man diesen Programmen geschickt aus dem Weg. Die Clienten von Pokerstars, Fulltilt und etlichen anderen Pokeranbietern lassen sich mit wine gut unter Linux betreiben.

Mit Distributionen wie openSuSE, Fedora, Ubuntu bekommt man auch ohne große Vorkenntnisse ein lauffähiges System hin und wenn man nicht gerade Vista mit SP1 in den Editionen Ultimate oder Enterprise nutzt, ist selbst eine Dual-Boot kein Problem.
 
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25-10-2008, 23:17
(#7)
Benutzerbild von mehr Glück
Since: Jul 2008
Posts: 58
WhiteStar
Trojaner, Viren und Co. haben auf einem eingeschränkten Windows-Konto auch schlechte Karten

Bei Windows sind eher die Exploits das Problem
 



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