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MTT $2,20 180 P NL brauche Hilfe

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MTT $2,20 180 P NL brauche Hilfe - 25-10-2008, 17:19
(#1)
Benutzerbild von urismo
Since: Jul 2008
Posts: 57
Hi,

spiele nun schon seid einigerzeit recht rentable SNG`s und will mich in letzter Zeit an die MTT`s $2,20 NL 180 Players heran wagen.

Allerdings schaffe ich es dort nie etwas groß zu reißen !

Wie gesagt SNG 6-max spiele ich recht rentabel.
Könnt ihr mir vieleicht generelle tips die genau dieses MTT geben?

danke
 
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26-10-2008, 13:54
(#2)
Benutzerbild von MF-Gambler
Since: Aug 2008
Posts: 415
Naja, ich würde die ganz normale Taktik wählen:
In der früher Phase wirklich sehr sehr tight spielen. Auch nur zu verdoppeln versuchen, wenn du so gut wie sicher bist, dass du auch sehr hoher Favorit bist (Warum solltest du auch alle Chips riskieren, wenn du nur leicht favorisiert bist?)

Desto höher die Blind bzw Ante und desto kleiner dein Stack, umso aggressiver musst du dann eben spielen, aber auch da würde ich nicht unbedingt allzu sorglos mit der Starthandauswahl umgehen...

Das sollte doch eigentlich funktionieren, oder?
 
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26-10-2008, 20:49
(#3)
Benutzerbild von urismo
Since: Jul 2008
Posts: 57
das problem ist das ich wirklich sehr sehr tight spielen muss da auf diesem limit anscheinend jeder seine hand überschätzt.

nur wenn ich dann zu sehr tight spiele und nur auf premium hände warte bin ich ziemlich schnell shortstack und wenn ich dann nach itm handel callt irgend son fish mit 38o und gewinnt auch noch.

gerade wenn ich mal welche an meinem tisch genauer beobachte merke ich das die mehr glück als verstand haben aber so trotzdem den finaltable erreichen !!

muss man auf diesen limits vieleicht spielen wie nen fish ?

weil selbst wenn man sich exakt an irgendwelche tabellen hält kommt man nicht so weit wie son "bad beater" jedenfalls ich nicht
 
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27-10-2008, 18:31
(#4)
Benutzerbild von MF-Gambler
Since: Aug 2008
Posts: 415
Naja, man kann ja nicht jedes Mal gewinnen.
Aber spielen wie ein Fish ist keine gute Option...

Wenn du bald einmal shortstack bist, und dafür wenige Hände später verdoppelst, bist du noch immer gut dabei.
Ich selbst habe einmal das Problem gehabt, dass ich einfach zu aggressiv war, das ist auch meistens ganz gut gegangen, weil ich eigentlich immer gute Situationen ausgesucht habe, aber wenn du dann einmal gegen eine slow-gespielte Monsterhand spielst, verlierst du alles, was du dir durch dein aggressives Spiel aufgebaut hast.

Solange du es dir leisten kannst ist tightes Spiel bestimmt das Beste!
 
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28-10-2008, 13:07
(#5)
Benutzerbild von krendipont
Since: Sep 2007
Posts: 1.070
Also wenn du dich nach ein paar Bad Beats und Turnieren, wo du nur schlechte Karten kriegst, ergo früh rausfliegst fragst, ob es sich lohtn wie ein Fisch zu spielen, solltest du noch mal dein Spiel überdenken und ein beisschen Zeit in die Ausbildung stecken. Selektives Gedächtnis und rein situationsbedingte Bewertung von bestimmten Händen am Tisch sind mit das schädlichste, was man als Pokerspieler machen kann. Man kann es nur immer wieder betonen, dass es auf lange Sicht gesehen nicht darum geht, die und die Hand in der und der Situation zu gewinnen, sondern darum die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Außerdem sagen deine Statistiken nicht, dass du rentabel SNGs spielst.Wie gesagt, mehr Zeit in AUsbildung invesieren und sich nicht durch einzelne Rückschläge und Pechsituationen aus dem Konzept bringen lassen. Es würde dir glaube ich viel bringen, nach den Turnieren die Handhistories durchzugehen und jede Situation nochmal zu überdenken.
 
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28-10-2008, 22:11
(#6)
Benutzerbild von erdbeernase
Since: Feb 2008
Posts: 237
BronzeStar
ich find diese Turniere super aber da sie Turbo sind haben sie halt eine enorme Varianz du musst ab dem 4 Bind level sehr loose die Blinds stealen und das Push or Fold der spielweise deiner gegner anpassen aber auf lange sicht sollte dieses Turnier nich so schwer zu schlagen sein

GG erdbeer
 
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06-11-2008, 21:48
(#7)
Benutzerbild von Dirg Digler
Since: Jan 2008
Posts: 18
bei mtt,s kommen halt nur 10 prozent ins geld bei sng,s 30 prozent
bei nem mtt muss man halt gedult haben bis man an der reihe ist mit dem glück und natürlich korrekt spielen es muss halt laufen coinflips muss man gewinnen usw.
versuch es weiter lese etwas über mtt,s
aber es ist fast wie eine sng strategie nur halt in die länge gezogen
 
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06-11-2008, 21:56
(#8)
Benutzerbild von Seawood1986
Since: Jul 2008
Posts: 1.044
Dieses tighte Anfangsspiel und dann das aggressive Endspiel hört sich leichter an als es ist. Das problem ist einfach, dass man selbsst mit dem "tightesten" Spiel nicht ins Preisgeld kommt. Und wenn man erstmal 5 Runden "nicht richtig teilgenommen hat", dann werfen die gegner beim ersten raise sowieso weg, weil sie die mörderhand vermuten. Allerdings hat man dann noch wenig Chips und die Dicken callen mit Mist und gewinnen vllt auch noch. Also nicht zu tight, ruhig auch mal die Blinds stehlen in den kleinen Limits und dann nach und nach nen bisschen aggressiver werden, ansonsten braucht man gar nicht mitspielen.
 
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07-11-2008, 11:55
(#9)
Benutzerbild von Chris_CGN
Since: May 2008
Posts: 21
@urismo: Hast du dich schonmal mit Literatur zum Thema Poker beschäftigt? In Bezug auf MTT's sind die Bücher von Dan Harrington - "Harrington on Hold'Em" Teil 1-3 wirklich sehr zu empfehlen. Ich weiß ja nicht, wieviel Erfahrung du hast, was du für Moves drauf hast, was dir der Begriff "M" sagt usw, aber schaden werden die Bücher sicherlich nicht. Die englischen Versionen sind sogar recht günstig zu bekommen, und leicht verständlich. Braucht aber ein klein wenig mehr als das Standard-Schulenglisch.

Kurz ist zu sagen, das gerade zu Beginn eines Freezeout-Turniers tightes Spiel nicht falsch ist. Aber mit steigenden Blinds (dürfte bei dem von dir genannten Turnier ja schnell der Fall sein) musst du dein Spiel natürlich anpassen, öfter mal einen Blind-Steal einbauen usw.

Scheinbar hast du dich aber erstmal von den 180ern entfernt, wie ich auf OPR sehen kann. Ist wahrscheinlich auch besser so, denn deine Spielweise schien nicht erfolgsversprechend zu sein (5/42 ITM, -60% ROI), oft bist du sogar unter den ersten 10-20 Ausscheidern gewesen. Bei den 7$-45ern klappts aber ja besser, bleib besser dabei (bisher immerhin 20/78 ITM und 41% ROI).

See u at the tables,
Chris
 
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09-11-2008, 12:53
(#10)
Benutzerbild von Furzgurk
Since: Apr 2008
Posts: 490
[QUOTE=Chris_CGN;672131Kurz ist zu sagen, das gerade zu Beginn eines Freezeout-Turniers tightes Spiel nicht falsch ist. Aber mit steigenden Blinds (dürfte bei dem von dir genannten Turnier ja schnell der Fall sein) musst du dein Spiel natürlich anpassen, öfter mal einen Blind-Steal einbauen usw.[/QUOTE]

tight ist nicht verkehrt..und meine philosphie ist, die starken hände sehr stark zu betten (ruhig auch früh all in gehen) und wenig zu bluffen, das bringt online recht wenig...es wird generell loose gecallt..da den spielern unter dem deckmantel der anonymität des internets die peinlichkeit von schlechen spielzügen wie an an einem echten live tisch, erspart bleibt.

man kann auch, wenn einem der stil liegt, anfänglich versuchen, viel zu stehlen und sehr aggressiv vorzugehen, gerade bei pots, die verwahrlost sind....auch mit dem risiko früh auszuscheiden.
denn chips bedeuten macht, gerade im turnierpoker.

wenn man bei MTT´s und MT-sng´s was reissen will, dann muss man meiner meinung nach schon früh attackieren und nicht erst auf der bubble bzw. mit mittlerem bis kleinerem stack.

lieber bin ich bereit, mehrmals vor der bubble auszuscheiden, und dafür bei den sessions, bei denen es gut läuft, einen grossen chipsstapel zu haben...um die chancen, an den FT zu kommen, drastisch zu erhöhen.
der harrington stil liegt mir zb. überhaupt nicht...meistens ist man damit länger im turnier als bei einer riskanteren strategie, aber andererseits hat man nur einen mittleren stack, wenn´s in die bubble geht.
und das ist nicht gut, weil die bigstacks, wenn sie schlau sind, lediglich auf den midstacks rumhacken und nicht auf den low stacks.
als der typische harrington midstack habe ich nunmal einen stark erhöhten bubblefaktor.

spiele ich riskant, scheide ich zwar öfter früher aus, erspare mir aber meistens, bubble boy zu werden bzw. das typisch "verzögerte" ausscheiden eines midstacks.

dies ist aber ´ne reine mentalitätssache..es gibt kein richtig oder falsch...meiner meinung nach.

"go big or go home" empfehle ich hier...man spielt riskanter, aber man wird auch, wenn das glück auf seiner seite ist, entsprechend gut entlohnt mit einem der vordersten plätze. das bringt mehr, als sich damit zu begnügen, lediglich ITM zu kommen.

auch mal all in gehen, wenn man nur leichter favorit oder kein favorit...zeigt man die bereitschaft, alles zu riskieren, lassen sich viele andere auf solche coin flips nur ungern ein...die fold equity arbeitet für einen...man muss sich die richtigen spots für solche manöver aussuchen.
die eigene bereitwilligkeit, auszuscheiden, kaanns ehr einschüchternd auf andere spieler wirken.

glück und aggression sind zwei entscheidene faktoren, um in solchen formaten erfolgreich zu sein. der skill ist auch wichtig, aber nicht soooo sehr bei dieser art von turnier.
die kunst tritt in den hintergrund, die mathematik umso mehr, wenn die blinds gross werden.

und der vorteil, als big stack liegt auf der hand:

1. es wird weniger gestohlen, wenn man in den blinds sitzt.
2. die eigenen steals werden erfolgreicher, da ein resteal des niedrigeren stacks bei einem re-re-steal sofort das aus bedeuten kann.
3. man kann sich leisten, showdowns zu verlieren...dadurch wird man weniger mit marginalen händen attackiert.
4. man hat erhöhte fear equity und dadurch automatisch mehr fold equity....so mit das wichtigste in jeder art von turnier.
5. je grösser der erarbeitete stack, desto freier ist man in seinen eigenen entscheidungen und desto gemeinere moves kann man gegen andere spieler machen...gerade auf der bubble und (hoffentlich) auch am final table.

just my two cent.

furzgurk
 



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