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SnG / MTT Strategie - 07-11-2008, 21:44
(#1)
Benutzerbild von geln0r
Since: Jun 2008
Posts: 524
BronzeStar
Hi, ich spiele zur Zeit 9-Player bis 45-Player Sit and Gos.

Die Strategien für MTT und SnG ähneln sich ja halbwegs, aber es gibt doch einige Unterschiede; und hier kommt meine Frage:

Ab wie vielen Tischen soll ich die MTT-Strategie anwenden? Also ich habe mir gedacht bis 27-Player noch SnG und ab 45-Player dann MTT, aber mich würden mal eure Meinungen interessieren...

P.S. Hab SuFu benutzt und nichts wirklich gescheites gefunden, wenns so einen thread schon gibt einfach nen link und es kann geclosed werden

 
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08-11-2008, 01:22
(#2)
Benutzerbild von kampfpoker
Since: Jul 2008
Posts: 2.304
ach gelnor

hmm also 27 mann würd ich schon zu mtt mitzählen...

Kommen ja jedes mal neue hinzu ...bei nem 18er spielst du ja fast den tisch zu ende und dann das ähnelt dann auch mehr sng.

Aja meine MTT Strategie bei den 45er turbos:
Ich glaub ich bin der ein zigste der so erfolgreich sone scheiße strategie spielt.Ich warte wirklich bis zuner monster hand geh dann all in...also es kann sogar sein das ich bei noch 20 Spielern keine ein zigste hand gespielt habe .Mit der anfangs und Mittelphasen strategie hab ich über längere zeit nen ROI von 50% gehabt
 
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08-11-2008, 11:15
(#3)
Benutzerbild von like_lucky
Since: Apr 2008
Posts: 81
also wenn wir von turbo-SnGs sprechen, liegt die sache etwas anders... da muss man dann irgendwann ran... aber ich gehe jetzt mal davon aus (weil du nichts dergleichen erwähnt hast), dass es normale SnGs sind.

also m.E. kann man 45-SnGs und MTTs nicht so gut vergleichen. klar, es gibt bei beiden eine frühe phase, die ähnlich gespielt wird, aber erstens dauert die bei MTTs viel (!!) länger (weil z.B. die blinds langsamer ansteigen) und zweitens gibt es bei MTTs immer 2 bubbles (vorm geld und vorm FT), die es auszunutzen gilt

ich kann außerdem aus eigener erfahrung sagen, dass viele spieler gerade in bei MTTs und gerade in der späten phase ihre entscheidungen oft besser überdenken (d.h. etwas konservativer spielen) als es bei SnGs der fall ist, weil es ganz einfach um eine um ein vielfaches höhere siegprämie geht

mfg
lucky
 
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08-11-2008, 11:29
(#4)
Benutzerbild von geln0r
Since: Jun 2008
Posts: 524
BronzeStar
ok, danke für eure antworten!
 
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09-11-2008, 00:21
(#5)
Benutzerbild von kampfpoker
Since: Jul 2008
Posts: 2.304
Also mich interessiert eure range mal....spielt ihr in der frühen phase auch marginale hände oder eher nur premium hände?
 
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09-11-2008, 11:56
(#6)
Benutzerbild von geln0r
Since: Jun 2008
Posts: 524
BronzeStar
also ich versuche, mich auf premium hände zu beschränken (ganz nach lehrbuch). Es fällt mir aber immer noch schwer, Hände wie 55 oder KJ aus früher position wegzuschmeissen. Ausserdem sind die Gegner auf den tiefen levels meist ausreichend passiv, dass ich mit vielen drawing hands reinlimpen kann. aber das nur meine meinung...

Geändert von geln0r (09-11-2008 um 12:09 Uhr).
 
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09-11-2008, 14:08
(#7)
Benutzerbild von Maasl83
Since: Jan 2008
Posts: 189
Am Anfang wirkklich tight is right. Spekulative Hände kann man mal spielen aber nur in Position und mit einigen Limpern (also da wo du ihr ganzes Potential voll entfalten kannst). Von so Trouble Hands wie KJ, die gerne die zweitbeste Hand machen, halte ich mich fern. Lieber sowas wie SCs in einer Position, mit denen man leichter Post-Flop Spots hat.

Ab dem Stadium unter 15 BB geht dann halt langsam schon das aggressive push or fold Spiel los.
 
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09-11-2008, 18:27
(#8)
Benutzerbild von GGMuh
Since: May 2008
Posts: 429
ich spiel huaptsächlich 18er SnGs. dabei gerade in der startphase, die ersten zwei, tw. auch drei levels, auch gerne mal mit größerer starthand-auswahl, also suited connectors, suited baby asse, und kleinere PPs. in der phase pusht meistens noch keiner preflop all-in, und wenn dann meistens mit Q-Q aufwärts. wenn man dann den flop gut trifft, sind die implied odds verdammt gut und man kriegt seine hand schön ausbezahlt.

für die spätere phase bieten sich auch ein paar vorteile. die aufmerksamen spieler halten dich für loose und gucken dementsprechend blöd, wenn du ihnen auf einmal A-A zeigst. wenn die strategie aufgeht, kann man recht schnell einen recht großen stack aufbauen und hat den final table sicher.
 
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12-11-2008, 15:10
(#9)
Benutzerbild von funt4stic
Since: Jan 2008
Posts: 5
BronzeStar
Zitat:
Zitat von Maasl83 Beitrag anzeigen
Am Anfang wirkklich tight is right. Spekulative Hände kann man mal spielen aber nur in Position und mit einigen Limpern (also da wo du ihr ganzes Potential voll entfalten kannst). Von so Trouble Hands wie KJ, die gerne die zweitbeste Hand machen, halte ich mich fern. Lieber sowas wie SCs in einer Position, mit denen man leichter Post-Flop Spots hat.
Sehe ich genauso, als marginale Hände zum limpen (nur in late Position) kommen dann kleine suited Connectors und bei vielen Limpern evtl. auch suited Onegappers sowie AXs KXs in Frage. Man sollte sich dann auf dem Flop aber auch schnell wieder von seiner Hand trennen können !
 
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13-11-2008, 10:08
(#10)
Benutzerbild von JustP333
Since: Feb 2008
Posts: 15
Zitat:
Zitat von like_lucky Beitrag anzeigen
es gibt bei beiden eine frühe phase, die ähnlich gespielt wird, aber erstens dauert die bei MTTs viel (!!) länger (weil z.B. die blinds langsamer ansteigen) und zweitens gibt es bei MTTs immer 2 bubbles (vorm geld und vorm FT), die es auszunutzen gilt
mfg
lucky
Kann ich zustimmen. In der Regel kann man gerade bei einem 45 Sit & Go aber folgendes bemerken. Wenn nur noch drei Tische und so 20-22 Spieler da sind wird es interessant. Viele Spieler öffnen in dieser mittleren Phase nicht ihr Spiel und switchen zu spät von very tight auf "bißchen weniger tight":-) Gerade wenn man in dieser Phase seine Handrange ein wenig erhöht und aggressiv attackiert kann man gerade vor den Tischschließungen seinen Stack erweitern und somit genug Polster für den final Table schaffen. Dies gilt natürlich vor allem für die Bubble vor dem FT, wo man nur noch mit 5 Spielern am Tisch sitzt und es das Spiel auf Short Handed wechselt.

Geändert von JustP333 (13-11-2008 um 10:11 Uhr).
 



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