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SharkScope vs. private Datenbanken - Diskussionsthread

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SharkScope vs. private Datenbanken - Diskussionsthread - 20-11-2008, 14:48
(#1)
Benutzerbild von NerdSuperfly
Since: Jun 2007
Posts: 3.301
(Administrator)
Aufgrund des regen Interesses zur News "PokerStars schränkt Nutzung von Sharkscope ein!" hier ein Thread in dem man diskutiewren kann:

Sind privat gesammelte Datenbanken mit öffentlichen zu Vergleichen? Sind Pokertracker und Co demnach auch unfair? Et cetera


 
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20-11-2008, 14:57
(#2)
Benutzerbild von Mr. Kodex
Since: May 2008
Posts: 335
Ich glaub das kann man kaum vergleichen.
Pokertracker und co sind wie eine Gedächtnisstütze, sie helfen die erfahrungen die man an tischen geammelt hat zu speichern. So wie man das selber beim Live Game machen sollte. Aufgrund der Massen an Spieler online ist das aber nicht Möglich und deshalb ist so eine "Ersatzggehirnsoftware" schon ok.
Die anderen online Datenbanken find ich gar nicht ok, da man dort informationen herkriegt, die man nie haben könnte im echten Spiel! Ich dneke das ist nicht fair jemanden so "auszuspionieren", dass man direkt seine Spielweise kennt. So wird das ganze auch ziemlich langweilig!!!
Was denkt ihr denn?
Greetz
 
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Smile
20-11-2008, 14:58
(#3)
Benutzerbild von NerdSuperfly
Since: Jun 2007
Posts: 3.301
(Administrator)
dann mache ich mal den "zweiten" (edited) schritt


Anbieter von Datenbanken sind imo unfair, da man sich Daten einfach erkaufen kann. PokerTracker und Co sind meiens Erachtens dafür fair, da man sich die Daten selbst suchen muss!

Dass wäre ungefähr so, wenn ich ins casino gehe und mir Notizen zu Spielern mache (PT und PO) oder wenn ich jemanden Geld gebe und er mir sagt, welcher Spieler wie spielt.

just my 2cts



Geändert von RoninAQ (21-11-2008 um 09:30 Uhr).
 
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20-11-2008, 15:05
(#4)
Benutzerbild von BSEintracht
Since: Sep 2007
Posts: 353
BronzeStar
Ich sehe das teilweise ähnlich. Wer die Daten selber sammelt, der darf sie auch auswerten. Ob er das nun selber macht, eine Exeltabelle erstellt oder auf professionelle Programme zurückgreift ist dabei unerheblich.

Den Einsatz von Sharkscope zu verbieten halte ich jedoch für überzogen. Diese sammeln auch nur öffentlich zugängliche Daten und werten diese aus. Das mag dem einem oder anderen nicht gefallen, ist jedoch nicht illegal. Und alles, was nicht verboten ist, ist erlaubt. Wenn PS so etwas nicht gefällt, dann sollen sie ausschließen, dass nicht am Spiel beteiligte das Spiel beobachten können. Solange sie das nicht tun, ist ein Verbot von Sharkscope aus meiner Sicht heuchlerisch.
 
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20-11-2008, 15:06
(#5)
Benutzerbild von Mr. Kodex
Since: May 2008
Posts: 335
Zitat:
Zitat von nerdsuperfly Beitrag anzeigen
dann mache ich mal den "zweiten" (edited) schritt


Anbieter von Datenbanken sind imo unfair, da man sich Daten einbfach erkaufen kann. PokerTracker und Co sind meiens Erachtens dafür fair, da man sich die Daten selbst suchen muss!

Dass wäre ungefähr so, wenn ich ins casino gehe und mir Notizen zu Spielern mache (PT und PO) oder wenn ich jemanden Geld gebe und er mir sagt, welcher Spieler wie spielt.

just my 2cts
jo das ist ein wirklich guter Vergleich.
Ein wenig überspitzer wäre es noch wenn man sagen würde:
Du kommst ins CVasino und der Dealer an dem Tisch an den man sich setzt sagt allen anderen direkt wie man spielt.
Scheiße ist das doch oder?
Greetz
 
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Thumbs up
20-11-2008, 15:09
(#6)
Benutzerbild von Fred Curtis
Since: Nov 2007
Posts: 43
Ich finde die getroffene Entscheidung ebenfalls vollkommen nachvollziehbar und korrekt.

Ein Problem sehe ich aber leider darin, dass es durchaus vergleichbare Seiten wie Sharkscope gibt bei denen man ebenfalls die besagten Daten abrufen kann. So z.B. die Plattform "Top Shark" von Poker Pro Labs.. und dort sind die Daten meines Wissens nach sogar noch zuverlässiger als die bei Sharkscope.

Ist mit dem Verbot von Sharkscope quasi der erste Stein der ins rollen geraten und weitere Entscheidungen werden unmittelbar folgen?
 
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20-11-2008, 15:09
(#7)
Benutzerbild von *Pasa*MetzKe
Since: Aug 2007
Posts: 190
Das getracke von den ganzen Internetseiten ist nicht korrekt.
Das ist doch wirklich eine 'Poker-Stasi' die für jeden frei zugänglich ist.

Es handelt sich zwar "nur" um Poker aber ich finde dies grenzt an Überwachung.

Gruß
*Pasa*MetzKer
 
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20-11-2008, 15:10
(#8)
Benutzerbild von BSEintracht
Since: Sep 2007
Posts: 353
BronzeStar
@ Mr. Kodex Der Unterschied ist, dass nicht der Dealer, sondern ein Dritter Dir die Info gibt.

Wenn es "Experten" gibt, die in Casinos Informationen über die Spielweise der Gäste verkaufen, dann ist das doch erlaubt. Solange sie sich rechtmäßig im Casino aufgehalten haben.
 
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20-11-2008, 15:27
(#9)
Benutzerbild von Fosca1
Since: Aug 2007
Posts: 943
Ist ja alles schön und gut.
Um bei dem Beispiel zu bleiben, wie wäre es denn, wenn ich dem Dealer sage, er darf meine Spielweise den anderen nicht verraten und dann tut er das auch nicht.
Oder ich sage dem Dealer ich möchte selber wissen, wie die anderen so spielen und er gibt mir dann darüber Auskunft.
Jeder kann sich bei Sharkscope doch auch sperren lassen, wenn ihm das so wichtig ist oder selber darauf zugreifen, also wo ist da der unfaire Vorteil?
Mal abgesehen davon, sagen die Daten von SC nicht wie jemand spielt, sondern nur wie erfolgreich er in SNG`s ist.
Ich bekomme damit doch keine Strategie in die Hand, mit der ich ihn schlagen kann.
 
Alt
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20-11-2008, 15:28
(#10)
Benutzerbild von RagingXRay
Since: Jan 2008
Posts: 518
Zitat:
Zitat von nerdsuperfly Beitrag anzeigen
dann mache ich mal den "zweiten" (edited) schritt


Anbieter von Datenbanken sind imo unfair, da man sich Daten einbfach erkaufen kann. PokerTracker und Co sind meiens Erachtens dafür fair, da man sich die Daten selbst suchen muss!

Dass wäre ungefähr so, wenn ich ins casino gehe und mir Notizen zu Spielern mache (PT und PO) oder wenn ich jemanden Geld gebe und er mir sagt, welcher Spieler wie spielt.

just my 2cts
Das sehe ich anders bzw. finde den Vergleich nicht zutreffend.
Denn einer der 24 Tische multitablet kann sich gar keine Notizen zu den Spielern machen, zumindest nicht in dem Ausmaß wie Pokertracker es macht, da er mit dem Spielen beschäftigt ist.

Das heißt ich bezahle wen (Pokertracker ist ja auch nicht umsonst), um Daten zu erhalten, die ich normalerweise nicht erhalte. Und das ist laut der Definition von Pokerstars genauso "unfair".

Der Vergleich wäre so, daß ich im Casino Leute anheuere, die mit Notizzetteln ausgestattet für mich Notizen über die Spieler an meinem Tisch machen.

Ich find den Standpunkt von Pokerstars ein wenig scheinheilig, obwohl ich mir des Unterschiedes durchaus bewußt bin, und auch nicht sonderlich ien Problem damit habe.
Es wird ja auch keine Möglichkeit angeboten, die komplette Chancengleichheit gewährleistet, also Pokerräume, die keinerlei Software zulassen.

Lg, X
 



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