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Geringste Varianz beim Pokern?

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Geringste Varianz beim Pokern? - 16-12-2008, 02:12
(#1)
Benutzerbild von xxholdem
Since: Mar 2008
Posts: 175
Ich habe festgestellt,dass bei Double or Nothing Turnieren bisher praktisch kein Swing festzustellen ist.Nach hunderten von Turnieren hatte ich einmal einen Totalausfall(6 Tiche in Folge nicht im Geld)ansonsten eigentlich jeden Tag plus gemacht im letzten Monat.
Kann das jemand bestätigen?Wwas sind bisher eure Erfahrungen?
Ich spiele die 5.20er und die 10.40er.

Gibt es eine Pokervariante,die noch "sicherer" ist?

Mit anderen Worten,glaube ich,dass man bei DON die kleinste Bankroll im Verhältnis zum eingesetztem Kapital haben kann,sie also ideal für Anfänger sind,oder?
 
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16-12-2008, 02:15
(#2)
Benutzerbild von jblum4802
Since: May 2008
Posts: 1.431
BronzeStar
absolut nicht.
um bei den doubles dauerhaft zu gewinnen muss man minimum von 10
tischen 6 gewinnen und dan hat man ein so minimales plus das sich die zeitaufwendung dafür nicht lohnt.
also sollte man von 10 tischen doch 7 mal ins geld kommen ab dan kann man von gewinn sprechen.
für anfänger meiner meinung nach kaum machbar.

es bekommen ja von 10 leuten nur 5 geld.
und wer sollen den die 5 die nicht itm sind den sein.
am ehesten wohl anfänger.

Geändert von jblum4802 (16-12-2008 um 02:18 Uhr).
 
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16-12-2008, 02:19
(#3)
Benutzerbild von Drishh
Since: Oct 2007
Posts: 8.669
Also bei mir läuft es bei den DONs auch recht gut. Allerdings kann ich noch keine genau Auskunft geben, weil ich noch zu wenige gespielt habe. Liege aber irgend wo zwischen 65 und 70% Gewinnrate. Ist nicht hammergeil, aber ausreichend um profitabel zu sein.

Ich bin mir aber nicht ganz sicher, ob es für Anfänger sofort geeignet ist. Es kommt doch stark auf die Mitspieler an. Mal geht es sehr aggressiv zu, ein anderes mal ist es ein Geduldsspiel, weil sich keiner was traut. Ich weiß nicht, ob Anfänger da so schnell umschalten können.

Zweites Problem ist, Anfänger haben meist kein vernünftiges BRM. Das macht die Sache zusätzlich schwierig.
 
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16-12-2008, 02:32
(#4)
Benutzerbild von !n your eyes
Since: Apr 2008
Posts: 277
also um zu gewinnen, musst du 55,1% spielen.

ich hatte ne richtig schlechte 100er serie die letzten paar tage und dies trotzdem erreicht. allerdings gehörst du mit 63% schon zu den besten und/oder glücklichsten spielern. dies finde ich für den aufbau der br zu wenig toleranz, aber es ist genau das argument für geringe varianz. problem ist, dass die meisten spieler zwischen 50-54% spielen werden und auf dauer verluste machen.

desweiteren wird die varianz durch "turbo" wieder erhöht und die entscheidungen sind ziemlich stupide und icm bezogen. da du fast nie nen river spielst, weil du in der phase, in der du mehr hände spielst logischer weise im pof bist, ist es wieder sehr glücksabhängig. daher kannst du auch hier ordentliche swings haben.

würde den meisten cash game empfehlen. dort lernt man am meisten und kann fische am effektivsten exploiten. dabei kann man immer noch turniere spielen und dies gegebenfalls irgendwann nur noch tun, wie bespielsweise drescher, der von cash komplett umgestiegen ist. stts sind sehr gutes training für final tables, aber auf dauer nur für absolute spezialisten richtig profitabel, die den sb im pof perfekt spielen und die tischdynamik beherrschen.

ein anderes argument ist noch, dass man für eine der besten fppwandler seinen skill erhöht (210er für s200g).
 
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16-12-2008, 02:39
(#5)
Benutzerbild von Drishh
Since: Oct 2007
Posts: 8.669
Zitat:
Zitat von !n your eyes Beitrag anzeigen
also um zu gewinnen, musst du 55,1% spielen....
Wenn du die normalen spielst, mit vernünftigen Blindlevel und 1+0,15$ Buy-In (NL Holdem) Braucht man sogar 57,5% Winrate um wenigstens +/- Null rauszukommen. Was es für Anfänger nicht gerade leichter macht, da dies wohl ihr Einstiegslevel wäre.
 
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16-12-2008, 02:50
(#6)
Benutzerbild von jblum4802
Since: May 2008
Posts: 1.431
BronzeStar
fakt ist wie ich und andere hier schon erwähnt haben.
die doubles sind zwar nicht so varianzlastig das stimmt.
aber damit plus zu machen ist sehr schwer schwerer als mit normalen sngs.
von 10 gespielten sollte man min.7 davon itm kommen um daraus einen profitablen gewinn zu machen.
und das ist schon schwer das zu erreichen.
wer es schafft 8 zu gewinnen respekt.dan kann man aber eher von nem upswing sprechen auf dauer gesehen werden dies nur sehr wenige schaffen.
mit dauer meine ich mal min.1000 sngs.
 
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16-12-2008, 03:18
(#7)
Benutzerbild von !n your eyes
Since: Apr 2008
Posts: 277
Zitat:
Zitat von Drishh Beitrag anzeigen
Wenn du die normalen spielst, mit vernünftigen Blindlevel und 1+0,15$ Buy-In (NL Holdem) Braucht man sogar 57,5% Winrate um wenigstens +/- Null rauszukommen. Was es für Anfänger nicht gerade leichter macht, da dies wohl ihr Einstiegslevel wäre.
jo, haste natürlich recht und dort haben es anfänger zudem noch schwerer, weil sie leicht von besseren ausgespielt werden. aber ich glaube, man muss auch ewig warten, oder? es spielen doch alle turbos...

Zitat:
Zitat von jblum4802 Beitrag anzeigen
die doubles sind zwar nicht so varianzlastig das stimmt.
aber damit plus zu machen ist sehr schwer schwerer als mit normalen sngs.
jap, trifft absolut den punkt, da man bei den dons seinen spielerischen vorteil weniger umsetzen kann. und nach 1000 stts wirst du sehen, dass 80% unmöglich sind. die besten don spieler haben relativ geringe rois, macht auch sinn.
 
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16-12-2008, 03:19
(#8)
Benutzerbild von xxholdem
Since: Mar 2008
Posts: 175
ich persönlich finde es sehr viel leichter bei dons Gewinn zu machen,als bei "normalen" sng's,aber das liegt wohl an meinem Spielstil,der wie geschaffen für dons zu sein scheint.
Bei Turbo-Sngs hatte ich immer ein Problem mit meiner Aggro,trotz ICM trainieren bis zum abwinken.Kurz vor der Bubble wurde ich immer zu tight.
Aber genau das scheint bei Dons belohnt zu werden.Ich scheine recht gut Chips "verwalten" zu können.
Wahrscheinlich habt ihr aber recht,dass Dons nicht so sehr geeignet sind,man braucht schon sehr viel Geduld und Überblick,sonst verdonkt man seine ganzen Chips.
Hier noch ein lustiges Beispiel von Vorgestern(weiss nicht mehr genau wie das war,darum erzähl ich es ungefähr...)

Bigstack terrorisiert an der Bubble den Tisch.Er pusht seine knappen 6k all in,alle anderen folden(haben nur noch zwischen 1-3bb an chips,mich eingeschlossen) und wird vom anderen Bigstack gecallt! Terror hat Damen,Bigblind Asse und wir wären nicht bei Stars,wenn er nicht sein Damenset getroffen hätte
War natürlich auf dem 5.20er Level,auf dem 10.40er habe ich sowas krasses noch nicht erlebt...
Und genau damit mache ich meine edge,anderen Leuten scheint es schwer zu sein,da seine Asse wegzuwerfen,wenn ich so sicher itm wäre,dann hätte ich da Autofold eingestellt

Und um nochmal auf meine Frage zurückzukommen:Wo ist denn die Varianz am geringsten?Ein Freund von mir will ich 2 Woche mit Pokern anfangen,der soll nicht gleich broke gehen
 
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16-12-2008, 03:30
(#9)
Benutzerbild von jblum4802
Since: May 2008
Posts: 1.431
BronzeStar
empfehle deinem freund doch erst mal das er sich strikt an brm halten soll die ist ja dafür da um die varianz schlagen zu können.
und die sss empfiehlt sich.
man kann auch limit poker empfehlen aber um ehrlich zu sein bin ich mir nicht mal so sicher ob das varianz mässig so ein unterschied ist.bin eher der nolimit typ.

auch würde ich sagen er soll mit nolimit beginnen damit er lernt gutes poker zu spielen den bei limit gewöhnt man sich schnell an sehr loose raises calls was dan wieder schwer weg zu bekommen ist.
bitte nicht falsch verstehen nur im limit bereich zählt einfach ein ganz anderer kartenwert.
und wen man dan auf nolimt umsteigt kann man fast nur verlierern wen man nur limit kennt.

oh man ist das ein langer weg bis man mal einigermassen pokern kann.ich habs am anfang auch nicht geglaubt aber man braucht schon min ein jahr und man muss sich sehr intensiv damit beschäftigen um einigermassen erfolgreich zu sein.
 
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16-12-2008, 03:41
(#10)
Benutzerbild von !n your eyes
Since: Apr 2008
Posts: 277
Zitat:
Zitat von xxholdem Beitrag anzeigen
Und um nochmal auf meine Frage zurückzukommen:Wo ist denn die Varianz am geringsten?Ein Freund von mir will ich 2 Woche mit Pokern anfangen,der soll nicht gleich broke gehen
ich weiß es nicht genau, aber ich schätze mal, dass full ring cash am besten ist mit 2 tischen oder 6max cash mit einem tisch nl 10 mit 250$ für einen anfänger.
hier hatte ich mal was verfasst, was vielleicht auch helfen könnte:
http://www.intellipoker.com/communit...ieg#post686250


Zitat:
Zitat von xxholdem Beitrag anzeigen
Und genau damit mache ich meine edge,anderen Leuten scheint es schwer zu sein,da seine Asse wegzuwerfen,wenn ich so sicher itm wäre,dann hätte ich da Autofold eingestellt
ja, aber in der regel wirst du weggeblindet, wenn du nix tust.
es gibt ein großes problem bei dons: mathematisch perfekt kann man nicht 60% spielen bei 1,1ern und 5,4ern, da man bis level4 fast alles wegschmeißen müsste und danach fast keiner kapiert, dass man als bb fast nix callen kann, wenn der sb pusht. man muss also sehr stark anpassen, stärker als bei den standart stts. man braucht ironischer weise noch bessere reads. das macht es ziemlich kompliziert. wenn ich bis level 2 utg und utg+1 alles folden müsste und das auch tue, hab ich ein problem. es kann also zum teil besser sein, als fisch einfach seine hände runter zu spielen und von icm, tischdynamik...noch nie was gehört zu haben.
 



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