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Agression Agression Agression

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Agression Agression Agression - 29-12-2008, 22:50
(#1)
Benutzerbild von Beaxx
Since: Nov 2008
Posts: 785
Guten Abend,

wie man vielleicht anhand der Überschrift vermuten könnte ahndelt es sich in diesem Thread nicht um tilten oder ähnliches, es geht um das generelle Verständnis der Bigstackstrategie.

Ich hab mir jetzt die ganze Strategie durchgearbietet und dort steht immer das man agressiv sein soll, man soll pushen, Mulriple Barrels anwenden und den Gegner aus den Pötten drängen.

Aber was tut man nun eigentlich wenn man die Hand verliert? Ich rede nicht nur von einem Bad Beat sondern von einer SPielsituation wo man richtig gehandelt hat aber trotzdem hintenliegt (Twopair gegen Set z.b.)

A. Füllt man den Stack wieder auf?
B. Wo liegen die Schwächen in der Strategie?

Oder liegt es an meienr eventuellen nichteinhaltung der Strategie das ich doch ab und an hinten liege?

Ich weiß, mittlerweile nerve ich bestimmt mit den noobfragen.

Nochmals danke
 
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30-12-2008, 00:02
(#2)
Benutzerbild von JamesDuff
Since: Jul 2008
Posts: 503
also hab kein plan was im ausbildungscenter steht aber ich spiele jetzt schon sehr lange mit ful stack und sone sachen passieren halt, dass man mit two pair verliert gegen set aber das sind dann meist hände aus denen man nicht mehr rauskommt. das ist einfach pech.
ich halte es mit meiner spielweise sehr tight aber dafür wenn ich spiele sehr agressiv wobei man natürlich immer im auge haben muss wer noch im spiel ist ( ggf. sss´ler oder so)
ansonsten ist es wichtig sich wohl zu fühlen und jederzeit bereit ist auch um den stack zu spielen.

wo die schwächen sind weiß ich nicht da ich nur nlh10 und 25 damit spiele und auf dem limit sollte es zu schlagen sein.
man wird halt häufig ausgezahlt wenn man trips hat.
durch den tighten stil kann man in late pos ab und zu mal nen feinen blind steal raise machen. die leute bekommen halt mit der zeit respekt wenn sie sehen, dass man bei showdown immer gewinnt.
 
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30-12-2008, 00:57
(#3)
Benutzerbild von McPorck
Since: Oct 2007
Posts: 2.879
A. Ja natürlich, ich sitze IMMER mit 100BB am Tisch
B. Ein Thinking Player kann DICH für sich betten lassen und bekommt deine Kohle, bzw. weak/passive Spieler callen dich evtl. mit der besten Hand down und du barrelst und barrelst.
Es geht bei der BBS um konzentrierte Aggression. Das heißt betten wenn man meint vorne zu sein.

Ich hab im Dezember, durch einen Downswing, immer mehr an Aggressivität verloren, das heißt meinen Gegner die Initiative überlassen wo ich vorne lag. Das hat mich zum einen Geld gekostet weil ich Valuebets verpasst habe und zum anderen weil ich die Gegner hab billig drawen lassen, oder sie ihr twopair zusammen lucken.

Als Bigstack hat man viel mehr Spielraum, man kann Druck erzeugen und Moves machen, aber darum sollte es nicht vorrangig gehen.

Wie Sklansky so schön feststellt: "Beim Pokern geht es darum so wenig Fehler wie möglich zu begehen und die Fehler der anderen so gut wie möglich auszunutzen".
Die beschriebene Situation, twopairs gegen set, ist nach Sklanskys Interpretation ein Fehler, da du so nicht gespielt hättest, hättest du die Karten des Gegners gekannt.
Genau deswegen ist es so wichtig weniger Fehler als die Gegner zu machen.
 
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30-12-2008, 01:32
(#4)
Benutzerbild von Beaxx
Since: Nov 2008
Posts: 785
Hm okay aber sitzt du wirklich immer mit 100 BB am tisch?

Das bringt mich zu einer weiteren frage, wann steigt man aus?
bei wie viel BB win?
bei wie viel BB verlust?

edit:
Füllst du deine BB nach jeden Orbit wieder auf 100 auf?

Geändert von Beaxx (30-12-2008 um 01:36 Uhr).
 
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30-12-2008, 01:40
(#5)
Benutzerbild von McPorck
Since: Oct 2007
Posts: 2.879
Früher hab ich immer von Hand aufgefüllt, wenn ich noch in einer Hand war, oder nach den Blinds.
Mittlerweile habe ich die Auto-Rebuy Funktion von Stars(hat wohl noch nicht jeder) und hab immer 100BB eingestellt.

Naja, als NLer sollte man nicht nach BB gehen, sondern nach Stacks, man spielt schließlich auch um andere zu stacken.

Es kommt wirklich darauf an wie ich verliere, wie ich mich fühle, wie es ansonsten so läuft. Das heißt ich kann schon nach einem Stack keinen bock mehr haben, oder erst nach 5. Absolute "stop-loss"-Grenze die ich mir gesetzt habe sind 6-7 Stacks in einer Session.
Sonst nehme ich mir immer vor eine bestimmte Anzahl von Händen zu spielen, wenn es sehr gut läuft dann gehe ich auch etwas darüber hinaus, aber nur wenn es sehr gut läuft.

Das ganze hat den Vorteil das man nicht unendlich spielt, weil man grade einen Lauf hat, oder weil man das verlorene Geld wieder reinholen will.
Beides kann Leute zum Tilt verführen. Daher die unabhängig vom Gewinn/Verlust, gesetzte Grenze.
 
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30-12-2008, 02:05
(#6)
Benutzerbild von Beaxx
Since: Nov 2008
Posts: 785
Cool, danke find ich echt super eure kompetenz werd das mit dem rebuy auch machen (autorebuy gibts bei mir auch )