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Lebensunterhalt Poker, can it be all so simple??

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Lebensunterhalt Poker, can it be all so simple?? - 06-01-2009, 15:25
(#1)
Benutzerbild von krendipont
Since: Sep 2007
Posts: 1.070
Ich lese hier in letzter Zeit immer mehr Berichte, in denen Leute schreiben, dass sie sich mal von allem eine Auszeit gegönnt haben, um zu versuchen als professioneller Pokerspieler (sprich, jemand der von seinen Pokergewinnen lebt) auf die Beine zu kommen, z.B. Crazysheep(= i theking i). Wenn ich mir das so durchlese hört es sich an, als würde es reichen, sich mit viel Literatur auseinanderzusetzen, jeden Tag 8-10 Stunden zu spielen und siene Hände zu analysieren und schon ist man Pokerpro. Mir ist schon klar, dass die Leute die bei dem Vorhaben scheitern ihre Stories eher nicht hier erzählen werden.
Meine Frage ist also: Kommt das nur so rüber, dass wenn man sich da voll reinhängt, man es recht easy schaffen kann, oder nicht?
Bin vor allem gespannt was die Leute hier sagen, die wirklich ihren Lebensunterhalt damit bestreiten.



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06-01-2009, 15:34
(#2)
Benutzerbild von Tzare
Since: Apr 2008
Posts: 1.119
Ist je nach Limit mehr oder weniger einfach zu machen .
Bei den FL Spielern würde ich z.B. sagen ab 5/10 kann man da easy von leben und braucht wohl nichtmal 6 Stunden am Tag .

Natürlich muss man auch noch die ganzen Fragen wie sTEUERN UND vERSICHERRUNG etc ... klären und wieviel Geld man überhaupt braucht .

Für einen Studenten ists z.B. absolut kein Ding sich seinen Lebensunterhalt mit Poker zu finanzieren wenn er denn genug Zeit hat ...
 
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06-01-2009, 17:03
(#3)
Benutzerbild von Picasso25
Since: Dec 2007
Posts: 5.494
Supernova
Zitat:
Zitat von Tzare Beitrag anzeigen
Für einen Studenten ists z.B. absolut kein Ding sich seinen Lebensunterhalt mit Poker zu finanzieren wenn er denn genug Zeit hat ...
in der tat


und nein es ist nciht easy,
du musst disziplin , gute nerven, psyche, geduld alles im grieff haben,
und verstehen, dass poker ein lages projekt ist und ich nicht mit festen gewinnen pro woche planen kan,
sich mit theorie beschäftigen ist der erste schritt,


und @tzare:
als stundent reicht es auch guter winningplayer auf 2/4 zu sein ^^
 
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06-01-2009, 17:59
(#4)
Benutzerbild von ESDgS
Since: Feb 2008
Posts: 127
ich glaube nicht, daß es einfach zu schaffen ist, wie das viele hier beschreiben. es gehört schon eine menge disziplin dazu. hinzu kommt der enorme zeitliche aufwand, den man in einem anderen beruf viel mehr mit ins gewicht legen würde.
diejenigen, die keinerlei sozialen kontakte mehr pflegen können, weil sie stundenlang beim pokern sitzen und nebenher noch ihren job machen müssen, bis es vielleicht wirklich mal läuft, haben garnicht die zeit dazu, sich in einem forum wie diesem auch noch darüber auszulassen, und die, die gescheitert sind werden das hier nicht jedem auf die nase binden.
 
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06-01-2009, 18:55
(#5)
Benutzerbild von HSVJobig
Since: Sep 2007
Posts: 1.010
Zitat:
Zitat von Tzare Beitrag anzeigen

Für einen Studenten ists z.B. absolut kein Ding sich seinen Lebensunterhalt mit Poker zu finanzieren wenn er denn genug Zeit hat ...
richtig.

Wenn man NL spielt, dann als guter Winningplayer auf 50NL.

Aber, wie picasso schon begründet hat, so einfach wie es klingt, ist es nicht
 
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06-01-2009, 19:14
(#6)
Benutzerbild von CT-Bandit
Since: Dec 2008
Posts: 523
Ich denke auch es ist eine Frage des "Zeitkontos" sowie der laufenden Lebensunterhaltskosten.

Wenn, wie schon erwähnt, ein Student versucht seinen Lebensunterhalt mit Pokern zu bestreiten wird er es nicht so schwer haben wie ein Familienvater.
Der Student lebt in einer WG, teilt sich also sämltiche Wohn- und Nebenkosten mit den Mitbewohnern und hat jede Menge Freizeit (abgesehen von Lesungen sowie lernen).
Der Familienvater hat im Gegensatz zum Studenten viel größere monatliche Ausgaben (Miete, KFZ, Kosten für Nahrungsmittel, ... usw.) und nicht so viel Zeit zur Verfügung wie ein Student.... mal abgesehn von dem finanziellen Risiko für sich und die Familie.

Wäre ich Student gewesen, hätte ich glaube ich auch den Großteil meiner Freizeit mit Poker verbracht

Geändert von CT-Bandit (06-01-2009 um 19:17 Uhr). Grund: korrektur
 
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06-01-2009, 19:22
(#7)
Benutzerbild von Lollek
Since: Jan 2009
Posts: 6
Ich denke es ist nicht leicht seinen Unterhalt mit Poker zu verdienen. Theorie,Geduld, Diziplin, mathematisches Kalkül und seine Emotionen auch nach mehreren Niederlagen im Griff zu haben verlangt viel Übung.
Mit festen Beträgen kann man wirklich nicht rechnen aber ab und zu fällt mal was ordentliches ab.

GL All
 
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06-01-2009, 19:50
(#8)
Benutzerbild von jblum4802
Since: May 2008
Posts: 1.431
BronzeStar
vergiss es.
nicht das mit dem lebensuntherhalt von pokern sondern das mit dem easy.
schaffen kann es fast jeder das stimmt aber easy wird da überhaupt nichts.les jedes buch das du von pokern in die hände bekommst.spiel am tag 8-10h hinterfrage jeden tag dein spiel von neuem und mach das das einmal ein jahr.
ab dan kann man ev zu überlegen beginnen sich damit sein geld zu verdienen.

denk dran die varianz kann grausam sein und kann schon mal passieren das du monatelang mit minus aussteigst.
will heissen du brauchst ne ausreichende BR die dich auffängt und nebenbei geld von dem du leben kannst.

musst ja auch die miete bezahlen wen du mal ein minus monat dabei hast.deinem vermieter zu sagen ääähhm sorry das war die varianz aber das ist ganz normal und gleicht sich zu meinen gunsten wieder aus kannst du dort nicht bringen.


ist klar hört sich bei tzare jetzt easy an aber er hat es eben schon geschafft und hat ne ausreichende BR und das nötige können um so reden zu können.psychisch muss man das natürlich auch noch durchstehen und pokern ist eben ein geduldsspiel.

und pokern ist harte arbeit wen man es von der proffessionellen seite aus sieht.
das man die theorie auswendig kennen muss ist wohl selbstverständlich.das ist schon mal der grundstein um überhaupt daran denken zu können.
 
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06-01-2009, 19:58
(#9)
Benutzerbild von normal1900
Since: Dec 2007
Posts: 328
BronzeStar
Wie hier schon erwähnt wurde, als Student braucht man nichtmal einen Nebenjob wenn man auf nl50/nl100 guter winning player ist. Mit massgrinding auf nl200fr kann man sich sogar schon ein nettes Studentenleben machen.


"Echter" Pokerpro werden und nur mehr zu pokern sollte man sich allerdings ganz ganz schnell aus dem Kopf schlagen wenn man nicht schon lange guter winning player auf NL1k (sh) und auch schon 6stellige winnings als rücklagen hat. imho
 
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06-01-2009, 21:36
(#10)
Benutzerbild von normal1900
Since: Dec 2007
Posts: 328
BronzeStar
die fische können nichts dafür.
Aber auf pokerstars würd ichs auch net als pro versuchen, pokerstars ist ziemlich rigged.

Geändert von Webmarf (06-01-2009 um 22:59 Uhr).
 



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