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SnG vs. Cashgame - 06-01-2009, 22:23
(#1)
Benutzerbild von Ihavetheaces
Since: Oct 2008
Posts: 10
Hallo,
ich habe zu diesem Thema nichts brauchbares gefunden (wenn doch steinigt mich, aber gebt mir bitte einen Link^^) und habe ein paar generelle Fragen zu diesen beiden Pokerarten und deren Unterschiede im direkten Vergleich zueinander.
Ich stehe am Anfang meiner "Pokerkarriere" und brauche nun Entscheidungshilfe wo ich wie anfangen soll.

Habe bisher in den Micros sowohl beim Cashgame als auch beim Sit`n Go reingeschnuppert. Jetzt möchte ich für die Zukunft planen bezüglich Bankroll etc. Moshman (Sit`n Go Expertenstrategie) und Harrington (Cashgame) habe ich bereits gelesen. Habe aber dennoch ein paar Fragen:

1.) Welche dieser Poker-Disziplinen birgt ein niedrigeres Risiko broke zu gehen?
2.) Was ist auf lange Sicht "ertragreicher" ?
3.) Was ist anspruchsvoller, bzw. leichter zu lernen?
4.) Wo verbessere ich mein Pokerspiel schneller?
5.) Welche Theorie (Bücher, DvDs, E-books, etc.) sollte ich mir noch aneignen/ lesen?

Danke für die aufmerksamkeit und jede Antwort!

cya,
Aces
 
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Standard
06-01-2009, 22:37
(#2)
Benutzerbild von JamesDuff
Since: Jul 2008
Posts: 503
Hi erstmal.

Zu deiner ersten Frage.
Ich denke, es wird keinen unterschied machen was du spielst.
Broke kannste sowohl im cashgame als auch im sng gehen.
Ich denke fürn anfang ist cashgame geeigneter weil du dich dort beschränken kannst auf entweder full ring oder short hand.
sng ist umfangreicher.da ist alles drinne. fl,sh,hu und je nach blind höhe musst du ja dein spiel auch anpassen.
bei cashgame haste immer die selben blinds und gerätst nicht unter druck.
Also ich würde sagen bevor du sng´s spielst, sammle erstmal erfahrungen im cashgame.
Ertragreich dürfte beides sein sodenn man es beherscht.


von büchern hab ich keinen plan.
Da gehen auch die meinungen sehr auseinander.
Ich würde dir raten lieber etwas lehrgeld zu bezahlen und anfangen zu spielen.
hier im ausbildungscenter gibt es die sss strategie.
davon halte ich zwar überhaupt nichts aber um ein egfühl für das spiel zu bekommen, als "anfänger", denke ich, dass das ganz nützlich ist.
 
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06-01-2009, 22:42
(#3)
Gelöschter Benutzer
Cashgame ist für den Einstieg geeigneter.
Im SnG muß man im Verlauf des Spiels seine Strategie den steigenden Blinds/ Antes anpassen, womit ein Anfänger in der Regel überfordert ist.
 
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06-01-2009, 22:49
(#4)
Benutzerbild von udo69
Since: Jan 2008
Posts: 493
BronzeStar
zu1.: Das Risiko ist in etwa gleich
zu2.: In den unteren Limits kannst du mit SNGs schneller Geld machen. Auf den hohen Limits dagegen im Cashgame
zu3.: Nicht wirklich ein Unterschied, aber verschiedene Anforderungen
zu4.: Kann man nicht allgemein sagen. Du wirst in der jeweiligen Variante vor allem die dort benötigten Skills verbessern
zu5. Kommt immer darauf an, was du spielst

Kleiner Tipp zum Schluss: Wenn du Probleme damit hast, Geld zu verlieren, solltest du eher mit SNGs anfangen. Da bist du dein Geld sofort los, bekommst dafür Chips und kannst versuchen, was zu gewinnen.
Im Cashgame setzt du halt in jeder Hand echtes Geld. Das kann bei Verlusten schnell zu einer schlechteren Spielweise führen.
 
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07-01-2009, 08:42
(#5)
Benutzerbild von Purple688
Since: Apr 2008
Posts: 95
Ich würde auch CG empfehlen.Dann am besten SSS spielen. Und nur mit dem Mindesteinsatz an einen ganz kleinen Tisch. Wenn Du Deinen Einsatz verspielen solltest dann am besten einen Tag Pause einlegen und dann weiter so
Good luck
Purple
 
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Standard
07-01-2009, 10:10
(#6)
Benutzerbild von Furzgurk
Since: Apr 2008
Posts: 490
Zitat:
Zitat von udo69 Beitrag anzeigen
zu2.: In den unteren Limits kannst du mit SNGs schneller Geld machen. Auf den hohen Limits dagegen im Cashgame
udo..warum ist das so? was sind die gründe hierfür?
danke vorab für die antwort

furzgurk
 
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07-01-2009, 23:38
(#7)
Benutzerbild von udo69
Since: Jan 2008
Posts: 493
BronzeStar
@furzgurk: In beiden Spielarten werden die Gegner mit steigendem Limit immer besser.
Beim Cashgame reicht es dir, wenn du 1 bis 2 schlechte Spieler am Tisch hast. Die kannst du dann schön ausnehmen (genauso wie die anderen guten Spieler). Auch in hohen Limits findest du immer wieder schwache Spieler.
Bei SNGs kannst du den guten Gegnern am Tisch nicht ausweichen. Wenn hier 1 bis 2 schlechte Spieler dabei sind, streiten sich immer noch 7 bis 8 gute Spieler um die Preisgeldränge.

Als langfristig machbaren Gewinn wird allgemein angenommen:
Cashgame: NL10 5BB pro 100 Hände/ NL1k 3BB pro 100 Hände
SNG: 3,40$ mit 20%ROI 108$ 6%ROI

Wie du siehst, sinkt der machbare Gewinn bei SNG mit steigendem Limit deutlicher
 
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07-01-2009, 23:41
(#8)
Gelöschter Benutzer
Das spricht dann aber doch eher für CG.
Ich würde übrigens eher FLFR empfehlen.

Btw, nice move, Furzgurk
 
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08-01-2009, 03:58
(#9)
Benutzerbild von bs242
Since: Dec 2008
Posts: 18
BronzeStar
Kann dir bei dem Thema nicht wirklich helfen, aber der Doc aus Scrubs ist mein Held

(für diesen Beitrag wird kein Dank erwartet )
 
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08-01-2009, 10:14
(#10)
Benutzerbild von Furzgurk
Since: Apr 2008
Posts: 490
@udo69

danke....eine plausible darlegung..

das könnte u.a. die erklärung dafür sein, warum die meisten der
bekannten poker pros keine SNG-spezialisten sein sollen...und grundsätzlich cash game vorziehen.

aber dann sollte doch cash game auch in den niedrigen limits zu bevorzugen sein, da an den jeweiligen tischen die meisten schwache spieler und somit potentielle opfer sein können und nicht nur die minderheit wie in hohen limits.

wenn man selbst schwach ist, ist evtl. SNG dem cash game vorzuziehen....


furzgurk
 



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