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Ivey und Hansen - Insiderwissen

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Ivey und Hansen - Insiderwissen - 27-11-2007, 12:19
(#1)
Benutzerbild von Adaletos
Since: Sep 2007
Posts: 311
Der Titel ist vielleicht etwas übertrieben, aber wer hätte folgendes von Phil Ivey und Gus Hansen gedacht, was anlässlich der FT-1Mio-Challenge bei den Pre-Events ans Licht kam?!

Phil Ivey:
Der für viele weltbeste Spieler kannte bis zum Oktober 2007 die Outs x 4/x 2-Regel zur Berechnung der Trefferwahrscheinlichkeit an Turn und River nicht. Anlässlich der zahlreichen Workshops in den einzelnen Städten wurde er anscheinend zum 1. Mal mit dieser Basis-Faustregel des Pokerns konfrontiert. Für alle, die damit jetzt gerade nichts anfangen können sei gesagt, dass das dasselbe (kaum zu Glaubende) wäre, wenn unsere Fußballnationalspieler von der Abseitsregel keine Ahnung hätten.

Gus Hansen:
Der für viele als Maniac des Pokerns geltende, mit Super-Bluffs und aberwitzigen Moves behaftete und gespielten Karten hantierende, die andere nicht mal im Freeroll setzen würden ... dieser Mann rechnet lt. seiner eigenen Aussage wahrscheinlich mehr als die meisten anderen Pokerspieler. Er wendet stets Wahrscheinlichkeiten und Pott Odds an, setzt seine Gegner auf (wahrscheinliche !!!) Hände und agiert dementsprechend. Manche Moves, die dann im Fernsehen so wahnsinnig aussehen, sind letztlich nur das Ergebnis von Mathematik und Reads. Zudem sieht man im Fernsehen ja meist nur die spektakulären Dinge von ihm und nicht das "Routine-Poker".

Wer hätte das gedacht ...

Geändert von Adaletos (27-11-2007 um 12:24 Uhr).
 
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27-11-2007, 12:24
(#2)
Benutzerbild von herib007
Since: Nov 2007
Posts: 286
WhiteStar
netter thread...
also das ist natürlich lächerlich von phil ivey...also von nem pokerstar würd ich sowas erwarten das der sowas weiß !!

zu Hansen...lass ihn doch rechnen...wenn er meint er kommt damit klar!
sieht man doch...er ist einer der weltbesten pokerspieler die bekannt sind!
 
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27-11-2007, 12:29
(#3)
Benutzerbild von Adaletos
Since: Sep 2007
Posts: 311
Das mit Ivey hat mich auch mehr überrascht als das mit Hansen. Wobei er "zu seiner Verteidigung" später dann gesagt hatte, dass für ihn die Karten und somit Mathematik eh egal sind, oder weniger wichtig. Er spielt den Gegner und die Situation, handelt stark intuitiv und Intuition kennt keine Mathematik. Jeder müsse sowieso den für sich passenden Stil finden um erfolgreich spielen zu können.

Der Erfolg scheint ihm recht zu geben.
 
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27-11-2007, 12:36
(#4)
Benutzerbild von c0nflicT_4
Since: Sep 2007
Posts: 43
BronzeStar
Das Gus Hansen viel mit Reads und Postflop macht war schon klar, aber dass Phil Ivey diese Regel nicht kennt kann ich fast nicht glauben, andererseits hat er ja auch so genügend Erfolge gesammelt .
 
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27-11-2007, 12:38
(#5)
Benutzerbild von herthafrosch
Since: Nov 2007
Posts: 309
Für Mathemathik ist Chris Ferguson zuständig. Der rechnet und spielt wie ein Computer.
 
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27-11-2007, 12:41
(#6)
Benutzerbild von KrautB
Since: Sep 2007
Posts: 28
Ich finde jeder soll spielen wie er mag einer nur mit Mathematik und der andere halt nur nach seinem Gefühl
 
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27-11-2007, 12:46
(#7)
Benutzerbild von BassHammer
Since: Sep 2007
Posts: 1.812
Zitat:
Zitat von c0nflicT_4 Beitrag anzeigen
Das Gus Hansen viel mit Reads und Postflop macht war schon klar, aber dass Phil Ivey diese Regel nicht kennt kann ich fast nicht glauben, andererseits hat er ja auch so genügend Erfolge gesammelt .
Naja, wie sagt das Sprichwort, also das mit den Bauern und den Kartoffeln
 
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27-11-2007, 12:55
(#8)
Benutzerbild von SpeaKa
Since: Nov 2007
Posts: 87
das mit ivey überrascht mich nicht. da gabs doch mal die diskussion mit phil gordon wie anfänger spielen sollten, gordon war der meinung die müssten sich intensiv mit der mathematik beschäftigen und ivey konterte dass er sich sicher keine odds ausrechnen würde wenn er im bellagio sitzt und 200k in die mitte schiebt.
ivey ist der meinung das anfänger viele hände spielen, und sich somit in viele situationen bringen sollen, so lerne man am meisten.
was nun der richtige weg ist sei dahin gestellt
 
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27-11-2007, 14:33
(#9)
Benutzerbild von Adaletos
Since: Sep 2007
Posts: 311
Zitat:
Zitat von SpeaKa Beitrag anzeigen
das mit ivey überrascht mich nicht. da gabs doch mal die diskussion mit phil gordon wie anfänger spielen sollten, gordon war der meinung die müssten sich intensiv mit der mathematik beschäftigen und ivey konterte dass er sich sicher keine odds ausrechnen würde wenn er im bellagio sitzt und 200k in die mitte schiebt.
ivey ist der meinung das anfänger viele hände spielen, und sich somit in viele situationen bringen sollen, so lerne man am meisten.
was nun der richtige weg ist sei dahin gestellt
Ich denke beides. Viel viel spielen aber auch die Basics nicht außer Acht lassen.
 
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27-11-2007, 14:37
(#10)
Benutzerbild von Unikat73
Since: Oct 2007
Posts: 687
Das mit Ivey überrascht mich überhaupt nicht, du brauchst als Pro keine Zahlen. Es sollte reichen vor dem Turn abschätzen, bzw. fühlen zu können, was einen erwarten könnte, hinsichtlich der eigenen und des Gegners Möglichkeiten!