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Fortgeschrittene Pot Limit Omaha Hi/Lo Strategie

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Fortgeschrittene Pot Limit Omaha Hi/Lo Strategie - 22-02-2009, 17:36
(#1)
Benutzerbild von Knaught
Since: Nov 2007
Posts: 2
BronzeStar
Hallo zusammen,
seit einiger Zeit hat mich Hi/Lo in seinen Bann gezogen. Es fällt einem dabei dann irgendwann unweigerlich auf, dass es keine spezialisierte Fachliteratur zu dem Thema gibt.

Daher starte ich hier mal einen Schuss ins Blaue und hoffe, dass der eine oder andere erfahrene Spieler hier vielleicht mal einen Tip zum Besten gibt.

Es geht um Folgendes:

In MTTs mit höherem Einsatz sind mir die Möglichkeiten, die man hat, nicht ganz klar. Es ist zwar ein Äktschnspiel wo man früh in möglichst viele Pötte rein sollte. Darüber hinaus müsste es aber - wie bei Holdem Turnieren auch - darum gehen, auch early Risiken einzugehen um im späteren Turnierverlauf Chips zu haben und nicht wegzublinden. Sprich man kann z.B. postflop selektiv mit Hi oder Lo only - eigentlich zu Unrecht - richtig Druck ausüben in der Hoffnung, unberechtigt ganze Pötte abzuholen. Aber wo ist der Sweet Spot und wann ist es an der Zeit, den Gang zu wechseln? Was sind hier typische robuste Plays? Wie schaut es im späteren Turnierverlauf aus?

Ich möchte einfach mal systematisch Input sammeln um dem Mangel an Buchinformationen entgegenzuwirken, also immer her mit euren Erfahrungen - vorzugsweise bei höheren Buyins.
 
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22-02-2009, 17:45
(#2)
Benutzerbild von Moni1971
Since: Aug 2007
Posts: 2.973
Hi, an Literatur gibt es folgendes:

"High-Low-Split Poker, Seven-Card Stud and Omaha Eight-Or-Better for Advanced Players" von Ray Zee, Lynne Loomis und Mason Malmuth - ist allerdings auf Englisch

"Handbuch der Turnierstrategie" von diversen FullTilt-Pros geschrieben - da sind Kapitel über die H/L-Varianten mit drin.

Spiele beides selber im Rahmen von HORSE- oder 8-Game-Turnieren, bin da aber auch noch recht unsicher und folde viele Hände.
 
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22-02-2009, 19:21
(#3)
Benutzerbild von hurricane562
Since: Aug 2008
Posts: 1.723
außerdem ist in super system ein artikel über LO8.
 
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22-02-2009, 19:31
(#4)
Benutzerbild von HungryEyes42
Since: Dec 2007
Posts: 5.046
*MOVE* >>> Fortgeschrittenenwissen - Andere Poker Varianten
 
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Bitte - 22-02-2009, 19:59
(#5)
Benutzerbild von Knaught
Since: Nov 2007
Posts: 2
BronzeStar
Ich habe eine Anregung: Bitte den Titel auf "Fortgeschrittene Pot Limit Omaha Hi/Lo Strategie" ändern. Nachdem das Thema verschoben wurde ist es in der neuen Kategorie erst mal nicht klar um was es geht...

Ich hätte es gerne selber gemacht aber ich kann nur den Text ändern.
 
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23-02-2009, 12:11
(#6)
Benutzerbild von HungryEyes42
Since: Dec 2007
Posts: 5.046
Thementitel wunschgemäss geändert
 
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23-02-2009, 19:50
(#7)
Benutzerbild von Heracleum
Since: Feb 2008
Posts: 646
bei der empfohlenen literatur:

1. High-Low-Split Poker, von Ray Zee, Lynne Loomis und Mason Malmuth

2. super system O8

handelt es sich um literatur, die sich hauptsächlich mit O8 Fl beschäftigt, ich glaube nicht, das diese bücher/kapitel einem Pl O8 spieler weiterhelfen können

Geändert von Heracleum (23-02-2009 um 19:53 Uhr).
 
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24-02-2009, 11:37
(#8)
Benutzerbild von manndl
Since: Aug 2007
Posts: 1.682
tja für omaha 8 pl gibts kaum gescheite literatur.
wenn du in später phase in einem turnier pushed schau,dass du irgendeine high option hast.solltest du nach einem geraisten pot in dem noch 2 andere ausser den blinds mitgegangen sind,sein und a2 dir die nuts low macht hat fast sicher mindestens noch jemand a2.halte den pot klein.
bei einem 9 tisch hat jemand mit43% a2 oder a3.ich spiele viele omaha 8 s&g(circa 1000 in 2009)aber kaum grosse turniere.
ray zee split poker games ist ein tolles stud h/l buch aber leider für omaha 8 pl fast nicht zu gebrauchen.
das beste statistik buch für das thema ist immer noch
How to Win at Omaha High-Low Poker von Mike Cappelletti (gibts bei amazon)
brauchbar ist auch noch Championship Omaha: Omaha High-Low, Pot-Limit Omaha and Limit Omaha High von tj cloutier auch wenn es sich vorwiegend mit omaha high beschäftigt.
nicht zu gebrauchen sind sam farhas omaha buch und
Omaha High-Low Poker: How to Win at the Lower Limits von Shane Smith

Geändert von manndl (24-02-2009 um 11:58 Uhr).
 
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06-03-2009, 22:04
(#9)
Benutzerbild von Midas14
Since: Aug 2007
Posts: 180
Im Omaha-Buch von Jeff Hwang findet sich ein sehr brauchbares Kapitel zu PLO8.
 
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07-03-2009, 02:44
(#10)
Benutzerbild von MBAdept
Since: Aug 2007
Posts: 525
Ich vesuche mich mal ein wenig am Thema...Achtung, subjektiv!
Vorneweg: ich spiele lieber NL als PL...gerade weil es beim PL speziell in der Anfangsphase sehr schwer ist mit dem Potbuilding und meine beim NL mittlerweile heissgeliebte 4BB-Bet beim PL nicht ohne weiteres möglich ist

Zitat:
Zitat von Knaught Beitrag anzeigen
Es ist zwar ein Äktschnspiel wo man früh in möglichst viele Pötte rein sollte. Darüber hinaus müsste es aber - wie bei Holdem Turnieren auch - darum gehen, auch early Risiken einzugehen um im späteren Turnierverlauf Chips zu haben und nicht wegzublinden.
Speziell bei Pokerstars ist mir aufgefallen, dass Du Dein Spiel seeehr stark ans Limit koppeln musst. Ausserdem scheint es beim SNG unterschiedliche Ranges je nach Turniergröße zu geben...während man beispielsweise bei einem 16$-STT von Anfang an viele Draw-Limper hat, ist dies nach meiner Beobachtung am 16$ MTT mit 18 Spielern weit weniger der Fall.

Empfehlen kann ich beispielsweise beim 3,40$er MTT SNG, anfangs ultratight zu spielen und in früher Position auch gerne KK23 DS wegzuwerfen. Beim Pot Limit entfällt leider die Möglichkeit, sofort bei einem Reststack von 10 BB oder weniger Push or Fold zu spielen, hier arbeite ich lieber grundsätzlich mit Checkraises, egal ob made oder Bluff.

Viele Gegner (besonders Amis) openraisen jedes Pocketpair und niedrigen Straight Draw, Auch wird bis A6 alles gerne geraist. Das sind normalerweise die Spieler, die als erstes weg sind oder nach 5 Händen 6K Chips halten.

Gefährlich sind immer Nuts Low mit vielleicht noch nem Draw zur High Card. Bei mehr als 2 Gegnern beim 3,40er quasi unspielbar und somit grundsätzlich nur ein Call.

Leider hat sich im Omaha die Unsitte eingeschlichen, in der Bubblephase einen Shortstack zu overbetten, um möglichst ein Heads Up zu erzielen. Das mag ja richtig sein, nur passiert das sehr häufig mit halbwegs guten oneway-Händen ohne Chance auf einen Scoop. Ergo: die Bubblephase dauert bei den Sit&Gos meist sehr lange, und man darf sich häufig nicht scheuen, mit marginaleren Händen solche Overpushs zu callen.

Ich weiss, dass das sehr grob und allgemein war, und seeehr subjektiv...aber ich habe mich halt am Thema versucht...
 



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