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Mein SSS-Fragenkatalog ;)

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Mein SSS-Fragenkatalog ;) - 09-03-2009, 22:51
(#1)
Benutzerbild von stbaac07
Since: Feb 2009
Posts: 12
BronzeStar
Hallo,

spiele seit knapp 1000 Händen die SSS auf der kleinstmöglichen Stufe (0,05$/0,10$). Als ordentlicher Turnierspieler, aber recht unglücklicher Cashgame-Spieler in der Vergangenheit scheint dies für mich eine gute Alternative geworden zu sein.

Obwohl ich in der Anfangsphase dieser Hände auch ein paar dumme Fehler gemacht habe (auf re-raises eingegangen, die ein fold waren), bin ich dennoch endlich in den positiven Bereich gerutscht und habe inzwischen auch ein gutes Gefühl dafür entwickelt.

Es bleiben allerdings noch folgende Fragen offen, die zwar auch in anderen Beiträgen teilweise angesprochen wurden, aber nicht präzise genug darauf eingegangen wurde. Jedenfalls nicht so, dass ich daraus schlau geworden wäre *g*:


1.) Wie sieht es mit Continuation-Bets aus? Angenommen, ich sehe mit A Ks den nicht getroffenen Flop, nachdem ich jemanden preflop gereraist habe. Natürlich habe ich auch die Möglichkeit, meine Aggression einzustellen und nur zu checken, laufe aber Gefahr meine Hand auf die Bet meines Gegners sofort wegschmeißen zu müssen. Die Hälfte meiner Chips wäre damit verloren. Andererseits könnte ich auch direkt ein All-In spielen, denn würde die Conti-Bet mitgegangen werden, käme ich ebenso nicht mehr aus der Hand raus. Oder wäre es gar besser gewesen, preflop All-In zu gehen? Damit hätte ich aber wiederum Hände wie A J oder ähnliches evtl. verschreckt.
Irgendwie bin ich mir in solchen Situationen da noch sehr unsicher bzw. nicht im Klaren über das wirkliche Ziel in so einer Situation. Oder setzt man bei SSS grundsätzlich keine Conti-Bets an? Bisher habe ich solche Situationen meistens mit maximaler Aggression erfolgreich lösen können (nach eher vorteilhaftem Flop), weiß aber nicht genau, ob das überhaupt richtig war... Hier bräuchte ich auf jeden Fall noch etwas Aufklärung .


2.) Wann genau lohnt es sich, seine Chips nach verlorenen kleineren Wetten wieder aufzufüllen? Habe gelesen, dass man bei ca. 16BB am profitabelsten spielen kann, es darunter aber wieder schlechter wird.
Wenn ich jedoch ständig neue Chips nachkaufe (was nun mal nötig ist, wenn man mehrere Runden lang keine spielbaren Hände bekommt), verliere ich erstens die Übersicht und zweitens ändere ich ja auch mit jeder neuen Auffüllung wieder meine Spielweise.
Denn mache ich beispielsweise mit 2,00$ ein 0,40$-Raise und werde stark gereraist, welches ich nicht mitgehen will, so kann ich ja folden, da ich noch das 4-fache meines Raises an Chips besitze. Würde dies z.b. bei einem 1,10$-Stapel geschehen (wenn ich also nicht aufgefüllt hätte), müsste ich mitgehen, da ich ja- wie drückt man es aus- committed bin.
Es ist schon logisch, dass es für die Spielweise besser ist immer wieder aufzufüllen, für die Finanzen kann es jedoch besser sein, einen Tisch "auslaufen" zu lassen, an dem es nicht läuft.


3.) Wie oft lohnt sich ein Auffüllen überhaupt? Macht ja keinen Sinn, an einem Tisch wo man die Pest hat und keine Schnitte bekommt zig mal Chips nachzufüttern...
In der Zwischenzeit hätte man sich mit gleichem Geld auch an 2 neue Tische setzen können. Es gibt zwar keine Garantie, dass es dort besser läuft, aber zumindest ein besseres Gefühl - und wieder mehr Übersicht.
Desweiteren würde ich die Phaseneinteilung nach Stackgröße nicht verstehen, wenn es aufgrund der besseren Spielweise bei immer aufgefülltem Stack (siehe Ende von Frage 2.) grundsätzlich äußerst wichtig ist, dass eben immer aufgefüllt ist.
Wie ist hier also die richtige Vorgehensweise der SSS-"Strategie"? Ist für mich im Moment noch nicht ganz eindeutig...


Ich denke, das reicht erst mal mit den (hoffentlich nicht allzu dummen) Fragen . Freue mich schon auf eure Antworten.
Viele Grüße!
 
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09-03-2009, 23:10
(#2)
Benutzerbild von aufbruch61
Since: Mar 2008
Posts: 131
Conti-Bets z.b. mit AK wenn man nichts getroffen hat,
sind abhängig von der Flop-Struktur und nur gegen
einen Gegner.
Wenn man unter 15 BB fällt füllt man immer auf,
geht hier bei Stars auch automatisch, ein Grund:
wenn man verdoppelt muss man ja auch Verluste wieder
reinholen.
Ansonsten empfehle ich hier bei Intelli die Kurse
von Gefallener, da bleiben keine Fragen offen.
 
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10-03-2009, 08:46
(#3)
Benutzerbild von Wiegi85
Since: Jan 2008
Posts: 671
BronzeStar
Also erstmal vorweg dumme Fragen gibt es nicht, höchstens Fragen die man nicht stellen muss (Nur Spaß)



zu 1. Contibet mit AK:

Das ist ein "altes Streitthema", dass du in jeder zweiten oder dritten Handdiskussion mit AK finden wirst

Wenn du den Flop nicht getroffen hast, solltest Du die Contibet von folgenden Faktoren abhängig machen:

A. Anzahl der Gegner

Gegen mehr als einen Gegner solltest du meistens keine cb machen. Einer wird schon was getroffen haben und dich callen und das willst du natürlich nicht, denn du hast ja nichts.

B. Boardstruktur

Je nach Struktur des Boards macht eine Contibet auch wenig Sinn.
Wenn der Flop 7,8,9 kommt kannst du dir die Contibet auch sparen. Dein Gegner hat meist den Flop getroffen und wird seine Hand so schnell auch nicht aufgeben.

Ein Flop mit Q,6,2 eignet sich wieder gut, weil du kannst ja gut ne Q haben und hast AQ geraist. Außerdem sind hier keine Draws und er wird viel weglegen, weil er auch nichts hat.

Interessant sind auch Boards wie 2,2,5. Auf diesem Board hat dein Gegner eigentlich nie was getroffen. Allerdings ist hier natürlich any PP gegen dein AK gut. Hier würde ich je nach Gegner agieren. Ich persönlich habe bisher in der SSS die Erfahrung gemacht, dass man meist von Pockets gecallt wird. Da musst du etwas rausfinden mit was dich deine Gegner so preflop callen. Wenn du ihnen auch JT zutraust solltset du hier auch betten, denn du bist ja weiter vorne mit AK.

Natürlich kanns auch sein, dass du selbst nen Draw gefloppt hast Nut-FD zum Beispiel. Oder (wenn ich mal von late Position ausgehe) kann dir das selbe ja auch mit AJ passieren.

Wenn ich mit AJ nen Flop wie Q,T,8 rainbow treffe sieht das im ersten Moment total schrecklich aus, denn der Gegner wird hier meistens irgendwas getroffen haben, aber meine EQ mit AJ ist hier gar nicht schlecht. Ich hab 1 Over und nen Double Gutshot. Kann natürlich sein, dass der Gegner hier auch nen J hat und die 9 nur zum Split Pot führt, aber trotzdem würd ich hier schon ne cb machen und auch kein Problem damit haben mit AJ hier broke zu gehen (im Gegensatz zu AK bei 5,7,8 raibow)

Wenn ich mit AKs den N-FD aufpicke ist natürlich auch eine Hand für ne cb und dann auch ein AI am Flop, denn mit 2 Over+FD bin ich gegen jedes PP hier leichter Favorit.

C. Position

Wenn du oop bist ist ein check natürlich gleich ein Zeichen von Schwäche und dein Gegner wird häufig betten. Dann musst den Pot halt aufgeben, aber je nach Board und Gegner wäre das vielleicht eh so passiert und du hättest Geld gespart.

Wenn du Position hast, kannst du natürlich überlegen ob du lieber behind checkst. Das zeigt natürlich auch Schwäche, aber hin und wieder taucht auch mal ne schöne Karte am Turn für dich auf.

D. Potgröße

Je nachdem wie groß der Pot schon ist kann es natürlich sein, dass du dich mit der cb comittest und dann vielleicht AK hoch noch callen musst. Sowas würd ich versuchen zu vermeiden. Es macht einfach keinen Sinn mit AK auf nem Flop 5,8,9 broke zu gehen.

E. Deinem Gegner

Gibt natürlich gerade im mikro Leute die dich mit allem möglichen callen. Da musst du einfach auf deinem Limit herausfinden mit was deine Gegner deine raise so callen und wie sie was dann weiterspielen. Da muss man einfach beobachten. Macht natürlich keinen Sinn wenn dich jemand mit 76o auf nem Q72 Board callt wenn du AK hast. Sein Spiel ist dann zwar absolut grauenvoll, aber in dem Moment macht er trotzdem den richtigen call. Bei solchen Leuten würd ich die cb dann auch eher lassen. Wenn sie eh alles callen macht das keinen Sinn.


zu 2. und 3. Reload/Tischwechsel

Also Reload mache ich ab 15BB und dann auf 20BB. Ich multitable meist und hab dafür die Autofunktion an, sonst wird man blöde wenn man das manuell machen soll/will. Wenn du wenig Tische spielst kannst du es auch per Hand machen.

Unter 15BB solltest du nicht fallen, denn du willst ja auch das ne gute Hand auch ordentlich bezahlt wird.



Wenn der Tisch nicht läuft...
Ja, Frage ist was verstehst du darunter?
Ein Tisch wo dich haufenweise Fische umgeben mit crap callen und aussucken, würde ich nicht als Tisch bezeichnen der nicht läuft!

Den Tisch Spiele ich liebend gerne und sammel weiter Infos über meine schwachen Gegner. Auf Dauer zahlen sie mich aus und da inverstiere ich dann schon ein paar Stacks. Gegen Bad Luck kann man nichts machen, das kann dir an jedem Tisch passieren.

Ein Tisch der nicht läuft wäre eher ultratight, denn hier seh ich selten mal nen SD von anderen und habe selten bei meinen AI mal nen wirklich großen Vorteil. Den Tisch würde ich dann eher zügig verlassen.

Auslaufen lassen (wobei ich das so versthe dass du meinst auf 0$ runter) würd ich nie machen. Dann Leave den Table einfach ganz normal mit deinem Betrag X.



Hoffe ich konnte etwas helfen

Des Weiteren bieten sich natürlich die Trainings mit Gefallener an sowie auch diverse Hände die hier im Forum diskutiert werden. Lies dir einfach mal paar durch (zb. mit AK). Du wirst sehen, da scheiden sich häufig auch die Geister, aber man bekommt gute Einblicke wie man am besten zu seiner Entscheidung kommt und welche Möglichkeiten man hat.
 
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10-03-2009, 09:54
(#4)
Benutzerbild von stbaac07
Since: Feb 2009
Posts: 12
BronzeStar
Hi,

@aufbruch 61

Danke, Du hast mich gestern abend noch auf eine super Idee gebracht, hab mir die Videos von Gefallener noch zum großen Teil reingezogen und werde es auch weiterhin tun. Hatte auch schon öfter von seinem Namen gehört, aber irgendwie falsch nach seinen Beiträgen bzw. Videos gesucht. Hab sie aber gestern endlich gefunden . Da wurden wirklich sehr viele Dinge angesprochen.


@Wiegi85

Wow, vielen Dank für Deine sehr ausführliche Antwort!
Das mit A K war sicherlich nur ein Beispiel, ist keineswegs so, dass ich solche Hände immer nur aggressiv weiterspiele. Das mit den Abhängigkeitsfaktoren hast Du sehr schön aufgezeigt, und damit mein Gefühl in einigen Situationen auch bestätigt. Auch bist Du wirklich auf alles eingegangen, so dass man da schon eine super Übersicht hat, was mögliche Verhaltensweisen betrifft. Bin mir sicher, dass Du damit nicht nur mir geholfen hast.

Was das Auffüllen angeht, wird meine allernächste Aktion sein, mal die Auto-Funktion einzustellen. Gefallener hat ja auch gesagt, dass es möglich ist, automatisch einen bestimmten Betrag auffüllen lassen zu können, wenn der Stack unter einen bestimmten Wert geschrumpft ist.

Bei Fischen bleibe ich sicherlich am Tisch, auch wenns mal BadBeats gab oder geben sollte. Die Gewinnwahrscheinlichkeiten liegen hier ja eindeutig auf meiner Seite, also wäre dies kein Tisch, den ich als "nicht gut laufend" bezeichnen würde.
Meine damit eher längere Zeiträume, in denen man einfach überhaupt keine spielbaren Karten bekommt. Dies erinnert mich an so manches Turnier, was ich gespielt hab. Da bekommt man Ewigkeiten nur 9 2, der Chipstapel schrumpft bzw. steigt nicht, und alle Gegner sind deutlich besser. Gerade hier müsste man sich ja ebenfalls in einer Situation befinden, in der man SSS super anwenden kann. Leider spielt man dann mit den erst besten Karten (nach langer Zeit) und damit ist das Ausscheiden oftmals schon vorprogrammiert.
Im Cash-Game bedeutet das für mich also, lieber so einen Tisch verlassen und es woanders versuchen. Man neigt dann nämlich oft dazu, sehr gute Karten zu überschätzen. Hat man 10 Tische auf, fällt dieser Punkt allerdings wieder weniger ins Gewicht, da man ja ständig beschäftigt ist.

Ansonsten wähle ich sicherlich nur Fullring-Tables aus, wo nicht mehr als 1-2 Spieler nen kleinen Stack haben.

Jedenfalls danke nochmal für die Mühe, die ihr euch mit den Antworten gemacht habt. Jeder gute Tipp und jedes zusätzliche Wissen kann auf lange Sicht gesehen Gold wert sein, wenn man seinen Nutzen daraus zieht.

Zum Abschluss noch ein kleines Bild. Man sieht hier deutlich, wann ich meine 2-3 Denkfehler im Spiel hatte (zu Beginn und Mitte), aber wie ich mich da wieder rausgearbeitet habe.

 
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10-03-2009, 11:11
(#5)
Benutzerbild von Sattelite1
Since: Oct 2008
Posts: 190
BronzeStar
zum Thema Conti Bet verweise ich auf den Vorpost. Sehr ausführlich beschrieben

Zu Punkt 2:

Keine Ahnung was du mit auslaufen meinst. Wenn du meinst du zahlst nie nach und nur die SSS Handrange weiterspielst wirst du langfrisitg verlieren. Je kleiner dein Stack umso grösser kann deine Handrange nach Position und nach Voraction werden um profitabel zu sein.

Da du aber nach der SHC Tabelle spielen solltest lade nach.

Wenn du ein grosses Raise nicht mitgehen willst - dann spiel Turnier- da ist das richtig - bei der SSS ist es falsch. Zumindest wenn deine Handrange zur AI Tabelle passt.

Warum fragst du - weil man das mathematisch nachrechnen kann.

zu Punkt 3:

was meinst du - sicher sollst du nachladen. Wie oft glaubst du kriegst du AA - und dann hast nur mehr 90cent left - herzliche Gratulation sag ich da nur

Was heisst der Tisch läuft nicht - soll sich PS bei dir entschuldigen das du AA nicht dreimal innerhalb der ersten 10Hände bekommst???


Bei deiner Samplesize von 1000 Händen kriegst du langfristig nicht mal 5 AA Hände im Schnitt geteilt. Eigentlich so ca. jede 220 Hand einmal.


Stell dir mal die Frage - wenn ein Tisch nicht läuft:
dann ist das weil

a: ich keine Karten krieg und ausblinde

oder

b: weil ich super Karten krieg, aber die Gegner mich nicht auszahlen und ich weil Super Karten selten sind auch ausblinde



Da du wohl zu Antwort a tendierst, überleg dir halt ob du auch Antwort b mitberücksichtigst.

Denn nur bei b solltest den Tisch wechseln. Der ist dann zu tight und du suchst loose.
Die Karten kannst nicht beeinflussen.


Dein Chart - ob der Knick da wirklich dein Spiel reflektiert???

Glaubs mir oder auch nicht - 1000 Hände sind einfach viel zu wenig.

Sicher ist nur eins. Wenn du wenig Fehler machst wirst du mit der Standard SSS auf NL10 irgendwann im positiven Bereich landen

viel Spass dabei
 
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11-03-2009, 12:51
(#6)
Benutzerbild von stbaac07
Since: Feb 2009
Posts: 12
BronzeStar
Hi,

nein, die 740 Hände (inzwischen 4 mal so viel) können natürlich keinen Langzeiterfolg repräsentieren, sollten nur meinen derzeitigen Stand darlegen im Bezug auf meinen Beitrag .

Dass man hier ein Vielfaches der Hände benötigt, um eine Aussage machen zu können ist mir vollkommen klar. Darum ging es mir auch gar nicht. Wollte halt nur gerne die Fragen geklärt haben, bevor ich grobe Schnitzer mache *g*.

Hab in den vergangenen Tagen die unglaublichsten preflop-All-In Calls gesehen. Leider hab ich dann trotz dominierender Hände den jeweiligen Pot verloren, so dass ich jetzt wieder bei +/- 0 angelangt bin.

Man möchte ja in erster Linie SSS spielen, um seine Bankroll irgendwann für die nächst höhere Stufe aufzubauen usw. Manche BadBeats in Folge machen dann aber die ganze Arbeit wieder zunichte, wie man sieht. Naja, es bleibt mir nichts anderes übrig, als es weiter zu versuchen - und an den langfristigen Erfolg zu glauben (auch wenn es mir im Moment etwas witzlos erscheint, wenn am Ende wieder die Null steht). Dabei bin ich streng nach Tabelle vorgegangen...

Aber eins ist klar: Die Leute, die damit prahlen dadurch in wenigen Monaten mehrere Limit-Sprünge gemacht zu haben, müssen halt auch einfach sehr stark das Glück (trotz guter Hände) auf ihrer Seite gehabt haben. Und wie man mit Glück prahlen kann, versteh ich nicht so recht.
 
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11-03-2009, 17:57
(#7)
Benutzerbild von Sattelite1
Since: Oct 2008
Posts: 190
BronzeStar
Schau stbaac,

ob die Leute die Winning Player sind alle mit ihrem super Erfolg
prahlen weiss ich nicht.


Millionär wirst du damit eher schwer.

Mit der SSS kannst du wohl so zwischen 1 und 4BB/100 Hände machen.

Experten auf den High Stakes sprechen so von 1 bis 1,5BB


So, wenn du mal diese Zahlen als wahr ansiehst (ich bestätige dies mal aus meiner eigenen Erfahrung) so ist die einzige Variable darin die Handanzahl die du spielst.

Ergo viele Hände, Ausgleich der Varianz, gutes Spiel mit wenig Fehlern ergibt deinen Limit BB Wert multipliziert mit den Händen deinen Gewinn.

Und bei der Anzahl der Hände und dem Ausgleich der Varianz sprechen wir so von 25 tausende aufwärts.

Das ist halt so. Wenn dir jemand sagt das er 10BB schafft - möglich - hatte ich auch mal auf 10 Hände. Allerdings bei den nächsten 10K Händen war es dann die andere Richtung.

Das Problem am Anfang ist eben nur das du rausfinden musst das es nicht am deinem Spiel liegt das es nach unten losgeht.

Belass dein Spiel nach Möglichkeit gleich auf ein paar Tausend Hände und analysier dann deine Stats. Da findest du Ansatzpunkte für dein Spiel.

Aber das findest du sicher dann selber raus.
 
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13-03-2009, 01:56
(#8)
Benutzerbild von Ricco88
Since: Jan 2009
Posts: 514
ich halte cbets für ausgesprochen wichtig, wenn der flop es strukturtechnisch zulässt mache ich 3/4 potbet auch gegen 2gegner.
als sssler wirst du oft auf poketpairs gesetzt und wenn der flop keine bildkarte gibt kannst du eben diese cbet profitabel spielen.
wichtig dabei ist halt, (am besten du hast stats zu deinen gegnern die noch in der hand sind), die boardstruktur scheint ungefährlich und du MUSST preflop der aggressor gewesen sein, Bets aus dem checked-BB sind sinnfrei.
 



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