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Extremer Downswing? - 02-06-2009, 02:27
(#1)
Benutzerbild von FiftyBlume
Since: Jan 2009
Posts: 1.950
Für diejenigen, die nicht soviel lesen wollen:

Downswing->Wechsel zu Cashgame-> weniger Verluste(?)

=>empfehlenswert?





So Leute, ich hab da ein kleines Problem mit der negativen Seite der Varianz...ich kann im moment quasi tun was ich will, ich treffe nichts, bzw. meine Gegner treffen einfach alles.

Kurzes Beispiel gefällig
AJ gegen A5s...natürlich standardmäßig geraised und auch ordentlich gebarreld....mit dem Ergebnis am River von der 5 ausgesuckt zu werden.

Jetzt ist das im Cashgame ja kein Thema, da freu mich, dass ich n Trottel gefunden habe .

Im MTT/SnG kommt es allerdings zu einem Problem...wenn ich ständig die Coinflips verliere und ab und an ausgesuckt werde, dann muss ich logischerweise mehr riskieren und fliege dementsprechend eher raus.


Natürlich dankbar, dass ich mich entschieden habe ohne Rake zu spielen(45/90er-SnGs)...nur leider hilft das ja nichts, wenn man ständig rausfliegt.


Meine Überlegung ist jetzt, ob es vllt sinnvoll ist, einfach an Cashgametische zu gehen, in der Hoffnung, dort von der fiesen Varianz nicht so hart erwischt zu werden(im Sinne von Verlust).
Hat jemand damit Erfahrungen
 
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02-06-2009, 02:32
(#2)
Benutzerbild von twister39114
Since: Aug 2007
Posts: 1.758
Also ich kann dir schonmal sagen,dass dich die Varianz auch auf den CG Tischen finden wird.
Sie macht keinen Unterschied zwischen Turnier und CG.^^
 
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02-06-2009, 03:05
(#3)
Benutzerbild von Kamelle
Since: May 2009
Posts: 63
BronzeStar
Dass du mit AJ von A5 ausgesuckt wirst, daran solltest du dich gewöhnen. Passiert immerhin jedes 4. mal.
In CG verteilt sich das sicher schneller, da es keine blindanstiege oder verschiedene Phasen gibt. Wenn du 2-3 Mal in nem Turnier kurz vorm FT ausgesuckt wirst dann braucht das halt ne menge mehr turniere bis du überhaupt wieder in die Nähe vom FT kommst. Wenn du dann aber mal die wichtigen AllIns gewinnst hast du auch nen platz weit vorne sicher und das Preisgeld dafür entschädigt erstmal einiges. Daher ist die Varianz natürlich auch höher je mehr Teilnehmer das MTT bzw STT hat und auch je schneller die blinds steigen.
Wenn du aber Einzeltisch-SnGs spielst, dann wird sich n Downswing nicht so lange hinziehen denke ich, vllt. mal 100 SnGs, aber dass kann man recht schnell hinter sich bringen.
Bei den 45/90-SnGs kann das natürlich auch länger gehen, aber du hast da keinen rake und die blinds steigen auch nicht allzu krass, sind ja nichtmal turbos, d.h. da solltest du nach 500 gespielten Turnieren schon recht gut sehen, in welche richtung es geht und obs du nicht selbst noch riesen leaks hast.

Ist mal meine Meinung, ein alter Hase bin ich aber auch nicht und spiel selber die micros...
 
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02-06-2009, 03:10
(#4)
Benutzerbild von Todde1972
Since: Nov 2007
Posts: 3.119






















































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Geändert von Todde1972 (28-11-2009 um 21:30 Uhr).
 
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02-06-2009, 11:45
(#5)
Benutzerbild von Lerouxe
Since: May 2009
Posts: 78
BronzeStar
Da ich selbst auch nur SnGs bzw. DoNs spiele kann ich da auch ein Lied von singen

Bei den DoNs hält es sich zwar noch in Grenzen, aber gerade bei den 0.25$ MTTs ist es teilweise schon sehr übel.
Womit ich momentan recht gut fahre sind sehr hohe Bets auf dem Turn (sofern ich die wohl stärkste Hand habe), gerne mal knapp über Pot-Size.
Ist zwar definitiv nicht gewinnmaximierend (man verscheucht doch recht viele Gegner), aber dafür sehr verlustminimierend.
I.d.R. werde ich dann fast nur noch von wirklich starken Händen gecalled (dann muss ich die Stärke meiner Hand nochmals prüfen, bekomme dann aber auch auf dem River nochmal richtig Geld in den Pot) und die ganzen Callingstations werden vertrieben.
Klar gibt es dann immer noch welche die meinen Toppair mit 5 Kicker wäre ein Monster, aber meine Suckouts sind seit dem ziehmlich zurück gegangen.
Starke Gegner können einen zwar sehr leicht lesen, aber wenn man da unter den 45 Gegnern mehr als 2-3 findet ist das wie Weihnachten und Ostern zusammen.

Was ich Dir noch raten kann ist ein kleiner Besuch der 1.15$-DoNs, hier ist meiner bisherigen Erfahrung nach (sind leider erst knappe 130, da ich erst vor kurzem angefangen habe, also eher eine Stichprobe) die Suckouts eher selten, da nur recht wenige Hände wirklich bis zum SD gehen (außer nach 24:00 Uhr, da sind dann recht viele besoffene Amis an den Tischen *g*).
 
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02-06-2009, 19:06
(#6)
Benutzerbild von Eurynnia
Since: Jul 2008
Posts: 1.431
Also wenn Dich die Varianz an den CG-Tischen eiskalt erwischt, dann kanns ziemlich teuer kommen.

Mich hat die dunkle Seite der Varianz leider auch erwischt, als SnG-Spielerin bin ich allerdings noch "billig davongekommen".

Bsp: Verliere mit QQ gegen 33. Verliere jeden Coinflip, jede 70/30-Hand, jede 60/40-Hand. Kann tun und halten, was ich will. Villain trifft. Ich nicht.

Da hilft nur

PAUUUUUSEEEEEEE


See you at the freeroll tables
 
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03-06-2009, 13:37
(#7)
Benutzerbild von Miles45
Since: Nov 2007
Posts: 637
nein kein extremer downswing.... Wenn du dir sicher bist das es nur an der Varianz liegt (was ich nicht glaube).... dann wäre es an deiner Stelle ziemlich dämlich deinen (sonst erfolgreichen) Spielstill zu ändern...
 
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03-06-2009, 14:01
(#8)
Benutzerbild von yeti64
Since: Aug 2007
Posts: 326
Das Problem beim Downswing ist, daß irgendwann Tilt dazukommt.
Man denkt es ist die Varianz, in Wirklichkeit spielt man aber schlecht.
Ich habe mir angewöhnt bei länger anhaltenden Downswings, die Finger von NLH zu lassen und andere Varianten im Microlimitbereich zu spielen, meistens RAZZ oder 2to7 Lowball. Dort auch grundsätzlich nur einen Tisch .
Da mir in diesen Varianten die Spielpraxis fehlt, muss ich mir jeden Zug den ich mache überlegen.
Das hilft mir die Konzentration wiederzufinden.
 
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03-06-2009, 15:22
(#9)
Benutzerbild von Eurynnia
Since: Jul 2008
Posts: 1.431
Deshalb ist es hilfreich, sich eine so genannte "Stop-loss-Marke" zu setzen und sich strikt daran zu halten. Also: xy $ verloren/Buy-ins verbraten? - Feierabend für diesen Tag! Freerolls donken! Dort darf auch ruhig getiltet werden.

Wichtig ist, sich die Grenze so zu setzen, dass man den Verlust noch einigermassen gut ertragen kann, also bevor der Tilt an die Türe klopft!

Wenn Dein Graph stark nach Downswing aussieht und du sicher bist, dass nicht DU mies gespielt hast, einfach sich selbst sperren. ;-) Hab ich übrigens auch so gemacht. Bankroll abheben, sperren, nur Freerolls spielen (wenn überhaupt).

Geändert von Eurynnia (03-06-2009 um 15:42 Uhr).
 
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04-06-2009, 08:30
(#10)
Benutzerbild von Miles45
Since: Nov 2007
Posts: 637
Zitat:
Zitat von Eurynnia Beitrag anzeigen
Wenn Dein Graph stark nach Downswing aussieht und du sicher bist, dass nicht DU mies gespielt hast, einfach sich selbst sperren. ;-)
Du hast einen Downswing wenn du gut spielst und trotzdem verlierst....(Varianz) Wenn du schlecht spielst und verlierst ist es kein Downswing sondern nur schlechtes spiel...
 



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