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short-handed plo von slotboom/hollink

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short-handed plo von slotboom/hollink - 03-08-2009, 14:54
(#1)
Benutzerbild von MartinL77
Since: Oct 2007
Posts: 50
Hei,

in dem Thread "Buch" von Hansey_GER wird Slotbooms neuestes Buch "Secrets of Short-Handed PLO" lobend erwähnt von egspongi619 und belalany. Kann jemand, der das schon gelesen hat, sich da mal ein bißchen ausführlicher drüber auslassen?

Secrets of PLO war nämlich ziemlich bescheiden. Da steht zwar einiges an nützlichem und auch gutem PLO-Material drin, auf der anderen Seite ist es schlecht strukturiert, mit viel Füllmaterial und andauerndem Aber-Rolf-war-doch-viel-schlauer-als-alle-die-in-damals-in-Amsterdam-immer gehänselt-haben-Gejaule.

MFG Martin

-EDIT- vom 4.8.

Danke für die Antworten bis jetzt. Zum Thema Handanalysen: Ich spiele momentan nur gelegentlich 1Cent/2Cent Full-Ring. Da hält sich die Anzahl an interessanten Händen eher in Grenzen: Flop billig angucken und ab Top Set oder Monsterwrap immer pluspot ;-)

Geändert von MartinL77 (04-08-2009 um 21:35 Uhr).
 
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03-08-2009, 18:09
(#2)
Benutzerbild von egspongi619
Since: Dec 2007
Posts: 190
BronzeStar
Hey
aber nur wenn du in zukunft auch mal beispielhände von dir hier reinstellst
Also um mit dem Buch zu arbeiten musst du plo an sich schon ziehmlich gut verstehen... das heisst du solltest kein blutiger anfänger sein... allerdings finde ich die taktiken die slotboom dort bespricht schon ziehmlich hilfreich... wie zb. seine non-pot-bet strategie das heisst das er fast nie pot bettet ausser wenn er eine squeeze-4-bet macht oder so... das buch ist schon sehr hilfreich also cih kanns nur emphelen... allerdings wird von rob hollink im hinteren teil nur über highstakes plo berichtet was nur halbwegs hilfreich ist für lowstakes spieler... Naja aber ich würds dir aufjedenfall sehr emphelen , ob als short- oder bigstack (achja dort ist auch ne "revolutionäre" 40bb sss drinn
 
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04-08-2009, 00:27
(#3)
Benutzerbild von BelaLany
Since: Feb 2008
Posts: 1.270
BronzeStar
Ich sehe das Problem, das viele mit Slotbooms Büchern haben.
Meiner Meinung nach liegt es vor allem daran, weil einem in Slotbooms Büchern kein "Königsweg" vorgekaut wird, den es gilt nachzuspielen.
Viel mehr läd Slotboom zum mitdenken ein, indem er sein Spiel den Leaks der Gegner anpasst. Er schreibt viel "zwischen den Zeilen" und genau deshalb sind seine Bücher imo auch nicht für Anfänger geeignet.
Er beschreitet halt andere Wege, und deswegen finde ich in seinen Büchern Anregungen, die ich sonst noch nirgendwo gelesen oder zumindest verstanden habe.
Ein Beispiel aus seinem neuen Buch ist die sss mit 30-40 BB, wodurch er elegant und auf simpelste Weise die implied odds erhöht und somit viel mehr Hände als SSSler spielbar werden. Im Gegenzug werden pot-size-bets eher suboptimal, da ebenso die reverse-implied-odds erhöht werden. Nur, in genau diesen Worten schreibt Slotboom das nicht. Er spricht in der Hauptsache von prozentualen Anteilen vom Stack. D.h. der Leser muss mitdenken um zu verstehen.
Ein anderes Beispiel, das ich erst durch Slotboom verstanden habe, ist dass eine schlechte absolute Position eine gute relative Position sein kann. Wenn z.B. in UTG+1 erhöht wird, während ich UTG mit einer spekulativen Hand gelimpt habe, und nur die Blinds und ich callen den UTG+1-Raise, dann wird postflop sehr oft zum original Raiser gecheckt. Setzt dieser dann, dann müssen die Blinds vor mir reagieren bis ich die Action (mit Raise, Call oder Fold) abschliessen kann.

Genau diese Dinge, das mitdenken und das verstehen von Spielsituationen, machen mir Spass und finde ich interessant. Weil es auch genau meiner persönlichen Lernmethodik entspricht, nämlich sich das grundsätzliche Verstehen von Zusammenhängen anzueignen, statt (das ist jetzt natürlich überzogen) dem stumpfen Auswendiglernen von flops und Händen.
Es ist wohl einfach eine Lerntyp-Frage.
Ich würde allerdings nie so weit gehen zu sagen, dass Slotboom ein Standard-Werk alá Harrington geschrieben hat.
Ich habe "Secrets of PLO" auch 3mal lesen müssen, um mir sicher zu sein, das Buch verstanden zu haben. Und ich werde "Secrets of short-handed PLO" wohl auch noch ein zweites und drittes Mal lesen.

Ich würde Slotbooms Bücher also nicht so sehr als eine Anleitung zum Spiel ansehen, sondern viel mehr als eine Anregung zum nachdenken.
Wie gesagt, bestimmt keine leichte Kost, aber das macht mir persönlich eben Spass und bringt mich weiter.


edit: Im Übrigen freue ich mich genau wie egspongi619 über jeden, der interessante Hände zu mitdiskutieren im PLO-forum postet

Geändert von BelaLany (04-08-2009 um 00:37 Uhr).
 
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04-08-2009, 14:25
(#4)
Benutzerbild von GermanEagle
Since: Feb 2008
Posts: 438
Ich hab den neuen Slothboom, bin aber noch nicht durch damit. Slothboom kam vor dem neuen Hwang und deshalb hab ich nach etwa 100 Seiten zum Hwang übergewechselt.

Slothboom erhebt den Anspruch mit beiden Büchern über PLO das Spiel komplett zu erklären und dass dies die einzigen Bücher sind die man braucht um Omaha zu erlernen. Dem stimme ich nicht ganz zu. Sowohl Slothboom ertses Buch als auch sein neues erfordern meines Erachtens gute Spielkenntnis. Bringt man diese mit gibt einem Slothboom gute Ideen an die Hand und kann diese auch plausibel erklären.
In seinem neuen Buch erklärt er wie er sich auf das Spiel von Fullring auf 6max angepasst hat und erklärt seine Vorgehensweise und Denkweise. Er zeigt auf was gut war und was schlecht war und wie er weiter sein Spiel adaptiert hat.
Gut sind die Handbeispiele mit unterschiedlichen Stackgrössen und welche Auswirkungen diese auf das Spiel haben.

Hwang hingegen spingt direkt in die Trickkiste und zeigt ein paar Klasse Spielzüge untermauert von unzähligen Handbeispielen.
Kann auf jeden Fall beide Bücher wärmstens empfehlen. Ausserdem steht Hwang für Handanalysen im Forum von seinem Verleger zur Verfügung und wer 50 vernünftige Posts abliefert bekommt sogar den zweiten Band gratis.
 



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