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Poker als Beruf - 22-08-2009, 02:06
(#1)
Benutzerbild von mullervoodoo
Since: Sep 2007
Posts: 14
Hallo.

Meine Frage ist an die gerichtet, die schon mindestens selber dadrüber nachgedacht haben Pros zu werden, oder leute kennen die das gemacht haben!

Frage: Was kommt auf einen alles zu, Sprich Steuer, Anmeldung, Versicherungen u.s.w.?
Ab welchen monatlichen Umsatz macht sich die Sache bezahlt?
 
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22-08-2009, 03:02
(#2)
Benutzerbild von yukiomaxi
Since: Dec 2008
Posts: 3
poker gilt in deutschland als glückspiel und wird von daher nicht steuerpflichtig sein
 
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22-08-2009, 03:43
(#3)
Benutzerbild von RedEyes173
Since: Nov 2007
Posts: 329
Zitat:
Zitat von yukiomaxi Beitrag anzeigen
poker gilt in deutschland als glückspiel und wird von daher nicht steuerpflichtig sein
da hat jemand aber viel ahnung

das ist wohl eins der am umfangreichsten diskutierten themen in sämtlichen pokerforen
und da jede antwort eh zu allgemein, rechtsunverbindlich und personenabhängig ist, erspar ich sie uns
 
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22-08-2009, 15:34
(#4)
Benutzerbild von mullervoodoo
Since: Sep 2007
Posts: 14
Zitat:
Zitat von yukiomaxi Beitrag anzeigen
poker gilt in deutschland als glückspiel und wird von daher nicht steuerpflichtig sein
das stimmt ja schon, allerdings sagt die Gesetzgebung (Alle Einnahmen für die meiste Zeit des Tages aufgewändet werden und1500€ im Monat übesteigen müssen gesetzlich versteuert werden).

Die Frage war wie groß muß der Verdinst monatlich sein um in Deutschland davon zu leben?
 
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22-08-2009, 16:03
(#5)
Benutzerbild von yazzman1973
Since: Feb 2009
Posts: 10
BronzeStar
Zitat:
Zitat von mullervoodoo Beitrag anzeigen
das stimmt ja schon, allerdings sagt die Gesetzgebung (Alle Einnahmen für die meiste Zeit des Tages aufgewändet werden und1500€ im Monat übesteigen müssen gesetzlich versteuert werden).

Die Frage war wie groß muß der Verdinst monatlich sein um in Deutschland davon zu leben?
wenn das so einfach wäre, dann würden wahrscheinlich in deutschlan alle poker nur noch spielen....is ja der reiz weg.
 
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23-08-2009, 01:20
(#6)
Benutzerbild von PlaQ
Since: Aug 2007
Posts: 791
BronzeStar
Zitat:
Zitat von mullervoodoo Beitrag anzeigen
das stimmt ja schon, allerdings sagt die Gesetzgebung (Alle Einnahmen für die meiste Zeit des Tages aufgewändet werden und1500€ im Monat übesteigen müssen gesetzlich versteuert werden).

Die Frage war wie groß muß der Verdinst monatlich sein um in Deutschland davon zu leben?


Das hängt wohl stark von deinem persönlichen Livestyle ab?
 
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24-08-2009, 14:19
(#7)
Benutzerbild von Zycho_flo
Since: Oct 2007
Posts: 1.216
Zitat:
Zitat von yazzman1973 Beitrag anzeigen
wenn das so einfach wäre, dann würden wahrscheinlich in deutschlan alle poker nur noch spielen....is ja der reiz weg.
lal, typische Intelliantwort mal wieder...


@topic:

Is alles sehr davon abhängig, was du für Ansprüche hast. Sicherlich kann man von 500€ im Monat leben. Ob dich das wirklich erfüllt ist eine andere Sache...

Die Steuertopic ist, wie gesagt sehr heiß diskutiert. Allerdings noch ohne wirkliche Lösung. Ich habe auch noch von keinem gehört, dass er wirklich Steuern zahlt. Allerdings ist es wohl am klügsten sich was zurück zu legen, falls das FA mitmal doch vor der Tür steht...


Zur Frage, ob das ganze überhaupt lohnt, müsste man allerdings deine persönliche Situation kennen, was für Limits du spielst usw.
Wenn du einen guten Job hast, bei dem du gutes Geld verdienst, dann ist es wohl nicht so ratsam den für so eine wackelige Angelegenheit, wie Onlinepoker auf's Spiel zu setzten, denn letztlich weiß man nicht, ob man in Zukunft überhaupt noch spielen darf oder ob man die Limits noch so schlägt, wie man das im Moment tut...
 
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24-08-2009, 22:41
(#8)
Benutzerbild von mullervoodoo
Since: Sep 2007
Posts: 14
Endlich mal einer der vernünftig reded.

Die Situation ist ja immer die gleiche, bin kein Steuerberater (kein Juraabsluss), bin auch kein Schöncheitscherurg (kein Docktor Titel), und von 2.500 Brutto/Monat, was als durschnitliches Verdienst vom durschnitlichen Arbeiter von Vater Staat ausgerechnet wurde, bin ich in meinem Beruf auch weit entfernt. Grob gesagt mit Harz4 und Poker als Semi-Profi kann ich mein CAYMAN gradeso behalten. Aber wielange geht sowas gut?
Meine Frage ist was kostet Privat-Kranken-Vers. ab welchen Monatsumsatz greift die Steuerpflicht ein, endert sich was an Kosten für Internetnutzung, wenn man den Anschluss zu Gewerblichen Zwecken nutzt, u.s.w.

Kennt sich überhaupt einer mit aus?
 
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24-08-2009, 23:10
(#9)
Benutzerbild von Zycho_flo
Since: Oct 2007
Posts: 1.216
Zitat:
Zitat von mullervoodoo Beitrag anzeigen
Kennt sich überhaupt einer mit aus?
Nich wirklich. Von den Fällen, von denen ich bisher gehört habe ist es meist so, dass die sich privat Krankenversichern und sich bei Arbeitsamt usw abmelden. Ist imo nämlich nicht so witzig, wenn die mitmal mitbekommen, dass du Hartz4 eigentlich nich nötig hast. Und dann könnten die deine Pokerspielerei auch noch dem FA melden. Also davon einfach die Finger lassen.
Ich hab auch noch von keinem Fall gehört, wo sich das FA bisher gemeldet hat. Ich würde also, falls du dich wirklich fest entschlossen hast das ganze professionell zu machen, einfach abmelden und schauen was passiert.
Die meisten cashen über die Neteller-Kreditkarte aus, dann meldet die Bank auch keine größeren Eingänge ans FA(das kann vorkommen, wenn du immer aus Konto auscasht).


Ansonsten gibts natürlich noch die beliebte Variante einfach auszuwandern. Die meisten gehen nach Malta. Dort is das ganze schon geregelt und Onlinepoker legal(Steuern liegen bei 5% soweit ich weiß). Gibt wohl auch schon eine kleine deutsche community dort...
Andere Varianten wären England oder Irland. In beiden Ländern ist Poker steuerfrei und legal.

Soweit mein Wissensstand. Ich bin allerdings kein Pro oder sowas und weiß das Zeug auch nur aus irgendwelchen threads in diversen Foren. Kann also folglich auch für nix garantieren...
 
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24-08-2009, 23:49
(#10)
Benutzerbild von B!gSl!ck3r
Since: Aug 2007
Posts: 13.075
(Moderator)
Zitat:
Zitat von mullervoodoo Beitrag anzeigen
Meine Frage ist was kostet Privat-Kranken-Vers. ab welchen Monatsumsatz greift die Steuerpflicht ein
Kosten Versicherung: Abhängig von der Leistung, deinem Alter, deinem Gesundheitszustand usw.

Sollte eigentlich relativ offensichtlich sein, dass jemand der sich mit 60 neu versichern will und bereits 3 Herzinfarkte hatte, "etwas" mehr zahlen muss als ein kerngesunder 25 jähriger.

Die Steuerpflicht hat nichts mit dem Umsatz zu tun. Wenn es hier um Einkommenssteuer geht (womit wir wieder beim Problem der Legalität usw. wären) würde wie bei allen anderen Selbständigen der Gewinn maßgeblich sein.

Einen großen Thread zum Thema "HatzIV und Poker" haben wir bereits, du solltest dir aber auch einfach selbst Gedanken machen können, ob und wie das zusammenpasst.

Für alles andere: Steuerberater!


Team IntelliPoker - Alexander - Moderator


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