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Outs, Wahrscheinlichkeiten und tatsächliche Treffenquoten

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Outs, Wahrscheinlichkeiten und tatsächliche Treffenquoten - 28-08-2009, 15:11
(#1)
Benutzerbild von Vadder42
Since: Nov 2007
Posts: 9
Immer wieder liest man von Outs und den sich daraus ergebenden Wahrscheinlichkeiten. Aber nirgendwo erfährt man, wie hoch die tatsächliche Quote ist, dass man eine der fehlenden Karten auch bekommt. Ich habe mir deshalb, die (letztendlich sinnlose) Mühe gemacht meine gespielten Hände, meine Outs nach dem Flop und die tatssächliche Treffenquote zu analysieren. Hier ein paar Beispiele:
Flush Draw (eine Karte fehlt noch): das wären dann wohl 9 Outs, oder? Die Wahrscheinlichkeit auf Turn/River ca. 38%, bei River: ca 19%: tatsächliche Quote: 2,6 %

Openend Straight Draw: 8 Outs; Turn/River 34%, River 17%, t. Quote: 0,8 %

Pocket Pair zum Drilling: 2 Outs , 8,4& bzw. 4,3 %, t. Quote < 1%

Weitere Wahrscheinlichkeiten und ihre tatsächliche Trefferquote liegen ähnlich.

Fazit: Sollten meine Berechnungen von Outs und Wahrscheinlichkeiten in etwa richtig sein (was ich hoffe), mache ich wohl irgentetwas Grundlegegendes falsch beim Poker.

Es würden mich auch Meinungen von Profis interessieren.
 
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28-08-2009, 15:42
(#2)
Gelöschter Benutzer
Hallo,

zunächst einmal die Frage an dich, wie du deine Quoten berechnet hast, und wieviele Hände du da einbezogen hast. Außerdem würde mich interessieren, auf was sich deine Quote bezieht. Ich denke mal nur für Turn ODER River?

Die Wahrscheinlichkeiten nähern sich dem Richtwert, wenn man die Siuation tausende Male durchspielt. Varianz ect. ist immer da, aber deine Quoten scheinen mir ein wenig niedrig, das kann nicht sein. Wenn man ein Trackerprogramm verwendet, sieht man, dass es letztendlich auch mit den Richwerten übereinstimmt (vorausgesetzt man spielt genügend Hände).
 
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29-08-2009, 09:02
(#3)
Benutzerbild von Vadder42
Since: Nov 2007
Posts: 9
Damit ist meine Frage beantwortet. Es hängt also demnach von der Anzahl der gespielten Hände ab.Irgentwann kommt man auf die errechenbaren Werte wo sich Wahrscheinlichkeit mit der Realität in Einklang bringen lassen und somit die Statistik eintrifft. Sicher mögen meine Werte aus deiner Sicht niedirg sein, sie beziehen sich auf insgesamt 100 gespielte Hände pro Draw-chance (Flush, Straight und trips).
 
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29-08-2009, 11:00
(#4)
Benutzerbild von powerhockey
Since: Dec 2007
Posts: 4.723
eigentlich nur ein weiterer "pokerstars is rigged" thread, oder irre ich?
außerdem, wenn du wie du gesagt hast, jeweils 100 hände/draw beobachtet hast (was wie vorposter geschrieben hat, sehr wenig ist)
wundert es mich doch gewaltig, wie du auf kommastellen(2,6; 0,8%; <1%) bei deinen treffer kommst,
jeder treffer müsste doch dann genau(!) 1% ergeben
 
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29-08-2009, 14:01
(#5)
Benutzerbild von bamboocha88
Since: Jul 2008
Posts: 4.328
GoldStar
Was ein Sinnloser thread mit völlig falschen angaben.
Mein OESD kommt nur in 1% aller fälle an....
So eine Variaz hast nichtmal auf 100 Hände.
 
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29-08-2009, 14:09
(#6)
Gelöschter Benutzer
Ja, 0,8% kann eigentlich nicht sein. Ich bin ziemlich sicher, dass du dich da verrechnet hast. D.h. es müssen ein paar Beweise her .
 
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29-08-2009, 19:04
(#7)
Benutzerbild von Vadder42
Since: Nov 2007
Posts: 9
Gut ich gebe zu, dass die Zahlen nicht ganz korrekt sind. Es waren auch nicht genau 100 Spiele pro Draw. Demnach kann die eine oder andere Stelle vor oder nach dem Komma etwas abweichen, aber nur gering. Mir kam es einfach darauf an: ob ich mit meinen geringen Pokererfahrungen und Kenntnissen halbwegs richtig oder total daneben liege. Wie es scheint wohl eher daneben. So weiß ich doch, dass wenn ich eine Münze 20 mal hochwerfe und immer Zahl kommt, die Wahrscheinlichkeit, dass mal Wappen kommt, immer noch bei 50% liegt. Ergo: man muss nur lange genug spielen, dann stimmen auch die Wahrscheinlichkeiten und Statisitiken.Allerdings würde mich nur noch ein interssieren: ich spiele nur Spielgeldturniere (grundstätzlich nie um bares Geld). Muss man hier mit anderen Maßstäben rechnen, weil es eigentlich um NICHTS geht. Das würde auch die meiner Meinung nach völlig sinnlosen Calls und Raises mancher Spieler erklären. Ist hier die Berechnung von Outs, Odds usw überhaupt sinnvoll?
 
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29-08-2009, 19:32
(#8)
Benutzerbild von TZ-222
Since: Jun 2009
Posts: 1.038
Zitat:
Zitat von Vadder42 Beitrag anzeigen
Ergo: man muss nur lange genug spielen, dann stimmen auch die Wahrscheinlichkeiten und Statisitiken.Allerdings würde mich nur noch ein interssieren: ich spiele nur Spielgeldturniere (grundstätzlich nie um bares Geld). Muss man hier mit anderen Maßstäben rechnen, weil es eigentlich um NICHTS geht. Das würde auch die meiner Meinung nach völlig sinnlosen Calls und Raises mancher Spieler erklären. Ist hier die Berechnung von Outs, Odds usw überhaupt sinnvoll?
Klar. Nur weil du PM spielst heißt das nicht das zb 20% nicht mehr 20% sind. Du musst natürlich wissen ob dein Call gerechtfertigt ist.

Und mit andern Maßstäben musst du nicht rechnen. Du musst nur davon ausgehen dass du öfter gecallt wirst, weil die Gegner meist looser sind.

Geändert von TZ-222 (29-08-2009 um 19:38 Uhr).
 
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31-08-2009, 08:42
(#9)
Benutzerbild von hagenvers
Since: Nov 2007
Posts: 1.043
da es um nichts geht spielen viele Leute dort oft wild und meinen, im Poker gewinne man indem man große Bluffs spielt o.ä.
dabei ist das Spiel eines der technischsten und mathematischsten die ich kenne.
Wer also in einer Situation doppelt-oder-nichts seine ganzen Chips in die Mitte stellt mit einer 35%-Chance zu gewinnen, der wird bald alles verloren haben.

Wie mein Vorposter schon sagte, im Verhältnis zu den Setzgrößen und deinem eigenen Stack kannst du mit solchen Werten bestimmen, ob ein verbleiben in der Hand sinnvoll bzw. profitabel ist oder nicht.
Bestimmung von Odds, Outs, Potodds etc. macht also nicht nur Sinn, es ist für alle Holdem-Spiele ein ganz großer Grundstein und die erste Basis für erfolgreiches Spiel.
 
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10-09-2009, 08:44
(#10)
Benutzerbild von Vadder42
Since: Nov 2007
Posts: 9
Danke für eure Beiträge. Über Wahrscheinlichkeiten, Outs und Odds weiß ich jetzt Bescheid und kann mir meine Chancen durchaus ausrechnen, dauert zwar noch etwas, aber es geht. Was aber wenn sich Wahrscheinlichkeit und Wirklichkeit in keiner Weise treffen. Meine Erfolgsquote beim Open-End Straight Draw tendiert nahe NULL und beim Flush sieht es nicht besser aus, und dazu brauch ich keine Mathematik, hier reicht meine Erfahrung. Trotz aller Mathematik und Logik, gehört zum Spiel auch etwas Glück. Ohne 6 kann man beim Mensch ägere dich nicht gewinnen, obwohl hier die Cahnce 1:5 steht. und beim Poker kann man ohne entsprechende Hände und Tischkarten auch keinen Blumentopf gewinnen. Was nutzt mir ein Flop mit Königen und Damen, wenn ich auf der Hand nur Dreien und Achten habe. Und das sind nun mal meine Standardhände. Und damit Ende der Diskussion.

Geändert von Vadder42 (10-09-2009 um 08:47 Uhr). Grund: Rechtschreibung
 



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