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outs und positionen

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outs und positionen - 01-01-2008, 04:44
(#1)
Benutzerbild von KifferKillah
Since: Dec 2007
Posts: 3
hallo ihr alle und ein gutes und erfolgreiches neues jahr!

so jetzt gehts los, ich hätt da gern mal zwei fragen:

1: im ausbildungscenter bei odds, outs + wahrscheinlichkeiten sind unter indirekten outs 2 beispiele, einmal das wo der gegner 3 3 hat, und einmal das wo er 6 7 hat. die erklärung zu 6 7 leuchtet mir ein, aber bei dem beispiel mit 3 3 (board j j 5 6)ist mir unklar, warum ich jede weitere 5 und jede weitere 6 als indirekten out dazuzählen kann. logisch ist, dass das pocketpair vom gegner somit geschwächt ist, das problem ist aber meiner meinung nach doch, dass ich in den allermeisten fällen garnicht weiss, wie hoch das pocketpair vom gegner ist bzw. ob er überhaupt eins hat. wenn er zb Q Q hält würden sich meine indirekten outs doch ändern, oder nicht? wenn der Q Q hält, da bin ich doch mit einer 5 oder 6 im river der schlumpf. also wenn ich richtig lieg hätte ich dann JJ55A als beste karten und der hätte QQJJ6. würden sich bei dieser annahme meine indirekten outs ändern, das ist hier die frage.

2: zu den Positionen. ihr habt da in den ausbildungsunterlagen einen 10er-tisch angenommen. lieg ich richtig, wenn ich für den 9er-tisch eine mittelpos. rauslasse oder würde man eher den utg+2 weglassen? und was passiert zb bei einem sit&go mit 9 personen, wenn der erste, dann der zweite usw. rausfliegen. bis zu wieviel positionen ist die starthandtabelle gültig. es steht ja drauf, dass sie für 9 oder 10 spieler ist; was mach ich, wenns nur noch 8 oder 7 sind?

so, genug gefragt, vielen dank im voraus für die mühe, die ihr noch mit mir haben werdet *grins*

viele grüsse aus mannheim
frank
 
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01-01-2008, 11:02
(#2)
Benutzerbild von GFGDanielSan
Since: Oct 2007
Posts: 94
BronzeStar
zu1.

da hast du soweit recht, wenn er QQ hält, dann helfen dir nur noch die Könige und die Asse.

Aber das ist ja nur ein beispiel um zu zeigen, dass ein board mit 2 Pair jedes kleiner pocket pair entwertet. Außerdem ist das setzverhalten mit QQ anders als mit 33.

Also als beispiel ansehen

zu2.

es fallen immer die frühen positionen weg, dann die mittleren und dann die späten bis nur noch die blinds weg sind.
bei 7 spielern am tisch gibt es also keine frühe position mehr.
bei 4 spielern gibt es keine mittlere position mehr usw.

deine handrange msus sich erweitern(also die hände mit denen du spielst) und blindstealing wird wichtiger
 
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01-01-2008, 12:16
(#3)
Benutzerbild von MullMurmel
Since: Nov 2007
Posts: 544
Zu 1.
Vielleicht hätte man als Beispiel den Flop J J 7 8 nehmen sollen.
Damit hätte man dann demonstrieren können, wie alle möglichen kleinen Pocketpaare entwertet werden könnten.
 
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01-01-2008, 16:47
(#4)
Benutzerbild von McPorck
Since: Oct 2007
Posts: 2.879
Indirekte Outs sind es ja genau deswegen, weil du nicht weißt was dein Gegner hält.
Es könnte ein pair sein was niedriger als das board ist.


Die Positionen sind ja wichtig um deine Hand zu deffinieren. Also als Beispiel:
Ein SNG hat grade begonnen.
Du bekommst in MP A9o, klarer Fold.
In einer späteren Phase aber, nehmen wir an 4 Spieler left und du bekommst diese Hand, ist es wohl ein raise. Umso weniger Spieler am Tisch sitzen umso höher wird deine Handrange, weil du viel öfter gezwungen bist um deine blinds und um die des Gegners zu kämpfen.
Ich denke da bringt es auch was mal ein wenig auf einem Shorthand Tisch zuzuschaun.