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Tuniere (was zahlt sich aus? Agressives spielen oder eher vorsichtig spielen?)

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Tuniere (was zahlt sich aus? Agressives spielen oder eher vorsichtig spielen?) - 29-03-2010, 14:47
(#1)
Benutzerbild von JESSICA4A
Since: Mar 2010
Posts: 1
WhiteStar
Hallo Leute,

ich dachte mir ich eröffne mal diesen Treat um zu sehen was die anderen so Erfahrungen im Tunier-Battle gemacht haben.

Also ich habe schon sehr viel erlebt dass viele auch durch agressives Spielen sehr weit gekommen sind.

Also ich bevorzuge lieber das vorsichtige spielen, daher man mit einem agressiven Spielen schnell verlieren kann und doch sehr viele an den Online-Tischen mitgehen, daher dass alles anonym ist.

Ich würd mich freuen Eure Meinungen zu hören welche Spielstrategie Ihr an Tunier-Pokertischen vorschlagt.

Lieben Gruss Jessica
 
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29-03-2010, 15:28
(#2)
Benutzerbild von FiftyBlume
Since: Jan 2009
Posts: 1.950
Hi,

also bei mir kommts drauf an, wie die Gegner sind. Meine Erfahrung ist, dass man eher aggressiv spielen sollte(d.h. raisen, contibeten)...damit bin ich erfolgreicher als mit vorsichtigen Spiel(Warten auf gute Hände).

Manchmal ist es allerdings besser nur sehr wenige Hände zu spielen und diese dann geschickt.
 
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29-03-2010, 18:19
(#3)
Gelöschter Benutzer
Hallo!

Ich verschiebe hier mal ins passende Turnierforum. *move*
 
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30-03-2010, 18:12
(#4)
Benutzerbild von F.Mulder
Since: Feb 2008
Posts: 477
Beides !
 
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02-04-2010, 14:46
(#5)
Benutzerbild von royalts84
Since: Nov 2007
Posts: 643
BronzeStar
ganz einfache regel:
je höher die blinds und die antes werden desto aggressiver sollte man vorangehen!

ich z.b. fang erst an zu spielen wenn die blinds 50/100 sind.
hier ist halt meine erfahrung dass vielen limper tighter werden und dass man sie auch mit schwächeren händen isolieren kann um dead money mitzunehmen.
 
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13-04-2010, 22:41
(#6)
Benutzerbild von Sandro92
Since: Apr 2010
Posts: 201
wie mein Vorgänger schon sagt. so bald die Blinds höher sind.
Aggro spielen ^^ weil viele vorsichtiger werden
 
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14-04-2010, 03:34
(#7)
Benutzerbild von ChrisZ-777
Since: Jan 2009
Posts: 601
BronzeStar
Wenn alle immer mitgehen musst du vorsichtiger spielen.

Wenn alle immer folden aggressiver spielen.

Ganz simpel.
 
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17-04-2010, 14:27
(#8)
Benutzerbild von karstenkloss
Since: Jan 2009
Posts: 632
Servus,

ich spiele die ersten 3-4 Blind-Level sehr tight, ausser es bieten sich Spots an. Richtig agressiv spiel ich dann, wenn die Antes einsetzen, da dann erfolgreiche Steals deinen Stack ordentlich ausbauen. Die agressive Spielweise fuehrt natuerlich zu hoeheren Schwankungen in deinem Stack, aber in denen Turnieren, wo ich weit gekommen bin, hab ich das durch agressive Spielweise erreicht.

Mit nur tighter Spielweise wirst du in grossen Turnieren eher selten den Final-Table sehen, da brauchst dann schon viel Glueck mit den Karten. Bei mir ist die Faustregel fuer MTTs mit 3000 Starting-Stack:

Ab BB=100 werde ich agressiver und sollte dann bei einsetzenden Antes bei sehr agressiv sein.
 
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25-04-2010, 20:32
(#9)
Benutzerbild von Schandtat
Since: Apr 2010
Posts: 2.494
ich glaube ich gelte da draußen in der weiten online-poker welt als recht aggresiver spieler... mein standard-plan (kann auch gelegentlich den anderen spielern angepasst werden^^) lautet eigentlich bei turnieren mit 1000 und mehr mitspieleren, die erste stunde recht tight zu spielen, lediglich hin und wieder ergänze ich die premium-hände dann mal um sowas wie kj suited und offsuited, aber nur wenn ich günstig in den flop komme... ist der flop einigermaßen brauchbar dann die hand aggresiv verteidigen! alles nach der ersten stunde oder wenn man sich halt schon früher im ante bereich befindet, dann kommen bei mir auch noch so karten wie kleine pocket pairs und suited connectors mit ins spiel...

bisher war ich damit in den wenigen wochen die ich online spiele recht erfolgreich...

das risiko zu verlieren steigt zwar, aber damit muss man dann einfach leben können. und zum thema bluff: mache ich nur wenn ich position hab und dann höchstens all in preflop oder spätestens nach dem flop... und das ganze höchstens 1-2mal pro turnier und wenn mein image(!) ganz gut ist am tisch und ich mir es stacktechnisch auch gegen "kleinere" mal leisten kann zu verlieren. ansonsten maximal semi-bluffs...

das einzige womit ich bisher noch große schwierigkeiten habe ist gegen chipleader zu spielen. da diese meist sehr aggressiv verteidigen, bekomme ich auch mit guten händen öfter mal muffensausen... das muss ich noch dringend in den griff kriegen^^
 
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22-05-2010, 23:50
(#10)
Benutzerbild von Alanthera
Since: May 2010
Posts: 4.298
Bin absoluter Neuling und probiere alle Nase lang was Neues aus.

1. Die ersten 3 Hände wandern ungesehen innen Papierkorb (Ausnahme: $o.o2 HyperTurbo), auch wenns weh tut.

Hatte durchaus das ein oder andre Mal Asse, aber wenn ich sie gespielt hab, hat das in allen Fällen (2*BB slowplay, 6*BB Raise, 1/3 Stack Raise, All-In) zu nem Massen All-In geführt, und ich glaub ich hab das nur ein einziges Mal überlebt.

Wahrscheinlichkeiten schön und gut, aber bei den ersten drei Händen is die Chance weiterhin im Turnier zu verbleiben schlichtweg untragbar.

2. Frühphase
Tight is sicherlich nicht verkehrt, denn wennn man den Flop zu Gesicht bekommt, wird er fertig gespielt. Du wirst immer irgendwie gecalled und loslassen tut da keiner, der auch nur nen halben draw riecht..
Premiumhände sind das Mittel um die Frühphase unbeschadet zu überstehen, allerdings musst du drauf vertrauen, dass du die passenden Karten auch wirklich kriegst.
Und ganz ohne Glück geht auch das ned, irgendne blöde Situation gibts immer, sei es nen übler Flop oder ne sich androhende Massenkeilerei, aus der QQ halt ned oft als Sieger hervorgeht. Dann stehste Ruckzuck trotz tighter Spielweise mit 2/3 des Anfangsstacks da und MUSST aggressiver spielen.

Wenns drum geht GUT aus der Frühphase rauszukommen, find ich ne aggressive Spielweise besser. Meine besten Ergebnisse hatte ich mit einer Ausnahme jedesmal, wenn ich zwischen 20 und 30% der Pots gespielt hab. Die meisten sind aufm Flop aufgeschmissen, weil da keine Tabelle mehr hilft, und da kann man diese Schwächen ausnutzen. Allerdings begeht man halt selber auch mehr Fehler. Ich spiele aus dem Grund mit kleinen Summen viele Pots und wenn große Chipmengen ins Spiel kommen, bin ich raus, es sei denn natürlich, ich hab die Nüsse.
Zu der Spielweise gehört unter anderem regelmäßig die Karten zu zeigen, um Leute gezielt zu gewissen Moves zu bringen.
Macht mir persönlich am meisten Spaß, aber da ich es ned diszipliniert genug spiele, hauen mich meine Fehler halt mitunter auch bös runter.

3. Irgendwann gehts los, wo man die blinds spürt (BB 100-200). Man selber merkt, wie der Chipstapel angegriffen wird, aber vor allem merkt man es an der Verzweiflung anderer.
Das is für mich fast so gefährlich wie die ersten drei Hände. Da spiele ich super tight; das baut unter anderem ein Image am Tisch auf, das dabei hilft den ein oder andren Blind zu stehlen.

4. Blinds 500+, jeder Pot ist wichtig.
Nicht mit den Small Stacks anlegen, wenn du keine dolle Hand hast; im nu gibts nen zu großen Pot und dann haste einen drin, der dich aussaugen kann und siehst dich mit dem Turnierende konfrontiert. Knabber an Leuten, die leicht größer oder kleiner sind als du selber. Hände mit gewissem Entwicklungspotential zum blinds stehlen nutzen, Premiumhände gezielt zum Aufdoppeln anbieten.

5. Kurz vor der Bubble is All-In ne gute Waffe. Keiner will 2 Stunden investiert ham und dann kurz vorm Minimal-Profit rausfliegen. Da kann man Bets gezielt so setzen, dass der Gegner nur mit einem All-In callen könnte und es stattdessen unterlässt. Gleichzeitig investierst du selber nicht so viel, dass du selber rausfliegst.

6. Was dann kommt, kenn ich noch ned
Bei den Freerolls, wo es nur ums Ticket geht, da is danach Kamikaze angesagt, bei andern Turnieren hab ichs leider noch nicht Richtung Final Table geschafft.