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Betsizes - Lehrmaterial gesucht

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Betsizes - Lehrmaterial gesucht - 18-06-2010, 18:09
(#1)
Benutzerbild von Alanthera
Since: May 2010
Posts: 4.298
Bin auf der Suche nach Lehrmaterial zum Thema Betsizing, wieviel, warum und wann...

Für Links bin ich dankbar; bevorzuge Artikel, Videos sind aber auch ok und vor Mathematik hab ich keine Angst..

Mir gehts vor allem darum die Höhe meiner Betsizes besser auf die jeweilige Situation anzupassen (muss ja beispielsweise nem möglichen Gutshot nicht die gleiche Bet verpassen wie nem möglichen Flushdraw etc., bzw. will nem Straightdrawer vielleicht geradeso seine benötigten Odds geben, weil ich den Flush habe), bzw halt auch anhand gegnerischer Bets eher abschätzen zu können, was am Start ist oder sein könnte.

Mir gehts dabei aber eher um harte Fakten als wischiwaschi-Formulierungen wie 'am besten immer gleiche betsizes nehmen weils der Gegner sonst ausnutzen kann' etc...

Danke schonmal..
 
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20-06-2010, 01:02
(#2)
Benutzerbild von Bananarama83
Since: Jun 2008
Posts: 831
Du findest alles was du für den Anfang brauchst in den Artikeln im Ausbildungscenter ( únd in jedem halbwegs vernünftigen Pokerbuch)

Viel Spaß beim Lernen!
 
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21-06-2010, 16:02
(#3)
Benutzerbild von Thunder1214
Since: Nov 2009
Posts: 256
Betsizing ist in der Tat was interessantes.

Sklansky sagt: der Bet muss hoch genug sein, daß dein Gegner einen Fehler macht wenn er callt, aber niedrig genug, dass er ihn auch macht und nicht foldet.

Hier kommt es wieder auf deinen Gegner an.
Ist er sehr tight und foldet schnell, wirst du anders setzen müssen als bei einer notorischen Callingstation.

Daher ist das Thema sehr komplex ... ich könnte hier auch noch weiterführendes Material gebrauchen.
 
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22-06-2010, 09:53
(#4)
Benutzerbild von B!gSl!ck3r
Since: Aug 2007
Posts: 13.075
(Moderator)
Eigentlich ist das vom Prinzip her gar nicht so komplex.

Wenn man möchte, dass der Gegner bezahlt, setzt man den maximalen Betrag den er bereit ist zu bezahlen. Wenn man möchte, dass der Gegner foldet, setzt man den minimalen Betrag den er nicht mehr bereit ist zu bezahlen.

Dafür muss man den Gegner kennen und in der Lage sein die Zusammensetzung seiner Range und jeweilige Elastizität dieser Teile möglichst gut zu schätzen. Aber das ist so individuell, dass man es kaum detailiert in einen Ausbildungsartikel packen kann. Deshalb wird sich in der Literatur im Regelfall auf möglichst allgemeine Richtwerte beschränkt. Und die findet man in der Tat auch hier im Ausbildungscenter.


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23-06-2010, 15:44
(#5)
Benutzerbild von Thunder1214
Since: Nov 2009
Posts: 256
Zitat:
Wenn man möchte, dass der Gegner bezahlt, setzt man den maximalen Betrag den er bereit ist zu bezahlen.
Jain

Du musst ja dabei beachten, dass du deinem Gegner nicht die nötigen Pot- bzw. ImpliedOdds gibst um korrekt callen zu können.
Denn sonst macht er keinen Fehler.
Der Fehler ist aber genau das, was wir wollen.

Und das meinte ich mit komplex

Ansonsten:

1/3 Pot zum Testn
1/2 Pot Contibet
2/3 Pot wenn ich nicht genau weiß
3/4 Pot mit Toppair zum Protecten
1/1 Pot zum Protecten mit Overpair z.B.

Dann kommt noch das Thema Betsize beim Bluffen.
Warum ein Potsize-Bet stärker ist als ein All-In.
Dann noch den Hammer einer Bet bzw. Hammer einer zukünftigen Bet und deren Wert.

Naja, stimmt ... steh auch schon vieles im Ausbildungscenter
 
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23-06-2010, 19:04
(#6)
Benutzerbild von ekkPainmaker
Since: Mar 2008
Posts: 1.210
Zitat:
Zitat von Thunder1214 Beitrag anzeigen
Jain

Du musst ja dabei beachten, dass du deinem Gegner nicht die nötigen Pot- bzw. ImpliedOdds gibst um korrekt callen zu können.
Denn sonst macht er keinen Fehler.
Der Fehler ist aber genau das, was wir wollen.

Und das meinte ich mit komplex

Ansonsten:

1/3 Pot zum Testn
1/2 Pot Contibet
2/3 Pot wenn ich nicht genau weiß
3/4 Pot mit Toppair zum Protecten
1/1 Pot zum Protecten mit Overpair z.B.

Dann kommt noch das Thema Betsize beim Bluffen.
Warum ein Potsize-Bet stärker ist als ein All-In.
Dann noch den Hammer einer Bet bzw. Hammer einer zukünftigen Bet und deren Wert.

Naja, stimmt ... steh auch schon vieles im Ausbildungscenter
die 1/3 bet würde ich direkt mal wieder streichen!
Und cbet sollten in der Höhe nur abhängig vom board, dem pot, der postion und den gegner sein und nicht abhängig von der handstärke.
 
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24-06-2010, 10:48
(#7)
Benutzerbild von B!gSl!ck3r
Since: Aug 2007
Posts: 13.075
(Moderator)
Zitat:
Zitat von Thunder1214 Beitrag anzeigen
Jain

Du musst ja dabei beachten, dass du deinem Gegner nicht die nötigen Pot- bzw. ImpliedOdds gibst um korrekt callen zu können.
Denn sonst macht er keinen Fehler.
Der Fehler ist aber genau das, was wir wollen.

Und das meinte ich mit komplex
Zitat:
Wenn man möchte, dass der Gegner bezahlt, setzt man den maximalen Betrag den er bereit ist zu bezahlen. Wenn man möchte, dass der Gegner foldet, setzt man den minimalen Betrag den er nicht mehr bereit ist zu bezahlen.
Wenn der maximale Betrag den der Gegner bereit zu zahlen ist zu gering ist, trifft Punkt 2 zu und man möchte einen Fold haben.


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Smile
24-06-2010, 15:17
(#8)
Benutzerbild von NerdSuperfly
Since: Jun 2007
Posts: 3.309
(Administrator)
also "feste Regeln" taugen nix

Immer solltest du dich fragen was du mit einer Bet noch bewirken willst!

Dazu kommen Fakotren wie deine eigene Position (EP eher weniger setzen; LP mehr), die stärke der Hand, das Entwicklungspotential der Hand, die STacks (der Spieler, die beteiligt sind) und die Spielweise der Gegner.

wie Slicker schon gesagt hat, ist es recht komplex.


 
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28-06-2010, 12:34
(#9)
Benutzerbild von Thunder1214
Since: Nov 2009
Posts: 256
Das der Contibet von der Handstärke abhängig ist, habe ich nicht gesagt ... würde ich auch nicht tun.
Dieser Schwachpunkt wäre viel zu leicht ausnutzbar.

Auch das der Contibet nicht beim 1/2 Pot festgeschrieben ist, ist mir bewusst.
Die Zahlen oben sollten nur mal ne grobe Orientierung sein.

Der 1/3 Pot Test- oder Blockbet ist natürlich mit Vorsicht zu genießen.
Da sollte man sich das Thema Blockbets nochmal genauer anschauen.

Eine Frage hab ich jetzt selbst noch:

Sollte man z.B. beim Contibet OOP mehr setzen, als IP oder umgedreht?

Hier weichen die Aussagen teilweise von einander ab.